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Rezension zu Zum Teufel mit der Liebe (Catalea Morgenstern, Band 2) von Benne Schröder

Autor/in: BENNE SCHRÖDER
Seitenanzahl: 384
Erscheinungstermin: 24.11.2017
Verlag: LYX 

Quelle: Verlag







Teufelin werden? Never Ever! 
Das kann doch nicht wahr sein! Gerade erst hat Catalea Morgenstern widerwillig akzeptiert, dass sie die Tochter des Teufels ist – da verschwindet dieser plötzlich, und ausgerechnet sie soll seinen Platz einnehmen und die Hölle schmeißen. Aber nicht genug, dass sie dabei von einem Fettnapf in den nächsten tritt und sich die komplette Unterwelt gegen sich stellt – auch ihre große Liebe Timur wendet sich eifersüchtig von ihr ab. Schuld daran ist vor allem Cataleas neuer (und verdammt heißer) Assistent Kaspian. Und auf einmal muss Catalea sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: das Wohl der Familie oder ihr Herz … 
„Ich liebe Catalea Morgenstern, die Tochter des Teufels. Böse, brüllend komisch, leicht durchgeknallt und einfach großartig.“ Kristina Günak  
Hier bleibt kein Auge trocken: Abschlussband der romantisch-turbulenten Catalea-Morgenstern-Reihe von Radiomoderator Benne Schröder 
Quelle: Verlag

Dies ist der zweite und abschließende Band dieser Diologie. Da ich Band eins unterhaltsam fand habe ich natürlich nicht lange darüber nachgedacht ob ich den zweiten Teil wirklich lesen sollte.

Das Cover passt perfekt zum ersten Buch. Ich finde die Idee mit den getauschten Farben echt gut. Auch die Titel finde ich klasse.

Die Protagonisten sind im Großen und Ganzen die gleichen wie im ersten Band. Es geht wieder um Catalea, die ihren Platz als Teufel einnehmen soll. Die Grundidee fand ich wirklich richtig gut allerdings haperte es mir an vielen Ecken dieses mal an der Umsetzung. Ein wirklich großer Minuspunkt geht diesmal an die Liebesgeschichte zwischen Timur und Catalea. Timur ist für mich absolut nicht mehr glaubwürdig. Die Bindung zwischen den beiden besteht aus Streit und schnellem unpersönlichen Sex wie ich finde. Klar, er ist ein Dämon, aber für mich passt das nicht zusammen. Auf der einen Seite ist er ein Dunkler, ein Apokalyptischen Reiter, der düster und unnahbar sein will. Auf der anderen Seite schwört er ewige Liebe. Die Szenen zwischen den beiden wirken für mich nicht glaubwürdig. Im ersten Teil war das irgendwie anders. Sehr schade. 

Mich nervt leider auch Cataleas Schuhtick…ich meine sie ist die Tochter des Teufels, dann soll sie doch tragen was sie will. Und wieso erklärt ihr niemand in dem gesamten Buch wie sie bestimmte Dinge „zaubern“ kann oder wie sie sich besser zurecht finden kann? Sie soll den Platz des Teufels übernehmen, aber eine wirkliche Einführung in das Dunkel und die Firma erhält sie nicht. Ich denke man hätte aus der Grundidee vviiieeelll mehr rausholen können. 

Den Schreibstil mochte ich wieder. Er ist leicht und der bissige Humor von Catalea ist manchmal auch sehr witzig. Da das Ende ja doch sehr offen ist, könnte ich mir einen Fortsetzung der Reihe durchaus vorstellen. Man kann sicher noch einige Geschichten aus dem Dunkel oder der Tochter des Morgenstern erzählen.

Das klingt jetzt sehr negativ aber keine Angst, wer Band eins mochte, der sollte auch den 2. Band lesen und sich eine eigene Meinung hierzu bilden. Ich bin wirklich gespannt, was ihr zu dem Buch sagt. Es ist ein rasantes Buch das wenig Zeit zum durchatmen lässt. Einige Stellen hätten für mich etwas tiefgründiger sein können bzw. etwas mehr ausgebaut werden können. Das Ende kam dann doch irgendwie viel zu schnell.


Ein zweiter Band mit vielen Höhen und Tiefen.

Cover: 5/6

Inhalt:  4/6

Grundidee:  5/6

Umsetzung:    3/6

Protagonisten:   3/6

Gesamtpunktzahl:   20 Punkte von 30 Punkten



Rezension zu HOUSTON HALL von MARY CRONOS

Schatten der Vergangenheit
Autor/in: Mary Cronos  
Seitenanzahl: 598
Erscheinungstermin: 02.01.2018
Verlag: Feelings


Anthony lebt allein auf dem Familienlandsitz Houston Hall in Nordengland, seit seine ganze Familie einem schrecklichen Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Der Tod der Eltern und der geliebten Schwester haben den aufstrebenden Anwalt aus Edinburgh zu einem anderen Menschen gemacht; die Dorfbewohner halten ihn für wunderlich, manche gar für verflucht.

Nachdem er die letzte Haushaltshilfe gefeuert hat, steht überraschend eine junge Frau vor der Tür, die sich auf die Stelle bewirbt: Mary Smith. Mit Mary beginnt Anthony wieder am Leben teilzunehmen und lässt sogar – wenn auch zögerlich – Gefühle zu. Doch er weiß nicht, wen er in sein Herz lässt: Mary weiß um die Wahrheit hinter dem Unglück seiner Familie. Sie weiß um die Monster, die nicht nur sein Leben bedrohen, denn sie stellt sich ihnen schon seit 200 Jahren in den Weg. Als plötzlich eine Totgeglaubte wieder auftaucht, ist Mary sicher, dass er in großer Gefahr schwebt. Nun muss sie kämpfen, um zugleich Houston Hall und ihre Liebe zu Anthony zu retten.
Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich enorm angesprochen. Also half es alles nichts, ich musste mir selbst einen Einblick verschaffen. 

Anthony lebt allein auf Houston Hall. Vor ein paar Monaten war sein Leben noch von Rechtsstreitigkeiten und einem Alltag bestimmt. Nun, nach dem Mord an seiner gesamten Familie, kümmert er sich um das Anwesen. Das klappt mehr schlecht als recht. So hat er schon wieder eine Hausangestellte entlassen, seine letzte übrig gebliebene Angestellte macht ihm deutlich, dass sie alleine nicht die ganze Arbeit übernehmen kann. So kommt es doch sehr gelegen, dass Mary Smith vor der Tür steht und eine Anstellung sucht. Anthony ist zunächst nicht begeistert, schließlich will er den Mord an seiner Familie aufklären und Mary wirft so viele Fragen auf. Anthony macht sich auf die Suche nach Antworten und diese Suche wird von Gefahren begleitet. 

Ich muss sagen, der Stil hat mir direkt gefallen. Die Autorin hat das Buch in mehrere Teile aufgeteilt. Der erste Teil wird aus der Sicht von Anthony erzählt. In diesem Teil gibt es vor allem viele Fragen und Geheimnisse. Die Autorin hat regelmäßig Kapitel eingefügt, die aus der Vergangenheit erzählen. So bekommt man einen tollen Überblick, denn all die Geschehnisse fügen sich nach und nach zu einem Ganzen zusammen. Im zweiten Teil erzählt die Autorin aus der Sicht von Mary weiter. Der zweite Teil ist düster und gefährlich, und der Leser bekommt ein paar Antworten. Im letzten Teil wird es rasant, die Autorin hat wirklich alles gegeben.

Ich muss sagen, diese Geschichte hat mich überrascht. Erst einmal die Länge, mit knappen 600 Seiten wirklich ein Brocken. Dann die Grundidee und die Umsetzung. Ich fand das Ambiente toll und das Setting konnte mich auch überzeugen. Die Autorin führt einen schon das eine oder andere mal an der Nase herum, am Ende wird dann alles aufgelöst. Aber bis dahin ist es ein langer Weg, der gerade im ersten Teil für mich manchmal die eine oder andere Länge hatte. Aber ich glaube, das werden andere nicht so empfinden. 

Anthony ist zu Beginn ziemlich vereinsamt. Er isst kaum, schläft wenig, er steckt immer nur in den Büchern. Doch im Laufe der Geschichte verändert er sich, sehr positiv wie ich finde. 
Über Mary möchte ich gar nicht so viel sagen, das sollte man selbst herausfinden. Sie hat auf jeden Fall Humor und ist nicht auf den Mund gefallen. Also absolut das Gegenteil von Anthony. 

Für mich hat die Autorin hier ein solides Verlagsdebüt geschrieben. Grundidee und Umsetzung waren mal was anderes und vor allem die Stimmung und das Setting haben wir wirklich gut gefallen. Für alle, die es geheimnisvoll, düster, gefährlich und natürlich  auch ein bisschen romantisch mögen. 



5 von 5 Salatköpfen 


Rezension zu DEMON ROAD von DEREK LANDY

Demon Road – Band 1 – 
Hölle und Highway
Autor/in: Derek Landy
Übersetzer/in: Ursula Höfker 
Seitenanzahl: 480
Erscheinungstermin: 2016
Verlag: Loewe Verlag 



Wenn ihr glaubt, eure Eltern wären schwierig, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten!

Amber Lamont ist gerade 16 Jahre alt, als sie feststellen muss, dass ihre eigenen Eltern sie gerne zum Abendessen verspeisen möchten. Nur so könnten sie ihre Kräfte wieder aufladen. Alles klar: Ambers Eltern sind waschechte Dämonen.
Seitdem ist Amber auf der Flucht. Quer durch die USA ist sie auf der Demon Road unterwegs, einem magischen Straßennetz, das unheimliche Orte und schauerlichste Wesen miteinander verbindet. Sie trifft auf Vampire, Hexen und untote Serienkiller und erfährt nach und nach, was für teuflische Fähigkeiten in ihr stecken …

Ich habe bisher noch kein Buch von diesem Autor gelesen. Ich war immer unsicher, ob die Bücher etwas für mich sind. Demon Road hat mich recht schnell angesprochen. Ob es mir auch gefallen hat? 

Amber ist sechzehn und hat es wirklich nicht leicht. Ihre Eltern sind sehr speziell und erleichtern ihr damit das Leben auch nicht wirklich. Ansonsten ist Amber ziemlich normal, sie hat einen Job, geht zur Schule und hat Freunde wie alle anderen Mädchen in ihrem Alter auch. Doch dann, von einem Tag auf den Anderen ändert sich alles. Sie verletzt einen Kerl, der es wirklich verdient hat, aber dennoch ist ihr klar, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Als ihre Eltern Wind von der Situation bekommen gerät plötzlich alles außer Kontrolle, denn ihre Eltern sind Dämonen und wollen nichts lieber als Amber verspeisen. Ob sie ihr Leben jemals wieder in den Griff bekommt?

Ich fand den Stil des Autors wirklich sehr einnehmend und es wird recht zügig auch spannend. Man hat immer mal so ein paar Seiten mit Erklärungen, vor allem für Amber, aber die gehören ja gerade in einem ersten Teil wirklich dazu. Amber selbst hat ein ziemlich großes Mundwerk und dieses bringt sie ständig in Schwierigkeiten. Mir hat gut gefallen, dass sie sich im Laufe des Buches an ihre neue Rolle oder ihren neuen Platz in der Welt gewöhnt. Sie akzeptiert ihre Situation und auch die völlig verrückten Gegebenheiten. 

Milo war mir gleich sympathisch. Ich mag diese geheimnisvollen und starken Protagonisten. Ich fand die Verknüpfung mit dem Autor wirklich gut und auch die Hintergründe zu Milo. 

Milo und Amber treffen auf ihrer Reise auf so einige merkwürdige Gestalten. Einige bleiben uns etwas länger erhalten und machen die Geschichte wirklich spannend und total verrückt. Insgesamt hat mir auch das Ende wirklich gut gefallen. Ich würde mir für den zweiten noch etwas mehr Spannung wünschen. 

Was ich noch erwähnen möchte ist die Brutalität und Gewalt die in diesem Buch vorkommen. Ich finde hier hätte man das Lesealter etwas anheben müssen. Ich würde dieses Buch eher ab 16 empfehlen. Mich persönlich hat es aber nicht gestört, ich fand es inhaltlich auch passend, aber für jüngere Leser eher nicht zu empfehlen. 

Insgesamt ein starker Auftakt, auch, wenn es hier und da sehr brutal und blutig wird. Die Charaktere sind überzeugend und einige von ihnen wirklich sehr verrückt. 



4 von 5 Salatköpfen 


Rezension zu WINTERSONG von S. JAE-JONES

Erlkönig-Saga Band 1 
Autor/in: S. Jae-Jones
Übersetzer/in: Diana Bürgel 
Seitenanzahl: 464
Erscheinungstermin: 01.12.2017
Verlag: ivi / Piper

An jenem Tag, an dem das alte Jahr stirbt und die Grenze zwischen den Reichen der Kobolde und der Menschen verwischt, wandelt der Erlkönig durch die Welt der Sterblichen, auf der Suche nach einer Braut. Diese muss ihm in sein Reich unter der Erde folgen, den König ehelichen und sterben – denn nur durch ihren Tod wird die Wiedergeburt des neuen Jahres gewährleistet.
Seit ihrer Kindheit kennt die 18-jährige Liesl die Sage um den unheimlichen, faszinierenden Erlkönig. Als ein mysteriöser Fremder auftaucht und Liesls Schwester entführt, weiß Liesl: Nur sie kann ihre Schwester noch aus den Fängen des Erlkönigs befreien, indem sie ihm in sein Reich folgt und ihn anstelle ihrer Schwester selbst heiratet. Doch wer ist dieser geheimnisvolle Mann? Während Liesl noch versucht, ihre Gefühle zu verstehen, arbeiten die alten Gesetze der Unterwelt bereits gegen sie …

Das ist eines der Bücher, die ich ständig in den sozialen Netzwerken gesehen habe. Alle wollten das Buch unbedingt lesen und ich wollte mir ein eigenes Bild machen. Das Cover ist hübsch und passt auch recht gut zum Inhalt. Ich finde es gut, dass manche Cover einfach auf den Punkt sind und nicht so viel Drumherum brauchen. 

Liesl´s Leben besteht aus der Musik und der Liebe zu ihrer Familie. Ihr Bruder ist ein sehr talentierter Geigenspieler und ihm steht Großes bevor. Liesl hat in ihrer Familie nie die erste Geige gespielt, aber sie ist eine gute Musikerin und schreibt ihre eigene Musik. Ihre Großmutter ist sehr abergläubisch und als Liesl´s Schwester spurlos verschwindet, ahnt Liesl, dass die alten Geschichten wahr sein könnten und sie macht sich auf die Suche nach dem Erlkönig. 

Die Geschichte ist sehr poetisch erzählt. Ich mochte den Stil der Autorin, weil er verträumt ist und so den Inhalt besonders schön wider gibt. Einen großen Teil nimmt auch die Musik und einige Fachbegriffe ein, die am Ende aber in einem Glossar erklärt werden. Ich kam aber auch ohne die Erklärungen super voran. Es sind einfach Begriffe zu Noten und Tönen. 
Die Geschichte nimmt einen guten und spannenden Anfang und dann kam für mich erst einmal lange gar nichts. Bis zur Hälfte war die Geschichte zwar nett zu lesen, aber ich wurde einfach nicht mitgerissen. Ab der Mitte geht es dann mit der Spannung bergauf und das Ende ist auf jeden Fall sehr offen. Aber das war klar, da es noch einen zweiten Teil geben wird. 

Liesl ist eine interessante Protagonistin mit Ecken und Kanten. Sie hat viele Wünsche, aber sie traut sich nicht sie auch zu leben. Die Begegnung mit dem Erlkönig verändert ihre Einstellung und so entwickelt sie sich. 
Der Erlkönig ist geheimnisvoll und gefährlich. Man sollte ihn nicht unterschätzen. Er hat immer ein Ass im Ärmel. 

Es wird im Laufe der Geschichte sehr düster und gefährlich. Es knistert unheimlich und es wird sogar ein wenig erotisch. Kann man das so sagen?! Ich bin unsicher 🙂 Ich mochte die Geschichte, aber ich bin noch unsicher, ob ich den zweiten Teil lesen werde. So richtig packen konnte mich diese Geschichte leider nicht immer. 

Ein Debüt, dass mich ein wenig zwiespältig zurück lässt. Spannung kam erst zur Mitte der Geschichte auf und vor allem das Hin und Her von Liesl war für mich sehr anstrengend. Aber dennoch hat mir die Grundidee gut gefallen. 



3 von 5 Salatköpfen 


Rezension zu ZWISCHEN ZWEI LEBEN – THE MOUNTAIN BETWEEN US

The Mountain Between Us
Autor/in: Charles Martin 
Übersetzer/in: Ulrike Bischoff 
Seitenanzahl: 400
Erscheinungstermin: 01.12.2017


Eine Katastrophe, die zwei Menschen für immer verbindet: Als Bens und Ashleys Flugzeug abstürzt, kämpfen sie in der Wildnis ums Überleben. Ashley war auf dem Weg zu ihrer Hochzeit, Bens Beziehung ist am Ende. Während die Aussicht auf Rettung schwindet, erzählt Ben seine Geschichte. Und Ashley fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen – doch auf seinem Leben lastet ein schreckliches Geheimnis.

Bei diesem Buch hat mich der Klappentext so unglaublich angesprochen, dass es so völlig aus dem Genre fällt, das ich sonst so lese. Das Cover ist neu gestaltet worden, passend zum Film. Es passt aber prima zum Inhalt und nach dem Lesen bin ich sicher, dass die Schauspieler prima in ihre Rollen passen. 

Ben und Ashley wollen nur eines, nach Hause. Doch sie sitzen am Flughafen fest, das soll sich auch nicht ändern, denn der Schnee und ein nahender Sturm lassen keine Flugzeuge mehr in die Luft. Ben chartert sich kurzerhand ein Kleinflugzeug bei einem kleinen privaten Unternehmen. Er erinnert sich an das geführte Gespräch mit Ashley am Flughafen und fragt sie kurzerhand, ob sie mitfliegen möchte. Gemeinsam mit dem Piloten und dessen Hund steigen sie in das kleine Flugzeug, auf einen Flug, der ihr ganzes Leben verändern soll. 

Diese Geschichte habe ich auch längere Zeit nach dem Lesen noch immer im Kopf. Der Stil des Autors ist packend. Er beschreibt die Situationen der beiden Protagonisten mit klaren Fakten, ohne lange Umschweife. Die Protagonisten sind auch im Verlauf immer absolut klar und auf den Punkt, vor allem ihre Gespräche und Gedanken. Das hat mich absolut abgeholt. 

Die Geschichte wird aus der Sicht von Ben erzählt. Man weiß am Anfang wenig über Ben oder Ashley, aber die beiden haben viel Zeit zum Reden und Nachdenken und das tun sie auch. So erhält der Leser Stück für Stück einen Einblick in die beiden Leben. Auch für die Protagonisten bringen diese Gespräche viele Erkenntnisse, weshalb diese Geschichte auch einige Wendungen nimmt. Die ich aber sehr mochte. Ich war wirklich bis zum Ende bei Ben und Ashley. Einzig die Tatsache, dass ich auch gerne mehr Gedanken von Ashley gelesen hätte ist ein kleiner Wehmutstropfen. 

Ben ist Arzt und von Anfang an arbeitet er mit Fakten. Er ist die meiste Zeit des Tages Arzt. Doch Ashley beginnt an seiner Fassade zu kratzen und Ben lässt seine Schutzhülle ein wenig herunter und zeigt sein Inneres. 
Ashley hat als Journalistin einen Humor, der wirklich immer auf den Punkt trifft. Sie macht auch in der Schlimmsten Situation noch Witze, so ist es für sie einfach leichter zu ertragen. Hier und da war mir Ben sympatischer, weil aus seiner Sicht die Gefühle klarer wurden. 

Dieses Buch hat mich auf eine packende Reise mitgenommen. Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Geschichte am Ende so mögen würde. Es ist dramatisch, aber auch witzig und sogar die Liebe findet auf die eine oder andere Art ihren Platz. Also lasst Euch nicht abschrecken von der Thematik. Es ist eine tolle Geschichte. 

Eine Geschichte, die ebenso dramatisch wie witzig und voller Liebe ist. Mich konnte der Autor mitreißen und ich bin sicher, dass hier alle Fans von Nicholas Sparks und Nora Roberts auf ihre Kosten kommen. Von diesem Autoren möchte ich unbedingt mehr lesen.  



5 von 5 Salatköpfen