Rezension zu Stadt der Elfen – Berührt – von Pippa DaCosta

Ein geheimnisvoller Fae, eine wagemutige Heldin und ein faszinierend-gefährliches London

»Seht ihr sie an, berührt sie nicht. Berührt ihr sie, fühlt ja nichts. Fühlt ihr etwas, lasst es nicht Liebe sein. Niemals.«

Als Alina zum ersten Mal Londons heißesten Fae-Superstar berührt, verletzt sie nicht nur das erste Gesetz, das die Menschen vor den Elfen schützt, sondern besiegelt auch ihr Schicksal. Denn unter der Metropole, in der die schillernden Wesen leben, lauert deren Königin auf ihre Rückkehr. Alina muss alles riskieren, um die Fae-Queen in Schach zu halten und ihre Stadt zu schützen.

Meine Meinung

Das Cover ist ein Hingucker und bei genauerer Betrachtung passt es auch recht gut zum Inhalt. Aber hier möchte ich noch nicht zu viel verraten, was ich aber verraten kann, dass die Geschichte in London spielt. Das erkennt man auch wirklich auf den ersten Blick.

Die Geschichte beginnt bei Alina, sie ist Reporterin, leider gerade gefeuert und entsprechend frustriert über die Kündigung. Sie trifft auf Sovereign, den bekannten Fae Sänger, dieser hat nicht gerade seinen besten Moment. Entgegen aller Regeln hilft Alina ihm. Die Neugierde von Alina ist geweckt, sie fühlt sich seltsam angezogen von dem Fae, doch sie darf ihn nicht berühren. Als Alina erneut in eine gefährliche Situation gerät ist klar, dass die Fae Königin etwas von Alina will. Damit beginnt ein gefährlicher und düsterer Kampf ums Überleben und um London.

Die Autorin beginnt die Geschichte sofort spannend und als Leser ist man wirklich direkt gefesselt. Ohne große Umschweife und recht rasant erzählt die Autorin die Geschichte von Alina. Die Atmosphäre wird düster und es geht in die Unterwelt von London. Mal eine ganz andere Art eine Fae Geschichte zu erzählen.

Die Autorin verschwendet wenig Zeit mit World Building. Sie kommt direkt zur Sache und im Grunde geht es weniger um Orte, sondern mehr um die Dinge die zwischen den Charakteren passieren. Ich fand das jetzt nicht so schlimm, denn ich mochte die witzigen Wortgefechte zwischen Reign und Alina. Die Wendungen waren spannend und ich wurde bis zum Ende hin gut unterhalten. Insgesamt ist es eine rasante kurzweilige Geschichte.

Die Charaktere mochte ich, sicher hätte man hier und da noch ein wenig mehr Farbe hinein bringen können, aber ich glaube die Autorin erzählt einfach gerne ohne große Umschweife und das erhöht dann auch den Spannungspegel. Für mich ist es okay, wenn mal nicht ausschweifend erzählt wird. Der Romantikpegel schlägt aus, allerdings ist der Spannungspegel deutlich höher. Für mich passte die Mischung.

Es handelt sich um eine Dilogie, ich würde mich freuen, wenn der zweite Teil auch übersetzt werden würde, man kann den ersten aber auch als Einzelband lesen. Es gibt keinen Cliffhanger.

Fazit

Mir hat die Geschichte gut gefallen, ich mochte die düstere Art der Fae und vor allem der Spannungspegel war nach meinem Geschmack. Wer kurzweilige Geschichten für Zwischendurch mag ist hier auf jeden Fall richtig.

Von mir bekommen Alina und Reign 4 von 5 Salatköpfen.

Buchinfos
Stadt der Elfen – Berührt – Band 1
AutorIn: Pippa DaCosta
ÜbersetzerIn: Andreas Decker
352 Seiten im Taschenbuch
Erscheinungstermin: 08.03.2022
erschienen im cbt Verlag

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