Rezension zu Dance Into my World von Maren Vivien Haase – Band 1 –

Jade und Austin: Sie will die Vergangenheit hinter sich lassen, doch mit ihm kann sie den Neuanfang wagen und wieder vertrauen.

Jade hat ein schlimmes Jahr hinter sich und ist erleichtert, ihrer Heimatstadt den Rücken kehren zu können. In New York will sie einen Neuanfang wagen und heuert in einem Café an, wo sie schließlich Olivia kennenlernt. Jade fällt es schwer, sich auf die junge Tänzerin mit den blauen Haaren einzulassen, sie lässt sich dann aber doch überreden, an einer ihrer Hip-Hop-Classes im Move-District-Studio teilzunehmen – ohne zu ahnen, dass sie dabei auf Austin treffen wird. Der gut aussehende Tänzer ist zwar ein Sprücheklopfer, dabei aber sympathisch und witzig. Jade und Austin merken schnell, dass es zwischen ihnen knistert, doch dann droht Jades Vergangenheit sie wieder einzuholen …

Dance into my World – Band 1 –
Trilogie
geschrieben von Maren Vivieln Haase
496 Seiten
blanvalet Verlag

Meine Meinung

Jade ist frisch in New York und auf der Suche nach einem Job. Sie hat Glück und bekommt einen in einem kleinen Café. Dort lernt sie Olivia und Miles kennen, beide arbeiten ebenfalls in dem Café. Jade versucht sozialen Kontakten aus dem Weg zu gehen, doch Olivia, ist Tänzerin und hat ein sehr einnehmendes Wesen. Jade kann auf Dauer nicht widerstehen. Im Tanzstudio trifft Jade auf Austin. Sie stempelt ihn ab, doch Austin möchte diesen Stempel nicht. Er bemüht sich um Jade und versucht ihren verletzlichen Kern zu ergründen. Jade wehrt sich, denn sie leidet noch immer unter düsteren Erfahrungen in ihrer Vergangenheit. Doch auch Austin hat eine düstere Stelle in seiner Vergangenheit. Vielleicht können die beiden sich gegenseitig helfen bei der Heilung ihrer Wunden.

Der Stil der Autorin ist angenehm zu lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Jade erzählt. Gleich zu Beginn erfährt der Leser, dass Jade etwas schlimmes in ihrer Vergangenheit erlebt hat, doch gibt die Autorin das ganze nur Stück für Stück preis. Jade ist zurückhaltend und hat ein Ziel vor Augen. Sie möchte Modedesignerin werden und hängt sich wirklich hinter die Bewerbung. Als sie auf Austin trifft, will sie sich unbedingt von ihm fernhalten, doch wie es das Schicksal so will, begegnet sie ihm einfach immer wieder. Und eigentlich macht er doch einen netten Eindruck auf Jade.
Austin ist ein netter Kerl. Er lebt fürs Tanzen und entgegen aller Gerüchte ist er überhaupt kein Weiberheld.

Die Liebesgeschichte ist mir definitiv nicht romantisch genug. Ich kann nicht mal sagen woran es lag, aber der Funke ist nicht so richtig übergesprungen. Es war dramatisch, aber so richtig geknistert hat es für mich nicht.

Ich mochte das Setting, auch die Charaktere haben es mir angetan, allerdings war es dann für mich doch etwas zu viel Drama. Das zieht sich ein bißchen, weil man immer nur kleine Häppchen bekommt. Ich fand es im letzten Drittel etwas spannender, weil ich da als Leser aufgeklärt wurde. Das Ende kam mir dann fast ein wenig zu schnell und abgeklärt. Insgesamt war es nett zu lesen, eher eine Geschichte für Zwischendurch meiner Meinung nach.

Die Bände kann man unabhängig voneinander lesen, aber da die Charaktere sich immer mal begegnen, ist es sinnvoll, die Reihenfolge einzuhalten.

Fazit

Insgesamt wirklich nett, die Charaktere sind realistisch, leider war es mir ein wenig zu viel Drama. Für mich doch eher eine Geschichte für Zwischendurch.

Von mir bekommen Jade und Austin 3 von 5 Salatköpfen.

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