HörbuchRezension zu FürimmerHaus von Kai Meyer

Als Mitternacht auf Mittag fiel, kam Carter ins Fürimmerhaus. Das Fürimmerhaus steht zwischen den Welten, am Ufer eines dunklen Ozeans. Es hat tausende Hallen und Säle, seine Korridore sind endlos. Und noch immer wächst es weiter und verändert sich. Im Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen. Er besitzt keine Erinnerung, ist nur von einem überzeugt: Er hat niemals eine Welt gerettet. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus, auf der Suche nach seiner Bestimmung.

Fürimmerhaus
Einzelband
geschrieben von Kai Meyer
gelesen von Simon Jäger
Spielzeit: 9 Stunden 2 Minuten
Argon Verlag

Meine Meinung

Endlich wieder ein Buch von Kai Meyer. Ich bin schon lange an Fan seiner Bücher und habe das “FürimmerHaus” schnell auf der Wunschliste gehabt. Gesprochen von Simon Jäger war klar, dass ich die Hörbuch brauchen würde. Also habe ich das auch direkt zum Erscheinungstermin vorbestellt und direkt gehört.

Carter landet durch einen Brunnen in einer großen Halle. Er hat keine Ahnung, dass er im Fürimmerhaus gelandet ist, denn Carter kann sich nur an seinen Namen erinnern, an sonst überhaupt nichts. In dem Saal wird Carter von einem geisterhaften Mädchen in Empfang genommen, Emmeline. Sie führt ihn zu den anderen die noch im Fürimmerhaus sind. Ambra, Diabondo, Hengis, Hyazinthe und Calamina werden ihm vorgestellt, doch leider bleibt Carter nur wenig Zeit um das Erfahrene auch zu verstehen. Denn die Gefährten sind im Krieg, mit dem FürimmerHaus, und Carter ist mitten hinein geraten. Er rennt um sein Leben und nebenbei versucht er zu verstehen, was da um ihn herum passiert.

Zu Beginn lernen wir Carter kennen, der bis auf seinen Namen nichts mehr weiß. Das war schon ein komisches Gefühl. So viele neue Dinge, Charaktere und vor allem Gefahren, doch man findet sich wirklich schnell zurecht und schnell gelangt man in einen Sog und kann nicht mehr von der Geschichte lassen. Das Fürimmerhaus ist eines der Bücher, bei denen man so viel sagen will, und doch so wenig Worte findet. Kai Meyer hat Großartiges erschaffen, eine ganz eigene Welt. Kai Meyer erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Ambra und Carter, eine gute Entscheidung wie ich finde.

Die Charaktere waren so unterschiedlich und ich muss gestehen, ich mochte am meisten die Idee von Hyazinthe. Ihr puppenhaftes Aussehen und ihre manchmal naive und liebevolle Art, das passte toll in die Geschichte. Am gruseligsten fand ich den Zeigermann, das waren Momente, da wäre ich am liebsten auch davon gelaufen.

Ich muss sagen, ich fand das Ende stimmig und war sehr glücklich damit. Meine Fragen wurden alle beantwortet. Ich mochte die Verbindungen die der Autor gezogen hat. Es tat mir ein wenig weh, diese Geschichte zu verlassen, die Trennung von den Charakteren, aber ich werde diese Geschichte in sehr guter Erinnerung behalten.

Fazit

Eine Geschichte, die den Hörer begeistert. Düster und spannend erzählt Kai Meyer die Geschichte vom Fürimmerhaus. Ich habe für mich viele Dinge mitgenommen, über Helden, Verlust und Freundschaft, aber auch Liebe. Dieses Hörbuch war für mich ein Highlight, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Von mir bekommt dieses Hörbuch 5 von 5 Salatköpfen.

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