Rezension zu All this Time von Mikky Daughtry und Rachael Lippincott

Manche Wunden kann nur Liebe heilen

Kyle und Kimberly sind seit der 9. Klasse das perfekte Paar. Doch am Abend der Abschlussfeier bricht Kyles Welt brutal in sich zusammen: Nachdem Kimberly ihm eröffnet hat, dass sie die Beziehung beenden will, haben sie auf dem Heimweg einen Autounfall. Kyle erwacht im Krankenhaus aus seiner Bewusstlosigkeit – aber Kim hat den Unfall nicht überlebt. Kyle versinkt in unendlicher Trauer und Schuldgefühlen … bis er Marley begegnet. Marley hat ebenfalls einen großen Verlust erlitten, für den sie sich verantwortlich macht. Sie verstehen einander und können den Schmerz des anderen lindern, während sie sich immer näherkommen. Doch Kyle muss befürchten, dass er diese zweite Chance auf Glück erneut verlieren könnte …

All this Time
Lieben heißt unendlich sein
Einzelband
Autor/in: Rachael Lippincott
Mikki Daughtry
Seiten: 368
dtv Verlag

Meine Meinung

Der Klappentext hat mich bei diesem Buch wirklich angesprochen, und das obwohl ich ein bißchen Angst hatte, dass es etwas zu sehr in die Zeitreisen Sparte abrutschen könnte. Diese Angst konnten die Autorinnen mir aber ganz schnell nehmen. Das Cover ist hübsch geworden, passt zum ersten Buch des Dou´s.

Kyle und Kim sind seit Jahren das perfekte Paar. Zumindest empfindet Kyle das absolut so. Doch am Abend ihrer Abschlussfeier bricht Kim ihr Schweigen und bittet Kyle um die Trennung. Sie möchte eigenständig sein, sie ist sich sicher. Doch Kyle hält überhaupt nichts davon. Doch dann haben die beiden einen Autounfall und als Kyle aufwacht ist Kim Tod. Er ist völlig fertig, kann das alles überhaupt nicht glauben. Doch dann trifft er auf Marley, sie ist so ganz anders als Kim, und trotzdem fühlt sich Kyle zu Marley hingezogen.

Der Stil ist wirklich angenehm zu lesen. Die Autorinnen erzählen die Geschichte aus der Sicht von Kyle.
Kyle ist nach einem Unfall bei einem Football Spiel noch immer angeschlagen und muss seinen Traum vom Football aufgeben. Er leidet darunter und weiß nicht so richtig wohin er nun gehen soll. Als Kim ihm dann auch noch auf eine Trennung anspricht fühlt er sich völlig verloren. Mit dem Tod von Kim fällt Kyle in ein schwarzes Loch. Er hat Probleme mit der Trauer, der Wut und vor allem der Ungewissheit umzugehen. Er kämpft sich nur langsam aus der Dunkelheit raus. Dann trifft er auf Marley. Sie ist ganz anders als Kim und hat etwas besonderes an sich. Die beiden verbringen Zeit miteinander und Kyle merkt, es gibt noch immer Dinge, für die sich das Leben lohnt.

Die Geschichte von Kyle beginnt zunächst traurig. Kyle lässt sich nicht helfen und versinkt erstmal ziemlich in Trauer. Doch nach und nach verändert sich etwas bei ihm. Ich mochte die Grundidee und auch das Vorgehen der Autorinnen. Einfühlsam beschreiben die beiden den schweren Gang von Kyle. Er muss wieder einen Weg zu sich selbst und vor allem zu den Dingen finden, die er sich von der Zukunft wünscht. Leider nimmt die Geschichte gegen Ende eine Wendung, die mir nicht so sehr gefiel. Da war es eben nicht mehr so glaubhaft für mich. Sehr schade, aber vielleicht ist das Ende für andere Leser auch ein Gewinn.

Fazit

Eine gefühlvolle Geschichte, über den Tod, Trauer, Wut aber auch die Liebe. Leider konnte mich das Ende nicht überzeugen, daher gibt es keine volle Punktzahl von mir.

Von mir bekommt diese Geschichte 4 von 5 Salatköpfen.

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