Rezension zu Der Zorn der Regenmacher von Timo Leibig

Seit Wochen geht Regen über der Küstenstadt La Harb nieder: Ernten sind vernichtet, Wasserströme höhlen die Straßen aus, die Menschen werden krank. Leyna gehört zu den Heilerinnen der Stadt, den Schwestern der Zeichen. Doch Leyna verbirgt ein schreckliches Geheimnis vor ihrer Gilde: Sie weiß weit mehr über den Ursprung der Krankheit, als ihr lieb ist, und doch ist sie dem Schrecken hilflos ausgeliefert. Als Leyna alle Hoffnung auf Rettung aufgibt, trifft sie auf die Schmuggler Henning und Nante. Die verwegenen Zwillinge haben auf See eine unheimliche Begegnung gemacht. Nur gemeinsam können die drei das Rätsel des nicht enden wollenden Regens lösen und gegen die wahre Bedrohung für La Harb kämpfen. Und die stammt aus der Tiefe des Meeres …

Der Zorn der Regenmacher
Einzelband
Seiten: 448
Autor/in: Timo Leibig
Penhaligon Verlag

Meine Meinung

Das Cover und der Titel haben mich angesprochen, der Klappentext hat ich dann endgültig überzeugt. Die Innengestaltung der Klappenbroschur ist toll geworden. Der Zorn der Regenmacher ist das erste Buch, dass ich von Timo Leibig gelesen habe.

In LaHarb regnet es seit Tagen. Nicht nur ein wenig, sondern ohne Unterbrechung in Strömen. Die Bewohner werden von einer unheimlichen Krankheit heimgesucht. Leyna ist Heilerin in der Schwesternschaft der Zeichen, als sie ihren Vater krank vorfindet, und ihm die normalen „Zeichen“ alle keine Besserung verschaffen, macht sie sich auf die Suche nach der Ursache. Doch sie muss vorsichtig sein, denn das Böse greift weiter um sich. Doch sie bekommt Hilfe von ihrer Freundin Jule und zwei Schmugglern, Nante und Henning. Ob sie gemeinsam das Übel beenden können?

Der Stil des Autors ist wirklich sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, das steigert die Spannung und der Autor erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Charaktere. Mir hat das gut gefallen, auch die Zusammenführung der Charaktere. Die Grundidee des Autors ist gut umgesetzt, mir hat vor allem die Mischung gefallen. Das war mal was anderes und ich denke ich werde die anderen Bücher des Autors auch mal auf meine Wunschliste packen.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Leyna ist jung, kurz vor dem Ende ihrer Ausbildung und will unbedingt das Richtige tun. Sie ist mutig, will ihren Vater retten, doch sie ist auf Hilfe angewiesen.
Nante und Henning sind sehr unterschiedlich, und doch ergänzen die beiden sich, liegt vermutlich daran, dass die beiden Zwillinge sind. Es gibt noch einige Charaktere mehr, aber ich möchte einfach nicht zu viel verraten.

Es gibt eine kleine Romanze, die war für mich passend eingebaut in das Geschehen, das Ende hat mir gut gefallen. Ich bin mir sicher, das war nicht das letzte Buch von Timo Leibig, dass ich lesen werde.

Fazit

Spannend, mit tollen Wendungen und starken Charakteren. An diesem Buch kommt man als Leser einfach nicht vorbei.

Von mir bekommt dieses Buch 5 von 5 Salatköpfen.

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