Rezension zu A Whisper of Stars – Erwacht – von Tami Fischer – Band 1 –

Liv wünscht sich nichts sehnlicher, als ihrem Leben auf Hawaiki zu entfliehen. Weder sie noch ihr bester Freund Finn glauben noch an die Legenden über mythische Götter und Ahnengeister, die man sich an den rauen schwarzen Küsten seit Anbeginn erzählt. Doch als am Tag des Sternenfestes nicht nur ein Fremder auf der Insel auftaucht, sondern plötzlich uralte Kräfte zum Leben erwachen, beginnt für Liv und Finn ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine Reise ins Ungewisse, ohne Zurück. Ein erbarmungsloser Jäger. Und eine gefährliche Liebe, die Livs Herz höher schlagen lässt als je zuvor …

A Whisper of Stars – Band 1 –
Erwacht
Dilogie
Autor/in: Tami Fischer
Seiten: 480
ivi Verlag

Meine Meinung

Zu Beginn muss ich gleich mal loswerden, wie wahnsinnig schön dieses Cover geworden ist. Es glitzert so wunderschön und lädt einen absolut zum Kaufen ein. Von der Autorin habe ich bisher noch nichts gelesen, es gibt bereits eine Young Adult Trilogie.

Olivia, genannt Liv, lebt mit ihrer Familie und ihrem besten Freund Finnley auf Hawaiki. Die Bewohner von Hawaiki stehen kurz vor ihrem Sternenfest, ein Fest, auf dem sie ihren Adligen und Geistern huldigen. Doch dann erfährt Liv, dass sie verlobt ist. Damit ist ihr Traum ein Springer zu werden geplatzt. Sie will sich damit nicht abfinden und beschließt, dass sie die Insel verlassen muss. Ein verrückter Plan. Doch dann klopft das Schicksal an die Türen von Liv und Finn. Sie betreten den verbotenen Teil von Hawaiki und treffen dort auf einen Fremden. Dieser erzählt ihnen ungeheuerliche Dinge über Hawaiki und die Sterne. Gemeinsam müssen Liv und Finn sich auf eine große und gefährliche Reise begeben.

Zu Beginn war ich wirklich etwas irritiert. Die Geschichte beginnt sehr seicht und vor allem mit viel Trotz. Liv ist für eine 17-jährige wirklich nicht so reif. Sie hat eine körperliche Beziehung zu einem der anderen Dorfbewohner, ohne Gefühle. Das empfand ich als schon ein wenig komisch, das sagt ja auch einiges über Liv und ihre Gefühle aus. Die Beziehung zu ihrem Vater ist eigentlich gut, aber dieser hat veraltete Ansichten und lässt Liv auf keinen Fall „Springer“ sein. Obwohl er Liv genug liebt um ihr Freiheiten zu geben, allerdings kommt sie um eine Hochzeit dennoch nicht rum. Die Freundschaft zu Finn ist eine Konstante in ihrem Leben. Sie ist eng und voller Vertrauen. Das zeigt sich im Verlauf der Geschichte.

Die Autorin hat einen angenehmen Stil, aber die vielen neuen Begriffe verwirren zu Beginn, und ich war wirklich unsicher, wohin die Autorin mich führen würde. Doch nach dem Verlassen von Hawaiki nimmt die Geschichte wahnsinnig an Fahrt auf. Ich muss sagen, ich hab mich schwer getan, Beschenkte und Begabte auseinander zu halten. Ich war froh darüber, im Anhang ein Glossar zu finden. Da waren auch die Charaktere noch einmal schön übersichtlich drin. Und eine Spoilerwarnung, das möchte ich wirklich loben. Das würde ich mir viel öfter wünschen.

Liv entwickelt sich von einem trotzigen Mädchen zu einer klugen und mitfühlenden jungen Frau. Sie will das Richtige tun, und auch, wenn sie impulsiv entscheidet, will sie doch nur ihre Lieben beschützen. Vor allem ihre Beziehung zu Finn ist ihr überaus wichtig. Neue Bekanntschaften gibt es auch, und einige davon sind wirklich feurig, aber mehr werde ich dazu nicht sagen.

Die Autorin konnte mich überzeugen und ich freue mich auf den zweiten Teil, der noch in diesem Jahr erscheint.

Fazit

Ein Auftakt, der zu Beginn noch etwas holprig für mich war. Doch dann nimmt die Geschichte fahrt auf und die Autorin kann mich bis zum Ende fesseln.

Von mir bekommen Liv und Finn 4 von 5 Salatköpfe.

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