HörbuchRezension zu Hex Files – Hexen gibt es doch – von Helen Harper – Band 1 –

Fauler Zauber – leicht gemacht.

Um eines direkt klarzustellen: Ivy Wilde ist keine Heldin. Eigentlich ist sie die allerletzte Hexe auf der Welt, die man rufen würde, sollte man magische Unterstützung benötigen (was nicht heißt, dass sie es nicht könnte!). Ginge es nach Ivy selbst, würde sie am liebsten den ganzen Tag auf der Couch hängen, Serien gucken, Junkfood mampfen und mit ihrer Katze Streitgespräche führen. Doch durch einen Bürokratiefehler wird Ivy Opfer einer vertauschten Identität und unfreiwillig – sehr, sehr unfreiwillig! – mitten hineingeschleudert in den Arkanen Zweig, der Ermittlungsbehörde des Hallowed Order of Magical Enlightenment.

Rasend schnell vervierfachen sich Ivys Probleme, als dann auch noch ein wertvolles Objekt gestohlen und sie daher gezwungen ist, mit Adeptus Exemptus Raphael Winter zusammenzuarbeiten. Raphaels saphirblaue Augen lassen in Ivys Magen zwar irgendwie Schmetterlinge flattern, aber eigentlich zeigt der Adeptus all das, was Ivy aus tiefstem Herzen ablehnt: die freudlosen Tücken von zu viel stoischem Hexenwerk. Und je länger Raphael Ivy piesackt, desto größer wird ihr Verlangen … ihn in einen Frosch zu verwandeln! Auftakt der magisch guten HEX-FILES-Reihe von Helen Harper!

Hex Files – Band 1 –
Hexen gibt es doch
Reihe
Autor/in: Helen Harper
Sprecher/in: Yesim Meisheit
Spieldauer: 8 Std. 20 Min.
LYX audio

Meine Meinung

Mal wieder ein Hörbuch, und dann auch noch so ein wirklich gutes. Hex Files hat ein schönes Gewand bekommen, sehr schade übrigens, dass es die Reihe nur als Ebook oder Hörbuch gibt, Print bisher nicht. Der Klappentext klang nach einer humorvollen Fantasygeschichte und da ich bisher nur gutes gehört habe über die Bücher von Helen Harper habe ich einfach mal rein gehört.

Ivy Wilde ist eine Hexe, sie verbringt ihre Tage am liebsten mit Junkfood und Serien schauen, natürlich vom Sofa aus. Leider muss sie hin und wieder ihrer Tätigkeit als Taxifahrerin nachgehen, schließlich will die Miete bezahlt werden. Durch einen ganz dummen Fehler der Arkanen Abteilung wird Ivy plötzlich durch einen Zauber an den Ermittler Adeptus Exemptus Raphael Winter gebunden. Ivy ist überhaupt nicht begeistert und auch Winter ist skeptisch. Der Zauber nötigt die beiden ernsthaft miteinander zu arbeiten und zwar mindestens 100 Tage. Ivy und Winter könnten nicht unterschiedlicher sein, und dennoch müssen sie direkt an ihren ersten gemeinsamen Fall. Ob das gut gehen kann?!

Ganz ehrlich, dieses Hörbuch ist dermaßen zu empfehlen. Das liegt natürlich an dem tollen Stil der Autorin, der Humor ist einfach umwerfend und ich hab so oft laut lachen müssen. Meine Mitmenschen waren etwas irritiert, aber ich hatte so Spaß. Die Ideen der Autorin sind toll, es ist spannend und gefährlich und es knistert. Die Mischung ist toll und die Sprecherin macht das wirklich toll. Sie haucht den Charakteren Leben ein, und ich musste vor allem bei Brutus, der Katze von Ivy, so oft lachen.

Ivy ist zu Beginn, das denkt man zumindest, der typische Couch Potato. Ich fand es ganz spannend zu sehen, wie Winter so ganz langsam hinter die Fassade von Ivy schaut und dort findet er Ehrgeiz, Wissen und vor allem ganz viel Talent und Können. Ivy tut natürlich das gleiche bei Winter und ist erstaunt, dass Winter auch mal „den Stock aus dem Hintern“ nehmen kann. Die beiden kommen sich näher, aber das ändert nichts an ihren Wortgefechten.

Die beiden müssen einen kniffligen und gefährlichen ersten Fall gemeinsam bearbeiten. Ob sie das trotz ihrer Abneigungen bewerkstelligen können?

Fazit

Dieses Hörbuch bringt einen dazu, dass man laut lachen muss. Die Charaktere sind witzig und die Geschichte wird toll erzählt. Diese Reihe macht süchtig, da bin ich sicher.

Von mir bekommt der Auftakt 5 von 5 Salatköpfen.

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