Rezension zu Celestial City – Akademie der Engel – von Leia Stone – Band 1 –

Eine Welt zwischen Engeln und Dämonen

Als pechschwarze Flügel aus Brielles Rücken wachsen, ist klar, dass etwas völlig falsch läuft. Kann es sein, dass in ihr ein Dämon schlummert? Dennoch wird sie an der Fallen Academy der Engel aufgenommen. Mit ihren schwarzen Flügeln ist sie dort allerdings eine Außenseiterin. Da hilft es auch nicht, dass der attraktive Lincoln Grey ihr das Leben noch schwerer macht. Dann wird ihre Zugehörigkeit an der Academy von höchster Stelle angezweifelt, und damit ist das Chaos für Brielle perfekt …

Celestial City – Band 1 –
Akademie der Engel
Trilogie
Autor/in: Leia Stone
Übersetzer/in: Michael Krug
Seiten: 368
One bei Bastei Lübbe

Meine Meinung

Engel gehören in der Fantasy zu meinen liebsten Wesen. Ich kriege da wirklich selten genug, als ich das Cover gesehen hatte, war mein Interesse geweckt. Ich hab trotzdem eine Weile gezögert, bis es dann einziehen durfte. Das Cover ist toll geworden und passt prima zum Inhalt.

Brielle lebt in dem alten Los Angeles. Die Engel und die Dämonen liefern sich einen erbitterten Krieg und die Menschen sind die leidtragenden. Brielle ist sich sicher, dass sie nach dem Tag ihrer Erweckung, auf die Tainted Academy gehen wird, denn schließlich gehört sie bereits einem Dämon. Doch dann wachsen ihr schwarze Flügel und sie soll auf die Akademie der Engel gehen. Brielle wechselt zum ersten Mal in ihrem Leben die Seiten und ist überrascht, wie viel ihr doch entgangen ist. Ihr Ausbilder Lincoln Grey bringt ihre Gedanken noch zusätzlich durcheinander. Doch Brielle bekommt auch schnell dämonische Probleme, und diese könnten ihren Tod bedeuten.

Der Stil der Autorin ist toll, und man kommt wirklich schnell voran. Ich mochte die „vorlaute“ Klappe der Protagonistin, und auch die wirklich vielen Klischees. Ich finde die Autorin setzt die Geschichte dermaßen witzig und spannend um, dass man wirklich nicht aufhören kann zu lesen. Anspruchsvolle Unterhaltung? Nein, das nicht, aber wenn man einfach mal wieder was leichtes und dennoch interessantes lesen will ist man hier auf jeden Fall richtig.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Die Erzengel sind dermaßen sympathisch, manchmal kommen sie etwas dümmlich herüber, aber ich fand das eher witzig. Mal was anderes, wobei sie schon sonst die üblichen Klischees von Perfekt und unnahbar erfüllen. Lincoln ist heiß, aber das ist Brielle nicht entgangen. Brielle selbst ist hier und da ein wenig Kick Ass Heldin und dann wieder übereilt und schwer von Begriff. Ich mochte die Mischung.

Mir fehlte bei der Romanze definitiv die Tiefe. Probleme lösen sich schnell von selbst. Obwohl ich sagen muss, dass Lincoln seine Defizite schnell eingesteht, es gibt da wenig hin und her, das mochte ich dann wieder. Die Romanze steht nicht im Vordergrund, die Geschichte rund um Brielle und ihre Fähigkeiten und eine Prophezeiung dann schon mehr. Insgesamt eine gute Mischung.

Fazit

Ein Auftakt, der voller Klischees aber auch mit viel Humor bestückt wurde. Ich mochte die Geschichte insgesamt, viel Tiefe ist nicht vorhanden aber dennoch wirklich interessante Unterhaltung.

Von mir bekommt Brielle 4 von 5 Salatköpfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.