Rezension zu Rosenfluch von K. K. Summer

Ein verfluchter Prinz, eine junge Frau und eine Liebe, die selbst der Tod nicht brechen kann.
 
Im Lande Zariya ist es Tradition, dem Gott des Todes, Majan, jedes Jahr ein Opfer zu bringen. Als Bellatrix sich anstatt ihrer Schwester heimlich dafür weihen lässt, entführt Majan sie in das Reich El´daín.
Auf seinem Schloss angekommen, stellt sie fest, dass alles, woran sie bisher geglaubt hat, eine Lüge ist, und dass auch die schönsten Rosen Dornen tragen.
Majan umgibt ein dunkles Geheimnis, und während Bellatrix ihr Herz immer mehr an den dunklen Prinzen verliert, entfernt sie sich Stück für Stück von ihrem alten Leben.
 
Schon bald beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und nicht nur Belles aufkeimende Gefühle zu Majan stehen auf dem Spiel – sondern die Zukunft eines ganzen Reiches.

Rosenfluch
Märchen aus El’dain 1
K. K. Summer
Einzelband
Seiten: 312
Tagträumer Verlag

Meine Meinung

Ich muss gestehen, ich habe das erste Mal was bei diesem Verlag gekauft. Das Cover hat mich so angesprochen und der Klappentext auch, da habe ich einfach zugeschlagen.

Bellatrix wird dem Gott des Todes geopfert, sie beschützt mit diesem Opfer ihr Volk. Majan bringt sie in sein Reich El’dain. Er ist ziemlich unhöflich und Bellatrix hat zu Beginn große Angst vor ihm. Sie weiß nicht so richtig, warum sie noch nicht Tod ist, doch sie versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Sie begibt sich tiefer in die Geheimnisse rund um Majan und merkt schnell, dass nicht alles so ist wie es scheint, vor allem in Bezug auf Majan.

Die Protagonistin Bellatrix ist klug und neugierig. Sie lässt sich nicht so schnell von Majan abschrecken, was wirklich gut ist, denn sonst würde diese Geschichte ja ein furchtbares Ende nehmen. Majan leidet unter dem Fluch, er bereut seine Fehler aus der Vergangenheit und er mag Bellatrix direkt vom ersten Augenblick an. Über die anderen Figuren mag ich noch gar nicht so viel sagen. Es gibt aber ganz unterschiedliche Wesen, die müsst ihr schon selbst kennenlernen.

Der Stil der Autorin ist leicht und gut zu lesen. Mir war es stellenweise leider einfach zu leicht. Ich finde hier hätte man wirklich noch viel in Bezug auf die Umgebung oder die Gespräche herausholen können. Aber insgesamt schreibt die Autorin wirklich gut, sonst hätte ich nie bis zum Ende durchgehalten.

Die Grundidee ist eine Mischung aus „Die Schöne und das Biest“ und ein wenig „Sieben Höfe“ finde ich. Mir hat die Grundidee gut gefallen, die Wendungen waren passend, aber mir war der Spannungspegel nicht hoch genug. Ich finde die Geschichte plätschert so mit Gesprächen der Protagonisten dahin. Das packt mich leider einfach nicht so wie gewünscht.

Fazit

Ich finde die Geschichte ist nett für Zwischendurch, aber mir fehlte es an Spannung und Ausführungen.

Von mir bekommen Bella und Majan 3 von 5 Salatköpfen.

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