Rezension zu Rivergold von Ally Condie

Klappentext

Es gibt etwas, das Romy Blythe, die siebzehnjährige Kapitänin des Baggerschiffs »Lily«, noch mehr will als das Gold, das sie aus dem Serpentine River graben: Rache.
Romy hat geschworen, die Feinde zu vernichten, die ihren Freund getötet haben. Doch während sie ihr Schiff durch die gefährliche Strömung steuert, muss sie feststellen, dass sie nicht allen in ihrer Crew vertrauen kann. Mindestens ein Verräter ist an Bord. Andere sind aufrichtiger, als sie glaubt. Während der letzten Fahrt der »Lily« findet Romy heraus, wer sie geworden ist, wer sie sein möchte und wie die Liebe sie verändert hat.

Buchinfos

Rivergold von Ally Condie | Einzelband | Seiten: 368 | Fischer FJB |

Meine Meinung

In der Vorschau hat mich sowohl die Autorin als auch das Cover angesprochen. Die Autorin ist sicher den meisten von der „Cassia und Ky“ Trilogie bekannt. Tatsächlich eine der ersten Trilogien für mich aus dem Dystopie Bereich. Das Cover ist farblich stimmig und für mich passt es perfekt zum Inhalt des Buches.

Nach dem Tod ihrer großen Liebe lebt Romy nur noch für die Rache. Als Maschinistin für den Admiral entwirft sie die gefährlichsten Waffensysteme an den Schaufelbaggern und lebt so ihre Rache an den Piraten aus. Romy bekommt die Aufgabe als Kapitänin den Bagger auf eine neue Route zu fahren, um möglichst viel Gold zu bergen. Sie hat keine andere Wahl, als den Posten anzunehmen und den Fluss zu befahren. Nach der Abfahrt mit dem Bagger bekommt sie merkwürdige Nachrichten. Schon bald muss sie sich die Frage stellen, wem sie vertrauen kann. Kann sie dem Admiral wirklich glauben?

Die Autorin hat einen tollen Stil und man ist schnell in der Welt von Romy angekommen. Die Geschichte beginnt mit Liebe und relativ schnell geht es mit Trauer, Hass und Rache weiter. Ich mochte die Art, mit der die Autorin die Geschichte von Romy und Call erzählt hat. Die Kapitel sind relativ kurz, dadurch erhöht die Autorin die Spannung und ich fand, dass so die kalte und gefährliche Atmosphäre gut an den Leser übertragen wird. Ich mochte es, dass die Atmosphäre mich so gefesselt hat.

Rivergold ist eine besondere Geschichte, über Verlust, Rache, Trauer und ein bißchen auch über den Sinn des Lebens. Die Autorin schafft es, dass die Charaktere sich alle entwickeln, auch, wenn es vor allem Romy wirklich schwer fällt los zu lassen. Ich hatte tatsächlich etwas völlig anderes erwartet, muss aber sagen, dass die Autorin es geschafft hat mich zu überzeugen.

Alle, die gerne Geschichten lesen, die etwas außerhalb des „Mainstream“ liegen, werden an Rivergold ihre Freude haben. Die Charaktere sind interessant und vor allem Romys Gefühle sind mitreißend. Fantasyfans werden hier nicht so richtig auf ihre Kosten kommen und ich würde das Buch auch nicht unbedingt als Dystopie anpreisen. Obwohl die Geschichte schon irgendwie da hinein gehört, aber eben nicht im üblichen Sinne.

Vielen Dank an den Verlag für das Belegexemplar.

Fazit

Romy´s Geschichte hat mich gefesselt. Ich habe mit ihr gelitten und gekämpft. Ich werde mich sicher noch eine Weile an ihre Geschichte erinnern.

Von mir bekommt die Geschichte 4 von 5 Salatköpfen.

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