Rezension zu Sieben Arten Dunkelheit von Christian von Aster


Klappentext

Das Vielnachtamulett schützt seinen Träger vor der Magie der Finsternis. Als Schüler eines Nachtzähmers tragen David und Ayumi diesen Talisman. Doch im Dunkel braut sich etwas zusammen, so finster, dass kein Amulett der Welt dagegen etwas ausrichten kann …

Buchinfos

Sieben Arten Dunkelheit von Christian von Aster | Einzelband |
| Seiten: 336 | Thienemann Verlag |

Meine Meinung

Der Klappentext klang verlockend und das Cover ist so geheimnisvoll, da konnte ich einfach nicht nein sagen, als ich das Buch bei Netgalley entdeckt hatte. Ob die Geschichte mich überzeugen konnte?

David hat es wirklich nicht leicht. Er ist ein Außenseiter, und einige seiner Schulkameraden lassen ihn das auch spüren. David hangelt sich mehr schlecht als recht durch den Tag. Doch dann kommt Ayumi in seine Klasse und damit ändert sich für David wirklich alles. Ayumi, das blinde Mädchen, dass so selbstbewusst und stark durch die Welt geht. David ist sich sicher, Ayumi lässt sich so schnell von nichts aufhalten. Und dieses Mädchen möchte ausgerechnet mit ihm befreundet sein. David hat keine Ahnung was er davon halten soll. Und noch viel nervöser macht ihn die Tatsache, dass Ayumi immer so merkwürdige Dinge über die Dunkelheit sagt. David hat Angst vor der Dunkelheit, schon immer. Doch durch Ayumi an seiner Seite muss er vor nichts Angst haben oder?

Ich muss ehrlich sagen, der Autor hat hier eine wirklich unheimlich gute Grundidee und setzt diese auch noch vorzüglich um. Ich bin sicher, hier werden nicht nur die jüngeren Leser auf ihren Geschmack kommen.

Der Stil des Autors ist toll, ich mochte die Hinweise zu Beginn der Kapitel. Die Wechsel zwischen den Protagonisten war wichtig für das Erzählen der Geschichte, allerdings hätte ich mir das hier und da etwas übersichtlicher gewünscht. Beim Ebook waren die Wechsel in den Perspektiven doch etwas holprig für mich als Leser.

Im Grunde geht es in „Sieben Arten Dunkelheit“ um die Geheimnisse in der Dunkelheit. Und diese sind wirklich vielfältig, so viele Arten von Dunkelheit, und jede Art hat ihre eigenen Wesen, Geheimnisse und Gefahren. Und dann kommt noch hinzu, dass nicht alle mit der Dunkelheit umgehen können, dafür sollte man am besten ein Nachtzähmer, Schattenvater oder Nachtwahrer sein. Welche Rolle David und Ayumi und die vielen anderen Charaktere einnehmen, das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Insgesamt muss ich wirklich sagen, dass die Geschichte voller toller Ideen ist, vor allem die Umsetzung ist wirklich gelungen. Ich mochte es, dass es in dieser Geschichte so sehr um Freundschaft ging, das mag ich bei Jugendbüchern für dieses Lesealter immer sehr. Mobbing ist ein Thema, aber auch Vertrauen zu Erwachsenen. Menschen irren sich und versuchen ihre Fehler wieder gut zu machen. Eine Geschichte, die sowohl durch ihre Fantasy Anteile, aber auch mit ihre Bezügen zur Realität überzeugt.

Die Geschichte ist abgeschlossen, aber es ist durchaus Potenzial für einen weiteren Band vorhanden.

Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Ebook Exemplar.

Fazit


Christian Aster hat es geschafft, dass es für mich nie wieder nur eine Art von Dunkelheit geben wird. Spannend und abenteuerlich mit mutigen Protagonisten und tollen Freundschaften.

Von mir bekommt diese Geschichte 4 von 5 Salatköpfen.

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