Rezension zu Never Too Close von Morgane Moncomble


Klappentext

Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird …

Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch – zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal … oder?

Buchinfos

Titel: Never too close
Reihe
Autor/in:
Morgane Moncomble
Übersetzer/in:
Ulrike Werner-Richter
Seiten: 464
Verlag:
LYX

Meine Meinung

Der Klappentext hat mich gleich angesprochen. Ich mag Bücher in dem sich die Protagonisten nicht immer so ernst nehmen. Und Ich liebe Bücher mit witzigen, geistreichen und frechen Dialogen.

Das Cover ist in meinen Augen genau das, was im Moment angesagt ist. Diese Art von Cover häufen sich extrem aber sind auch fast immer ein Hingucker. Über den Inhalt sagen solche Cover natürlich überhaupt nichts aus.

Es geht um Violette und Loan. Sie sind Nachbarn und werden später zu besten Freunden und sogar Mitbewohnern.

Die beiden haben ein extrem inniges Verhältnis, sind aber wirklich nur befreundet. Sie teilen alles miteinander. Diese Beziehung wirkt auf den ersten Blick etwas skurril und schräg, aber es passt einfach. Sie reden über alles, teilen sich sogar manchmal das Bett und die Zahnbürste (das ist zum Beispiel das schräge) und sie sind unzertrennlich. Das einzige Tabuthema sind Beziehungen und Partner. Das haben sie immer außen vor gelassen.

Vio ist Studentin, im besten Alter, witzig und intelligent. Sie redet sich manchmal leider um Kopf und Kragen und findet dabei einfach kein Ende. Sie liebt was sie tut und will nach ihrem Studium voll durchstarten. Das einzige dass ihr fehlt ist ein Mann an ihrer Seite. Und die Tatsache, dass sie noch Jungfrau ist spielt für sie eine riesen Rolle. Sie will nicht unbeholfen und prüde wirken, wenn es endlich dazu kommt. Aber sie will es auch nicht einfach mit irgend jemandem machen. Also warum denn nicht mit Loan ihrem besten Freund? Ob der von dieser Idee so begeistert ist?

Loan ist toll, super sympathisch und ein Mann der immer hilft wenn es darauf ankommt. Aber wird er soweit gehen und Vio auch bei ihrem speziellen „Problem“ helfen?. Obwohl er sein eigenes Päckchen zu tragen und einige Geheimnisse hat, ist er es, der Vio erdet und ihr Halt gibt. Die beiden zusammen wirken wirklich angenehm und vertraut.

Ich mochte die Geschichte und habe sie daher auch in kurzer Zeit verschlungen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen. Die Dialoge und Wortgefechte sind super geworden. Auch die Protagonisten passen perfekt in die Geschichte. Ich hätte mir noch ein wenig mehr Loan gewünscht. Einfach noch mehr aus seiner Perspektive. Aber das ist reine Geschmackssache. Wirklich großartig etwas auszusetzen habe ich nicht. Ein kleines Minuspünktchen war für mich tatsächlich ihre beste Freundin und Mitbewohnerin, ich weiß ehrlich nicht wieso Vio mit ihr befreundet ist und wieso sie sich teilweise so behandeln lässt. Ihre Freundin hat für mich kein Schamgefühl und mischt sich ständig in Dinge ein, die sie nichts angehen. Sie schleppt ständig fremde Kerle mit in die Wohnung und ist an bestimmten Tagen unausstehlich. Warum nenne ich so eine Person meine beste Freundin? Da der zweite Teil von dieser Person handeln soll, werde ich diesen wahrscheinlich auch nicht lesen.

Fazit

Einen schöne Geschichte über zwei Menschen die einfach perfekt Zusammenpassen, dies aber noch nicht wissen.

Cover:  5/6

Inhalt:  5/6

Grundidee:  5/6

Umsetzung:    5/6

Protagonisten:   5/6

Gesamtpunktzahl: 25 Punkte von 30 Punkten  

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