Rezension zu Elfenkrone von Holly Black – Band 1 –

Klappentext

»Natürlich möchte ich wie sie sein. Sie sind unsterblich. Cardan ist der Schönste von allen. Und ich hasse ihn mehr als den Rest.Ich hasse ihn so sehr, dass ich manchmal kaum Luft bekomme, wenn ich ihn ansehe…«

Jude ist sieben, als ihre Eltern ermordet werden und sie gemeinsam mit ihren Schwestern an den Hof des Elfenkönigs verschleppt wird. Zehn Jahre später hat Jude nur ein Ziel vor Augen: dazuzugehören, um jeden Preis. Doch die meisten Elfen verachten Sterbliche wie sie. Ihr erbittertster Widersacher: Prinz Cardan, der jüngste und unberechenbarste Sohn des Elfenkönigs. Doch gerade ihm muss Jude die Stirn bieten, wenn sie am Hof überleben will …

Buchinfos

Elfenkrone von Holly Black | Trilogie |
| Seiten: 448 | cbj Verlag

Meine Meinung

Dieses Buch lag schon etwas länger auf dem SuB. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich lange überlegt habe, ob ich es überhaupt kaufe bzw. lesen will. Ich bin einfach kein riesen Fan von Elfen. Und der Titel und der Klappentext lassen keinen Zweifel, dass es um Elfen geht. Ich habe mich, nun, da der zweite Teil bald erscheint, entschieden, wenigstens mal rein zu lesen. Und da nun eine Rezension online geht, kann ich sagen, ich habe Elfenkrone beendet.

Das Cover ist toll geworden, und da ich auch den zweiten Teil schon besitze, kann ich sagen, sie sehen nebeneinander toll aus im Regal.

Jude und ihre Schwestern wurden ins Elfenreich entführt. Ihre Mutter wurde ermordet, von Madoc, dem Vater ihrer ältesten Schwester. Nun fristet vor allem Jude als Sterbliche ihr Leben im Königreich der Elfen. Sie leidet unter dem Verhalten der Elfen, fühlt sich nutzlos und manchmal sogar hilflos. Dennoch will sie um jeden Preis einen Platz in diesem Königreich. Doch dann bekommt sie ein Angebot, dass ihr Leben verändern könnte. Sie stürzt sich kopfüber in ein gefährliches Abenteuer.

Der Stil der Autorin ist etwas besonderes. Ich wurde direkt zu Beginn gepackt, der Mord an der Mutter der Mädchen ist grausam und als Leser ist man dann nur noch gespannt wie es weiter geht. Das besondere an diesem Buch ist definitiv die Atmosphäre. Die Elfen sind wie üblich wunderschön, aber sie sind niederträchtig und hinterlistig. Das ist für mich mal etwas anderes gewesen. Und ich muss gestehen, ich habe die meisten Elfengeschichten nicht gelesen, weil Elfen immer so perfekt und hochtrabend sind, das empfinde ich meist als langweilig. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ich Elfenkrone wirklich mochte. Weil die Elfen hier alles andere als perfekt sind.

Jude ist traumatisiert, schließlich musste sie den Tod ihrer Eltern mit ansehen. Doch auf eine verwirrende und doch wieder nachvollziehbare Weise liebt sie ihren Stiefvater, sie sieht zu ihm auf und möchte seine Aufmerksamkeit. Sie lässt viel über sich ergehen, um in die Welt der Elfen zu passen. Sie lernt aus ihren Erfahrungen und in ihr steckt deutlich mehr als sie selbst ahnt.

Die anderen Charaktere sind wirklich nur schwer zu durchschauen. Immer wenn ich dachte, auf diesen oder jenen kann Jude sich verlassen, wurde ich eines besseren belehrt. Insgesamt konnte die Autorin mich vor allem am Ende sehr überraschen. Der Mittelteil war für mich hier und da etwas schleppend, aber dieser gab vor allem Jude einen Rahmen um sich weiter zu entwickeln.

Ich mochte den ersten Teil so sehr, dass ich den zweiten vorbestellt habe und dieser sehnsüchtig darauf wartet gelesen zu werden.

Fazit

Definitiv ein Auftakt, der mich überraschen konnte. Ich bin gespannt, ob die Autorin das auch im zweiten Teil wieder schaffen kann.

Von mir bekommt der Auftakt 5 von 5 Salatköpfen.

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