Rezension zu Das Herz aus Eis und Liebe von Renée Ahdieh – Band 2 –

Klappentext

Nachdem der Schwarze Clan aufgeflogen ist und Okami gefangen genommen wurde, hat Mariko keine Wahl mehr. Sie muss Prinz Raiden und ihrem Bruder nach Inako folgen und sich als Braut des Prinzen den Gefahren und Intrigen stellen, die am Hof auf sie lauern. Von nun an sind Klugheit und Umsicht ihre Waffen. Damit will sie die Ränkeschmiede aufdecken und für Gerechtigkeit sorgen. Doch hinter jedem Geheimnis verbirgt sich ein weiteres. Werden Mariko und Okami aus diesem Lügennetz entkommen?

Buchinfos

Das Herz aus Eis und Liebe von Renée Ahdieh – Band 2 – | Diologie |
| Seiten: 433 | One bei Bastei Lübbe

Spoilerwarnung! Es handelt sich um eine Fortsetzung

Meine Meinung

Ein Buch, dass von mir lange ersehnt war. Ich fand den ersten Teil wirklich großartig, daher war ich auf den Abschluss der Diologie sehr gespannt. Das Cover ist wieder so schön geworden, sehr stimmig finde ich.

Mariko befindet sich im Palast ihres zukünftigen Ehemannes. Sie ist alles andere als erpicht darauf, Prinz Raiden zu heiraten, doch sie will um jeden Preis Ökami aus seiner Gefangenschaft retten. Sie muss also wieder in eine Rolle schlüpfen, um Ökami zu beschützen und so zumindest ihm zur Flucht zu verhelfen.

Der zweite Teil beginnt seicht und ich muss ehrlich gestehen, dass ich riesige Probleme hatte, die vielen Charaktere wieder zuzuordnen. Die Autorin wechselt zwischen Mariko, dem König, Ökami, Yumi und noch weiteren Charakteren. Zu Beginn war das wirklich kein Zuckerschlecken. Nach und nach bin ich aber wieder in der Geschichte gelandet.

Noch eine weitere Veränderung gab es in meinen Augen. Der erste Teil war nicht so voller Magie. Es gab Magie ja, vor allem die „dämonischen“ Teile hiervon, aber im ersten war dem Leser noch nicht alles so klar. Die Autorin hat den zweiten Teil sehr magielastig gestaltet. Ich mochte das, es war stimmig, aber eben völlig anders als der erste Teil, anders kann ich mir auch die „durchschnittlichen Bewertungen“ zu dem Buch nicht erklären. Die Erwartung, die ich hatte, war auch eine andere.

Dennoch hat die Autorin mich überzeugen können. Ich mochte die Charaktere. Einige machten wieder Veränderungen durch und vor allem Ökami und Mariko rückten in den Mittelpunkt. Mariko ist im zweiten Teil sehr stark und geht ihren Weg. Ganz allein bestreitet sie die Gefahren und tut alles um ihre Liebe zu retten, und es ist wirklich ein schwerer Weg. Ökami muss im zweiten Teil wirklich viel ertragen. Folter ist stark vertreten, aber vor allem Verlust. Die Autorin hat definitiv kein Problem damit sich von Charakteren zu verabschieden.

Es wird auch sonst wieder ereignisreich. Das Ende mochte ich zur Abwechslung mal wieder. Der Charme der Geschichte wird für mich vor allem durch die vielen japanischen Details geprägt. Auch die Dämonen haben es mir angetan.

Fazit

Ich mag die außergewöhnliche Idee dieser Diologie. Trotz der vielen Veränderungen in der Geschichte konnte die Autorin mich auch mit dem zweiten Teil überzeugen. Insgesamt ist der zweite Teil etwas schwächer, aber immer noch lesenswert.

Von mir bekommen Mariko und Ökami 4 von 5 Salatköpfen.

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