Rezension zu Cupido von Jilliane Hoffmann

Klappentext

„Knallhart gut. Ein gnadenloser Thriller.“ (Stern)
Der Albtraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet … „Vergessen Sie Hannibal Lector.“ (Maxi)

Buchinfos

Cupido von Jilliane Hoffmann | C. J. Townsend Reihe Band 1 |
Seiten: 476 | Rowohlt Verlag |

Meine Meinung

Ich habe zur Abwechslung mal wieder einen Thriller aus meinem SuB gegriffen. Diese Reihe liegt schon länger, aber da nun der vierte Teil erschienen ist habe ich entschieden, dass ich endlich mal mit dem ersten beginne.

Eine Frau wird gequält und vergewaltigt, in ihrer eigenen Wohnung. Der Täter kann entkommen und die Frau leidet noch Jahre später unter dem Geschehen. Doch dann 20 Jahre später wird ein Mann festgenommen, der Verdacht: Mord und Vergewaltigung. Die Frau ist sicher, dieser Mann ist ihr Vergewaltiger. Sie setzt alles daran, ihn hinter Gitter zu bringen.

Ich muss sagen, ich lese wenig Krimis und Thriller, häufig mag ich die langen Ermittlertätigkeiten einfach nicht. Cupido hingegen glänzt hier, weil die Staatsanwältin C. J. Townsend im Mittelpunkt steht. Natürlich haben wir auch Polizeiarbeit, FBI ist auch involviert, aber dennoch muss ich sagen, habe ich mich nicht gelangweilt. Im Gegenteil, die Autorin schreibt unheimlich leicht und versteht es wirklich den Leser zu fesseln. Wir bekommen auch immer mal Einblick in den Kopf des „Bösen“, das fand ich wirklich unheimlich.

Insgesamt versteht die Autorin es wirklich das Geschehen spannend zu erzählen. Die Verwebungen des Alltages der Protagonisten mit dem Geschehen der Fälle sind ihr gut gelungen. Das Ende war extrem und ich habe bereits den zweiten Teil liegen. Ich werde nicht so lange warten, bis ich ihn lese.

C. J. Townsend ist eine bekannte und angesehene Staatsanwältin. Sie bemüht sich darum, unsichtbar zu sein. Ihre Vergangenheit versteckt sie, Beziehungen zu anderen Menschen, vor allem zu Männern sind kaum möglich. Doch C. J. hat nicht mit Kommissar Zufall gerechnet, dieser macht ihr einen Strich durch ihre Zurückhaltung.

Die Autorin spielt mit den Ängsten des Lesers, hier fühlen sich vermutlich vor allem Frauen angesprochen, aber ich bin sicher, dass die Autorin auch Männern fesseln kann mit ihrem Stil und ihren Ideen.

Fazit

Ein Thriller, der einem Gänsehaut beschert und den Leser wirklich bis zur letzten Seite fesselt.

Von mir bekommt der Auftakt 5 von 5 Salatköpfen.

Ein Kommentar

  • Thorsten J. Pattberg

    Nein, die Autorin kann NICHT „auch Männern fesseln mit ihrem Stil und ihren Ideen“. Das ist leider ein purer Frauenroman. Kann man nichts machen. Es gibt eben doch Unterschiede im Leseverhalten.
    Thorsten J. Pattberg, Autor der Lehre vom Unterschied

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