Rezension zu Monsters of Verity – Unser düsteres Duett – von Victoria Schwab

Rezension zu Monsters of Verity – Unser düsteres Duett – von Victoria Schwab

13. Mai 2019 0 Von Julia

Klappentext

Monster, Monster, klein und groß, werden dich packen und lassen nicht los.
Der Gesang der Kinder in den Straßen ist verklungen. Verity City ist zerstört. Jede Nacht werden weitere Monster geboren.
Aber Kate und August kämpfen unerbittlich. Sie haben beschlossen, keine Angst mehr zu haben. Da erhebt sich eine mächtige Kreatur: Sie ernährt sich von den verdunkelten Herzen der Menschen. Und sie wächst und wächst …

Buchinfos

Monsters of Verity – Unser düsteres Duett – von Victoria Schwab |
Band 2 | Diologie | Seiten: 480 | Loewe Verlag

Spoilerwarnung!!!! Es handelt sich um eine Fortsetzung!!

Meine Meinung

Der erste Teil dieser Diologie hatte mir ja so gut gefallen, dass ich direkt den zweiten gekauft habe. Und für mich ungewöhnlich auch ziemlich zeitnah gelesen, das ist ja leider nicht immer so.

Die Cover passen prima zueinander, auch farblich muss ich sagen, finde ich beide eine gute Wahl. Das Cover unterstreicht sehr gut die düstere Stimmung der Geschichte.

Die Autorin hat mich gleich zu Beginn etwas verwirrt. Sie setzt die Geschichte nämlich zeitlich etwa sechs Monate nach dem ersten Band an. Dadurch fehlen den Lesern natürlich erst einmal einige Monate, natürlich klärt sich das alles, aber die Autorin lässt den Leser wirklich zappeln mit neuen Infos.

Die Autorin erzählt wieder abwechselnd aus der Sicht von August, Kate und dieses Mal auch von Sloan. Eine gute Entscheidung wie ich finde, weil wir so auch noch eine weitere geheimnisvolle Mitspielerin etwas näher kennenlernen. Aber pssssst…..

August ist bei seiner Familie, er hat ein eigenes Team beim FEK bekommen. Er kämpft jetzt aktiv gegen die Monster und versucht so den Tod seines Bruders zu verarbeiten. August kämpft stark mit sich selbst, doch dieses Mal scheint die dunkle Seite zu gewinnen. Und irgenwie wünscht August sich das sogar, dann würde er weniger leiden. Oder doch nicht?

Kate hat sich ihrerseits „unsichtbar“ gemacht. Sie nutzt den Namen ihrer Mutter um den Geschehnissen der Vergangenheit zu entkommen. Sie hat ihrerseits auch ein Team zusammen gestellt, aber eher durch Zufall. So versucht sie sich so viele Monster zu schnappen wie sie kann. Doch dann gerät alles um sie herum außer Kontrolle und sie weiß, sie muss zu August.

Ich muss sagen, auch der zweite Teil war wieder sehr düster. Im ersten allerdings vor allem wegen der Monster und der Kämpfe. Der zweite Teil hat mich vor allem durch die Tiefe überzeugt. Es geht um Verlust, Freundschaft, Liebe, den Tod und vor allem die Veränderungen der Protagonisten. Die Charaktere haben sich sehr entwickelt und sie leiden stark, um dieses Leid zu verarbeiten, hat jeder für sich eigene Methoden entwickelt. Nicht unbedingt zur Freude des anderen.

Ich habe das Ende nicht erwartet und muss gestehen, ich musste das erstmal sacken lassen. Aber im Nachhinein empfand ich das Ende und auch die Wendungen als gut. Die Autorin hat ein Talent, den Leser so sehr zu fesseln, dass er sich nur schwer wieder lösen kann. So ging es mir auch, ich mochte mich noch nicht verabschieden von dieser Geschichte, aber etwas anderes blieb mir nicht übrig.

Fazit

Der Abschluss der Diologie. Die Autorin fesselt den Leser bis zum Ende. Definitiv eine ungewöhnliche Geschichte, die mich auch einige Zeit nach dem Lesen nicht los gelassen hat.

Von mir bekommt der Abschluss 5 von 5 Salatköpfen.