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Rezension zu Rayne – Die Macht der Schatten – von Rachel Crane

Klappentext

Wenn der Schweifstern die Nacht erhellt, wird sich die Finsternis erheben …

Als Tochter des Königs kennt Rayne keine Sorgen. Doch dann fällt ihre Mutter nach einem Angriff in einen todesähnlichen Schlaf und nicht einmal Raynes Magie kann ihr helfen. Schnell muss Rayne erkennen, dass die Angreifer nun hinter ihr her sind – dunkle Kreaturen, die vor nichts zurückschrecken, um an ihr Ziel zu gelangen. Nur mithilfe von Skandar, dem in Ungnade gefallenen Bruder ihres Verlobten, gelingt ihr die Flucht. Als klar wird, dass der Gegner weit mächtiger ist, als Rayne für möglich gehalten hätte, muss sie sich entscheiden: Setzt sie das Königreich und das Leben ihrer Mutter aufs Spiel oder vertraut sie einem Mörder und nimmt an Skandars Seite den Kampf gegen die Schatten auf?

Buchinfos

Rayne – Die Macht der Schatten
Reihe – als Einzelband zu lesen
Autor/in: Rachel Crane
Seiten: 544
cbt Verlag

Meine Meinung

Dieses Buch stand ganz oben auf meiner Wunschliste, nachdem ich es in der Vorschau entdeckt hatte. Das Cover ist toll geworden und der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Tatsächlich hatte ich bisher von der Autorin noch kein Buch gelesen. Es handelt sich um ein Pseudonym der Autorin Brigitte Melzer.

Rayne ist eine Prinzessin, doch sie verhält sich kaum so. Sie will kämpfen lernen, reitet wie ein Junge und ist auch sonst wild und rau. Als ihre Mutter krank wird, versucht Rayne mit ihrer Magie zu helfen, aber nichts was sie versucht, scheint zu helfen. Sie hat noch eine letzte Hoffnung, doch auch diese Hoffnung zerfällt zu Staub. Sie kann nur mit Hilfe des in Ungnade gefallenen Bruders ihres Verlobten fliehen. Doch ist sie bei Skandar wirklich sicher? Und warum hilft er ihr überhaupt?

Der Stil der Autorin ist toll, leicht und flüssig. Rayne ist der zweite Roman aus dem Reich Tharennia. Im ersten Teil Elathar ging es allerdings um die Eltern von Rayne. Man muss den ersten Teil nicht gelesen haben, denn die Autorin erzählt alles wichtige. Wer aber Elathar noch auf dem Stapel ungelesener Bücher liegen hat, sollte das definitiv auch zuerst lesen. Ich bin sicher, es ist ebenso gut geschrieben und spannend wie Rayne und möchte es auf jeden Fall auch lesen.

Rayne ist eine wilde Prinzessin, manchmal eher etwas jungenhaft, vor allem, weil sie Kämpfen lernt. Sie hat ein gutes Herz und ihre Familie ist ihr das Wichtigste. Sie bemüht sich immer ein guter Mensch zu sein. Ich mochte ihren Humor, und vor allem ihre Einstellung anderen Menschen gegenüber. Sie verurteilt niemanden einfach, sie bemüht sich immer hinter die Fassade zu schauen.

Skandar ist zu Beginn sehr geheimnisvoll, auch für Rayne. Er lässt viele Dinge im Unklaren, erst nach und nach lässt er Rayne an sich heran. Skandar ist mutig, er hat keine Angst vor einem Kampf, aber er hat ja auch nichts zu verlieren, oder doch?

Ich muss sagen, ich habe dieses Buch wirklich genossen. Die Wendungen und Ideen der Autorin waren toll, die Charaktere wirklich großartig geschaffen. Die Romantik kommt nicht zu kurz, ich habe mich wirklich nicht gelangweilt, muss aber sagen, dass ich das Ende nicht befriedigend fand. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Aber ich hoffe darauf, dass die Autorin das vielleicht mit einem weiteren Buch noch etwas ändert. Das würde mich sehr freuen!

Vielen Dank an den Verlag für das zur Verfügung gestellte Exemplar.

Fazit

Mit hat dieses Buch unglaublich gut gefallen, ich hoffe sehr, dass die Autorin aus diesem Universum noch weitere Geschichten bereit hält. Ich kann nichts bemängeln, lediglich das Ende hat mich etwas unbefriedigt zurück gelassen. Allerdings ist das immer reine Geschmackssache.

Von mir bekommt Rayne 5 von 5 Salatköpfen.

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