Rezension zu Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied – von Victoria Schwab

Rezension zu Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied – von Victoria Schwab

17. April 2019 0 Von Julia

Klappentext

In der geteilten Metropole Verity City herrscht ein erbitterter Kampf ums Überleben. Denn jede neue Gewalttat der Menschen bringt leibhaftige Monster hervor, welche nachts den Bewohnern der Stadt auflauern …
In dieser düsteren Welt treffen die Kinder der beiden verfeindeten Herrscher aufeinander: Kate, die den Drang hat, sich endlich gegenüber ihrem Vater zu beweisen. Und August, der jeden Tag damit ringt, seine wahre Identität zu verbergen – denn August ist ein Sunai, eine extrem seltene und sehr gefährliche Art von Monster. Als Kate eines Tages in einen Hinterhalt gerät, müssen die beiden gemeinsam fliehen. Doch wem kannst du noch trauen, wenn die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwinden?
Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied ist der erste von zwei Bänden.

Buchinfos

Monsters of Verity – Band 1 –
Dieses wilde, wilde Lied
Diologie
Autor/in: Victoria Schwab
Übersetzer/in: Bea Reiter
Seiten: 432
Loewe Verlag

Meine Meinung

Das Cover ist toll geworden, und es passt unheimlich gut zum Inhalt. Es ist geheimnisvoll und lässt den Inhalt im dunkeln, das finde ich besonders gut. Man hat keine Ahnung, was einen erwartet, das war im Nachhinein auch genau richtig so.

Kate Harker und August Flynn könnten nicht verschiedener sein. Ihre Eltern bekämpfen sich seit Jahren, um die Stadt Verity endlich zu einen, doch keine Seite ist dem Sieg nah. August wird in die Schule von Kate geschleust, er soll sich ihr unauffällig nähern. Es ist der erste Auftrag für August, und es fällt ihm schwer, plötzlich unter so vielen Menschen zu sein, denn er ist ein Monster, ein Sunai. Kate und August kommen sich langsam näher, sie haben viel gemeinsam, doch dann gerät Kate in Gefahr und beide müssen sich entscheiden…

Die Autorin erzählt abwechselnd aus der Sicht von August und Kate. Für mich schafft die Autorin es wirklich durchgehend, diese düstere, gefährliche Spannung durch das ganze Buch zu halten. Das ist sooooo fies. Man hat als Leser so viele Fragen, aber die Autorin lässt sich wirklich Zeit. Ich muss sagen, am Anfang muss man ein wenig durchhalten, so viele Informationen, die man zu Beginn noch nicht so versteht, aber ich verspreche, das legt sich, und danach lohnt sich diese Geschichte nur noch.

Kate ist waghalsig und berechnend. Sie weiß was sie will, und sie denkt wirklich immer über den nächsten Schritt nach, das macht sie wirklich gefährlich. Doch in ihrem Innern sehnt sie sich so sehr nach der Anerkennung ihres Vaters. Sie ist manchmal fast zerrissen zwischen Sehnsucht und Realität.

August ist ein Monster, aber er hasst diese Tatsache. Er hat so große Angst vor dem Monster in sich, dass er vergessen hat, wie das Leben ist, ohne Angst. Er liebt seine Familie, das ist definitiv seine Achillesferse.

Ich finde wieder so wenig Worte, dabei möchte ich so viel sagen. Diese Geschichte ist etwas besonderes finde ich. Die Autorin hat so verschiedene Charaktere geschaffen, die sich so wahnsinnig entwickeln, und das mitten in dem Chaos, in einer grausamen Welt. Und trotzdem könnten die beiden einen Funken entzünden, der etwas verändert.

Ich habe mir den zweiten Teil direkt bestellt und werde den ganz schnell lesen, denn ich muss wissen, wie es weiter geht. Der erste Teil hat keinen Cliffhanger, aber ich bin wirklich so neugierig.

Fazit

Monsters of Verity ist eine ungewöhnliche Geschichte, die vor allem mit einer speziellen Grundidee und einer spannenden, aber auch blutigen Umsetzung begeistern kann. Mich haben vor allem die Charaktere überzeugen können. Ich freue mich auf den Abschluss der Diologie! Lesenswert!

Von mir bekommt der Auftakt 5 von 5 Salatköpfen.