Fantasy,  Jugendbuch,  Rezensionsexemplar,  Thienemann-Esslinger

Rezension zu Die Runenmeisterin von Torsten Fink

Klappentext

Packender Fantasyroman des Bestsellerautors.
Eher unfreiwillig landen die Zwillinge Ayrin und Baren beim kauzigen Runenmeister Maberic vom Hagedorn. Nun ziehen sie mit ihm durchs Land und erlernen die Magie der Runen. Ein Handwerk, das viel gefährlicher ist, als es den Anschein hat. Bald geraten die Zwillinge in ein Spiel finsterer Mächte, in dem Hexen, Drachen und die magische Urkraft selbst im Verborgenen ihre Fäden spinnen. Als sich Ayrins großes magisches Talent offenbart, wird klar, dass die Zwillinge etwas mit den Mächten, die die Menschheit bedrohen, verbindet. Woher stammt Ayrins Kraft? Schlummert etwas Dunkles in dem Mädchen? Wird Ayrins Kunst, die Runen zu zeichnen, am Ende über das Schicksal der Menschen entscheiden?

Buchinfos

Die Runenmeisterin
Autor/in: Torsten Fink
Seiten: 448
Thienemann Verlag

Meine Meinung

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, das Cover dazu war natürlich das Krönchen. Wie kann ich da nein sagen?

Ayrin und Baren, die Zwillinge, sind Findelkinder. Sie wurden als Babys ausgesetzt und dann von den Dorfbewohnern aufgezogen. Die beiden träumen von einem besseren Leben, denn sie müssen jeden Tag schwer schuften und werden mehr als ungerecht bezahlt. Doch dann passiert Baren ein Missgeschick, das schwerwiegende Folgen hat und Ayrin versucht alles um ihren Bruder zu beschützen. Sie hat keine Ahnung, dass das der Beginn einer langen Reise ist.

Ich mag den Stil des Autors, sein Humor ist was besonderes, er passt prima in die Geschichte. Die Geschichte spielt eher im Mittelalter und die Charaktere und vor allem die Sprache sind hierzu passend. Der Autor hat die Atmosphäre insgesamt sehr gut umgesetzt. Aber der Autor ist ja auch kein Unbekannter.

Die Grundidee hat mich fesseln können und ich wollte wissen, wie es weiter geht. Leider muss ich sagen, war mir der Spannungspegel definitiv zu niedrig. Die Charaktere waren interessant, manche sogar ein wenig spleenig, aber so richtig mitreißen konnte mich keiner. Die Romanze war süß und mit Humor umgesetzt, das mochte ich hingegen wieder.

Ayrin liebt ihren Bruder sehr. Sie will ihn beschützen, auch, wenn sie dafür die Konsequenzen tragen muss. Sie ist mutig, und wissbegierig. Sie hat keine Ahnung, was für Talente in ihr schlummern.
Baren ist der ruhige Charakter der beiden Zwillinge. Er ist handwerklich begabt und versucht immer alles mit Ruhe und Geduld anzugehen.

Insgesamt fand ich die Ideen des Autors toll. Aber so richtig packen konnte der Autor mich dennoch leider nicht. Das Ende ist sehr offen, es könnte also eine Fortsetzung geben.

Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Ebook Exemplar.

Fazit

Eine tolle Grundidee, der Autor hat einen tollen Stil, leider muss ich sagen, konnte der Autor mich dennoch nicht mitreißen.

Von mir bekommt diese Geschichte 3 von 5 Salatköpfen.

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