Dystopie,  Fantasy,  Liebe,  Reihe,  Selfpublisher

Rezension zu Gender Game von Bella Forrest

Klappentext

Ein giftiger Fluss trennt die Welt, in der die neunzehnjährige Violet Bates lebt, nach Geschlechtern.

Im Osten herrschen die Frauen, im Westen die Männer.

Willkommen in den Ländern Matrus und Patrus.

Seit ihr geliebter kleiner Bruder verschwunden ist, wird Violets Leben von einer Wut kontrolliert, die sie zu unterdrücken versucht. Sie war bereits eine Gefangene ihrer eigenen Nation, doch nun ist sie für ihre Verbrechen zum Tode verurteilt worden.

Doch eine Entscheidung könnte ihr das Leben retten:

Ins Königreich von Patrus zu gehen, wo die Männer herrschen und Frauen sich zu unterwerfen haben.

Für ein widersinniges Mädchen wie Violet ist alles in einem Patriarchat gefährlich. Sie darf die Regeln nicht brechen, wenn sie am Leben bleiben will. Doch Regeln zu folgen gehörte noch nie zu ihren Stärken und als sie in größere Gefahr gerät, als sie es jemals hätte ahnen können, sieht sich Violet gezwungen, Vieles in diesem verbotenen Königreich aufzugeben… sogar eine verbotene Liebe.

In einer Welt, die nach Geschlechtern getrennt ist, können nur die Stärksten überleben…

Buchinfos

Machtspiel der Geschlechter – Band 1 –
The Gender Game Reihe
Autor/in: Bella Forrest
Seiten: 414
Selfpublisher

Meine Meinung

Ich hab ja hier und da schon Bücher von der Autorin gelesen. Gender Game wurde mir von einer Freundin empfohlen und ich habe einfach mal einen Versuch gestartet.

Violet lebt in einer Welt, in der die Geschlechter völlig verschieden leben. Matrus und Patrus werden von einem Fluss getrennt. In Matrus regieren die Frauen, die Männer unterwerfen sich. In Patrus regieren die Männer und die Frauen müssen sich unterwerfen. Violet hat versucht ihren Bruder vor ihrer Regierung zu schützen, nun Jahre später weiß sie nicht wo dieser ist. Und sie selbst ist zum Tode verurteilt. Doch dann gibt es überraschend einen Ausweg. Sie soll nach Patrus eingeschleust werden, und dort einen Auftrag für die Regierung ausführen. Violet ist hin und her gerissen, doch die Aussicht, vielleicht ihren Bruder wiederzusehen, lässt sie eine Entscheidung treffen.

Ich hab etwas völlig anderes erwartet. Ich habe nicht so viele komplexe Verwebungen und Geheimnisse erwartet. Ich war sehr positiv überrascht! Mir hat die Mischung extrem gut gefallen.

Violet muss ihren Auftrag nicht allein durchstehen, sie bekommt einen Agenten an die Seite gestellt. Dieser zeigt ihr alles in der „Männerwelt“ und instruiert sie, wie sie sich verhalten muss. Heimlich versuchen die beiden ihren Auftrag auszuführen, doch für Violet ändert sich in ihrer Zeit in Patrus einiges und sie merkt leider zu spät, dass nicht alles so ist wie es scheint…

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Der Spannungspegel hebt und senkt sich in angenehmen Abständen. Zum Ende hin ist es sehr spannend. Das Ende ist nicht gemein, aber man will schon wissen, wie es weiter geht. Ich werde diese Reihe auch sicher weiter verfolgen. Die Autorin mischt die Genre ein wenig, Dystopie, etwas Thrill, Liebe findet auch Platz, insgesamt eine gute Mischung. Der Weltentwurf ist interessant und ich empfand es als spannend, wie unterschiedlich die Welten funktionieren. Wie Frauen und Männer behandelt werden. Wie die meisten Menschen sich doch mit allem abfinden. Es gibt einiges zu entdecken in dieser Geschichte.

Violet muss noch viel lernen, vor allem über Männer. Sie ist klug und wissbegierig. Sie möchte aber weder in die Frauenwelt noch in die Männerwelt gehören, sie will selbst bestimmen, was natürlich in ihrer Welt nicht möglich ist. Und dennoch bekommt sie unerwartet Beistand und damit tritt auch die Liebe in ihr Leben ein.

Ich möchte gar nicht so viel verraten. Ich denke dieses Buch sollte man einfach selbst lesen und sich überraschen lassen.

Fazit

Ein Auftakt, der mich wirklich überraschen konnte und eine Protagonistin mit der man wirklich mitfiebert. Der Weltentwurf ist interessant und ich war wirklich gefesselt.

Von mir bekommt der Auftakt 5 von 5 Salatköpfen.

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