Rezension zu Blutgesang von Julia Lange

Rezension zu Blutgesang von Julia Lange

19. Januar 2019 0 Von Julia

Klappentext

In Midea, der Stadt der schönen Künste, leben Menschen und das musikalisch begabte Volk der Zatarsi Seite an Seite, seit die Drachen ausgerottet wurden. Die ehemaligen Drachenjäger sorgen nun als Hüter für Sicherheit, nachdem verfluchtes Blut regelmäßig bei Menschen zu unkontrollierbarer Wut führt, so dass diese eingesperrt werden müssen. Ein Schicksal, das auch dem jungen Adligen Valerian droht. Auf der Flucht begegnet er der zatarsischen Sängerin Elezei, die selbst eine Rechnung mit den Hütern offen hat. Weder Valerian noch Elezei können ahnen, dass sie nur benutzt werden …

Buchinfos

Blutgesang
Einzelband
Autor/in: Julia Lange
Seiten: 400
Knaur Verlag


Meine Meinung

In der Vorschau des Verlages entdeckt und direkt auf die Wunschliste drauf. Der Klappentext hat mich extrem angesprochen. Das Cover passt zum Inhalt, wobei ich die Raben weg gelassen hätte. Die sehen schön aus, aber für den Inhalt nicht so schlüssig.

Elezei, eine Zatarsi, wird verdächtigt, einen Mann getötet zu haben. Sie war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort, doch nun sind die Hüter auf der Suche nach ihr. Ihr Stamm bittet Elezei, sich zu verstecken, das Problem würde sich lösen. Plötzlich ist die stolze Elezei ohne ihren Stamm und trifft auf den Midaner Valerian. Valerian hat ein gefährliches Geheimnis, er versucht alles, damit dieses nicht gelüftet wird. Doch er und Elezei kommen sich trotz aller Widrigkeiten näher. Können die beiden sich aus ihren Schlingen befreien?

Der Stil der Autorin hat mir gut gefallen. Die ersten Seiten empfand ich als sehr komplex, viele Informationen, die man als Leser erst einmal verarbeiten muss. Nach und nach lernt man die Protagonisten kennen, die Autorin wechselt die Perspektiven, so hat man in das ganze Geschehen einen Einblick. Das gehört für mich absolut zur High Fantasy dazu.

Ich muss ehrlich sagen, ich hatte keine Ahnung wohin die Autorin mich führen würde. Ich hatte keinen Verdacht, der auch nur ansatzweise das große Geheimnis gelüftet hätte. Man hat zwar eine winzige Ahnung, aber die verwirft man doch oft wieder. So ging es mir zumindest.
Mich konnte die Autorin mit ihren Wendungen und dem wirklich großen Geheimnis absolut überraschen.

Elezei gehört zu dem Volk der Zatarsi. Ein sehr stolzes Volk, dass vor allem für seine Musik lebt. Plötzlich wie eine ausgestoßene zu Leben fällt ihr wahnsinnig schwer. Sie leidet darunter. Sie vertraut anderen Menschen kaum, aber manchmal hat man keine Wahl.
Valerian glaubt, dass er alles hat, wofür es sich zu Leben lohnt. Doch er fällt ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Plötzlich ist er ein Gejagter und muss sich vor den Hütern verstecken. Das haben Elezei und Valerian gemeinsam.

Fazit

Eine Geschichte mit tollen Wendungen und einem wirklich überraschenden Ende. Aufgrund der komplexen Grundgeschichte aber nichts für High Fantasy Beginner.

Von mir bekommt diese Geschichte 5 von 5 Salatköpfen.