Rezension zu Renegades – Gefährlicher Freund – von Marissa Meyer

Klappentext 

Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen.

Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten …

 

Buchinfos 

 

Renegades – Band 1 – 

Gefährlicher Freund

Trilogie

Autor/in: Marissa Meyer

Übersetzer/in: Charlotte Lungstrass-Kapfer

Seiten: 640

Heyne Verlag 

 

 

Meine Meinung 

Ich liebe Superhelden, das ist tatsächlich der einzige Grund, weshalb ich das Buch in die Hand genommen habe. Denn ich mochte die Luna Reihe der Autorin so gar nicht, sie hat thematisch einfach meinen Geschmack nicht treffen können. Dieses Buch habe ich also auf Empfehlung einer Freundin in die Hand genommen.

Novas Familie wurde von einer Gang umgebracht. Sie wurde gerettet, aber nicht von den Renegades, den angeblichen Superhelden und Rettern der Stadt. Nova hasst die Renegades abgrundtief und will Rache. Gemeinsam mit den Schurken plant sie ein Attentat, das geht leider völlig daneben und so schmiedet sie den Plan, sich bei den Renegades einzuschleichen um sie so zu vernichten…

Ich mochte den Stil der Autorin, sie schafft es eine richtige Superhelden Atmosphäre zu schaffen Düster, aber vor allem spannend und rasant und mit einer Prise Humor, der gehört definitiv dazu. Die erschaffene Welt mochte ich auch sehr und vor allem die unheimlich überzeugenden Charaktere. Die Schurken sind super geworden. Die Autorin schafft es, dass der Leser selbst nicht immer sicher ist, wer gerade wirklich der Schurke ist. Man ist hin und her gerissen, weil man das Handeln beider Seiten verstehen kann. Das sorgt natürlich dafür, dass man die nächste Wendung nicht vorher sieht.

Nova ist ein interessanter Charakter. Sie ist mit ihren 17-Jahren aufgrund des Todes ihrer Familie schon sehr erwachsen. Sie ist mutig und klug. Sie hat jedoch keine Ahnung, dass das Superhelden Leben so gut ist…
Adrian ist ein Charakter, wie ich ihn mir wünsche. Liebevoll kümmert er sich um seine Teammitglieder. Er ist klug und hat einige Geheimnisse.

Alles in Allem hat mir der Auftakt gut gefallen. Ich finde hier und da gab es einige Längen, die wären nicht nötig gewesen. Das Ende muss ich sagen empfand ich als als unglaubwürdig. Ich hoffe die Autorin kann mir da im zweiten Teil antworten geben.

 

Fazit 

Ein sehr guter Auftakt. Für Fans von Superhelden und Schurken definitiv ein Must Read!

 

Von mir bekommt der Auftakt 4 von 5 Salatköpfen. 

 

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