Rezension zu Outliers – Die Suche – von Kimberly McCreight – Band 1 –

Klappentext 

 

Seit dem Tod ihrer Mutter zieht die 16-jährige Wylie sich immer mehr zurück. Erst ein Hilferuf ihrer verschwundenen Freundin Cassie lockt die menschenscheue Teenagerin aus der Reserve, denn sie spürt, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Und es folgen weitere rätselhafte Nachrichten. Was steckt hinter Cassies Verschwinden? Warum befindet sie sich irgendwo in den Wäldern Maines? Wylie nimmt all ihren Mut zusammen und begibt sich mit Cassies Freund, dem umschwärmten Bad Boy Jasper, auf die Suche. Doch damit geraten auch sie beide in größte Gefahr – vor allem, als Wylie eine Seite an sich entdeckt, von der sie bisher nichts geahnt hat …

 

Buchinfos 

 

 

Die Suche 

Outliers Gefährliche Bestimmung – Band 1 – 

Trilogie 

Autor/in: Kimberly McCreight

Übersetzer/in: Karen Gerwig

Seiten: 368

Goldmann Verlag 

Meine Meinung 

 

Ich mag die Cover dieser Trilogie und der Klappentext klang für mich nach einem spannenden Buch. Natürlich habe ich da direkt rein geschnuppert.

Nach dem Tod ihrer Mutter zieht die 16-jährige Wylie sich jeden Tag mehr aus dem Leben zurück. Sie möchte einfach ihre Ruhe haben, sie hat große Probleme damit, das Haus überhaupt zu verlassen. Doch eines Abends steht Jasper, der Freund ihrer besten Freundin, vor ihrer Haustür. Cassie ist verschwunden. Wylie ist sicher, dass es Cassie gut geht, doch dann erhält sie einen Hilferuf von Cassie. Gemeinsam mit Jasper stellt sie sich ihrer Angst und begibt sich auf die Suche nach Cassie.

Die Geschichte beginnt vielversprechend und spannend. Der Stil der Autorin ist sehr auf Spannung ausgelegt, so fliegt man als Leser nur so durch die Seiten. Gemeinsam mit Wylie und Jasper begibt man sich auf eine spannende Verfolgungsjagd.

Die Spannung bleibt auch bis zur Hälfte des Buches konstant und ich war gefesselt. Dann hat die Geschichte einige Wendungen gemacht, die mir nicht so gefallen haben. So viel Gerede, dass dann später wieder völlig in eine andere Richtung geht. Ich bin mir sicher, die Autorin wollte es weiter spannend halten, und vielleicht mögen es einige Leser auch so, aber mich nervt immer das viele Gerede. Die Bösewichte, die sich seitenweise erklären, um dann am Ende einen fiesen Cliffhanger einzubauen. Für mich reicht ein Teil völlig, denn ich befürchte, dass sich das Geschehen jetzt in den Folgebänden stark wiederholt. Was super schade wäre, denn das Buch beginnt so vielversprechend.

Wylie ist am Anfang sehr reserviert. Sie hat sich zurück gezogen und leidet. Sie hat keine Ahnung, dass sie keinen Einfluss darauf hat. Sie bemüht sich um Stärke und muss auch einiges ertragen, nur so kommt sie hinter diese ganzen Lügen. Jasper und sie mögen sich zu Beginn überhaupt nicht. In Wylies Augen ist Jasper ein gewalttätiger Weiberheld und sie ist sich sicher, dass sie ihm nicht vertrauen kann. Jasper gibt sein bestes, Wylie davon zu überzeugen, dass sie ihm vertrauen kann.

Ich bin ziemlich sicher, dass ich die Folgebände nicht lesen werde. Meinen Geschmack konnte die Autorin leider nicht treffen.

 

Fazit 

Insgesamt eine gute Grundidee und bis zur Hälfte ist das Buch fesselnd, doch dann laufen die Geschehnisse in eine Richtung, die mich nicht mehr fesseln konnte.

 

Von mir bekommt dieser Auftakt 3 von 5 Salatköpfen. 

 

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