Rezension zu Das Mädchen aus Feuer und Sturm von Renée Ahdieh

Klappentext 

Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. So klug und erfinderisch sie auch sein mag – über ihre Zukunft entscheiden andere. Als sie erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal hin. Doch auf dem Weg zu ihrer Hochzeit entkommt sie nur knapp einem blutigen Überfall – und nutzt ihre Chance, die Freiheit zu kosten: Als Junge verkleidet schmuggelt sie sich unter die Banditen und lernt eine ganz neue Welt kennen. Und sie verliert ihr Herz … ausgerechnet an den Feind.

 

Buchinfos 

 

 

Das Mädchen aus Feuer und Sturm – Band 1 – 

Reihe

Autor/in: Renée Ahdieh

Übersetzer/in: Martina M. Oepping

Seiten: 416

Bastei Entertainment 

 

Meine Meinung 

 

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde dieses verträumte Design passt sehr gut zum Inhalt. Ich bin wirklich gespannt, wie das Cover zum zweiten Teil aussieht. Der zweite Teil erscheint übrigens im Herbst 2019 und wird „Das Herz aus Eis und Liebe“ heißen. Ich freue mich schon darauf!

Mariko ist die Tochter eines hochrangigen Samurais. Sie wird dem Sohn des Kaisers versprochen. Sie ist damit nicht einverstanden, aber ihr ist bewusst, dass sie ihre Pflicht erfüllen muss. Doch auf dem Weg zu ihrem Bräutigam wird ihr Geleitzug überfallen. Außer Mariko gibt es keine Überlebenden. Mariko beschließt, sich auf die Suche nach den Attentätern zu machen. Sie will herausfinden, wer sie umbringen lassen wollte und vor allem wieso. Sie begibt sich in ungeahnte Gefahren…

Der Stil der Autorin ist etwas besonderes. Verträumt und mit so vielen interessanten asiatischen Aspekten gefüllt erzählt die Autorin die Geschichte von Mariko. Ich kenne die anderen Bücher der Autorin nicht und muss sagen, ich finde Das Mädchen aus Feuer und Stein hat sehr viel Tiefgang. Die Gespräche der Protagonisten sind mit vielen Weisheiten und klugen „Sprüchen“ gespickt. Ich persönlich mochte das sehr. Das verleiht dem ganzen einen ganz eigenen Charme.

Mariko ist unheimlich klug. Sie stellt ununterbrochen Fragen, wirklich ohne Punkt und Komma. Sie ist so neugierig auf die Welt und auch ihre Gefahren. Zusätzlich ist sie sehr erfinderisch, ihre Ideen sind aber meistens auch gefährlich. Ich mochte Mariko, sie verändert sich im Laufe des Geschehens. Sie hat ein großes Mundwerk, das brachte mich hier und da zum Lächeln.

Die anderen Charaktere lasse ich mal noch etwas im Dunkeln, das würde doch sehr spoilern. Ich kann aber sagen, dass Mariko einen Zwillingsbruder hat, Kenshin. Die Autorin erzählt abwechselnd aus der Sicht von Mariko und Kenshin. Später werden die Handlungsstränge dann zusammen geführt.

Alles in Allem konnte die Autorin mich überzeugen. Auch die Romanze empfand ich als passend. Hier könnte man zwar meckern, dass diese überraschend kam, aber das ist reine Geschmackssache. Meiner Meinung nach sagt die Autorin in dieser Geschichte unheimlich viel Zwischen den Zeilen.

Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

Fazit 

 

Ich mochte diese Geschichte mit dem asiatischen Flair. Mariko hat mich neugierig gemacht und ich freue mich auf den zweiten Teil.

 

Von mir bekommt dieser Auftakt 5 von 5 Salatköpfe. 

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