Rezension zu Bird and Sword von Amy Harmon

Klappentext 

Ein Mädchen ohne Stimme.
Ein König in Ketten.
Ein Fluch, der sie vereint.

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann …

 

Buchinfos

 

 

Bird and Sword – Band 1 – 

Diologie 

Autor/in: Amy Harmon 

Übersetzer/in: Corinna Wieja

Seiten: 400

Lyx Verlag 

 

Meine Meinung 

 

Ich muss gestehen, dieses Buch hat wieder viel zu lange auf meinem SuB gelegen. Das Cover hat mich angesprochen, aber eindeutig war es der Klappentext, der mich überzeugte dieses Buch zu kaufen.

Lark musste mit ansehen, wie ihre Mutter hingerichtet wurde, weil sie eine Hexe war. Seit diesem Tag spricht Sie nicht mehr, sie kann nicht, ihre Mutter nahm Lark die Stimme. Viele Jahre später verändert sich Lark´s Leben, denn der König, Titus, entführt sie, um so seine Forderungen an Lark´s Vater durchzusetzen. Lark ist sich sicher, dass es bloß ein weiteres Gefängnis für sie sein wird. Doch es soll sich heraus stellen, dass Titus ganz anders ist als Lark dachte…

Ich mochte den Schreibstil sofort und schon nach dem ersten Kapitel war ich gefangen in der Geschichte. Es ist spannend und berührend. Die Autorin hat eine wahnsinnig gute Grundidee und setzt diese sehr spannend und besonders um.

Lark ist ein kluges Mädchen, ihr Herz ist am rechten Fleck und sie bemüht sich immer das Richtige zu tun. Sie baut eine Beziehung zu Titus auf, weil sie das Gefühl hat, dass er sie versteht, obwohl ihre Welten völlig verschieden sind. Zumindest glaubt sie das.
Titus muss als König oft Dinge tun, auf die er nicht stolz ist. Er hat ein Geheimnis, dass er niemandem sagen kann. Als Lark in sein Leben tritt hofft er darauf, dass Lark ein gutes Mittel ist um seine Zwecke zu erreichen. Er hat aber nicht mit seinen Gefühlen gerechnet.

Ich muss sagen, ich mochte, wie die Autorin die Geschichte erzählt. Spannung und Romantik waren für mich zu gleichen Teilen angenehm vorhanden. Aber ich muss sagen, dass ich einige Probleme mit Titus hatte. Zu Beginn mochte ich ihn, ich habe ihn vergöttert, aber leider hat Titus sich einiges verspielt. Immer wieder hat er deutlich gemacht, dass Lark nur ein Mittel zum Zweck ist, dass er sie braucht für seine Vorhaben. Ja er ändert seine Einstellung, aber er ist wirklich sehr auf sein eigenes Ziel ausgerichtet. Das war für mich für die Liebesgeschichte einfach nicht so angenehm zu lesen.

Es gibt einen weiteren Teil, der handelt aber von Titus seinem Bruder Kjell. Man sollte dennoch denke ich den ersten Teil vorab lesen, um die Charaktere schon ein wenig zu kennen.

Fazit 

 

Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Endlich mal wieder eine neue Idee, toll umgesetzt. Lediglich die Liebesgeschichte war für mich nicht so, wie ich sie mir gewünscht hätte.

 

Von mir bekommt diese Geschichte 4 von 5 Salatköpfe. 

 

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