Rezension zu Queen of Blood – Die Bestimmung – von Jill Myles

Klappentext 

Seit Jahrzehnten wird das Volk der Vidari grausam von den Athoniten unterdrückt. Durch einen Zufall gelangt die junge Gänsemagd Seri an den Hof der geheimnisvollen Herrscher. Dort soll sie für den Widerstand der Vidari spionieren. Als sie den Blutprinzen Graeme kennenlernt, kommen Seri Zweifel an ihrer Mission. Doch in dem heraufziehenden Krieg ist kein Platz für Zweifel oder Gefühle – und schon bald muss sich Seri entscheiden, ob sie ihr Volk oder ihre Liebe verraten soll …

 

Buchinfos

 

 

Titel: Die Bestimmung 

Queen of Blood 

Autor/in: Jill Myles alias Jessica Clare 

Übersetzer/in: Frauke Meier 

Seiten: 352

Bastei Lübbe Verlag

 

Meine Meinung

 

Bei diesem Buch hat mich das Cover definitiv direkt angesprochen. Der Klappentext klang auch vielversprechend, also ist das Buch direkt eingezogen. Mir war nicht bewusst, dass die Autorin Jill Myles ein alias für Jessica Clare ist. Von dieser Autorin kenne ich tatsächlich kein einziges Buch. Das war in diesem Fall aber kein Problem, weil es ein völlig anderes Genre ist.

Seri ist eine Vidari. Sie lebt mit ihrer blinden Schwester und ihrem kranken Vater auf einer kleinen Farm. Die drei leben in ärmlichen Verhältnissen, denn die Anthoniten nehmen viel zu hohe Abgaben von den kleinen Bauern. Seri hofft darauf, dass sich etwas für sie und ihre Familie ändert, sobald sie die Handfeste mit ihrem Verlobten Rilen geschlossen hat. Er will ihre Familie unterstützen. Doch alles kommt völlig anders, denn Seri soll plötzlich im Haus der Anthoniten spionieren. Das Angebot ist verlockend, Seri lässt sich von ihrem Verlobten überreden, doch sie hat keine Ahnung, was sie erwartet…

Ich muss sagen, der Stil hat mir gut gefallen. Die ersten 20 Seiten waren aufgrund der vielen Informationen etwas holprig, aber manchmal ist der Anfang eines Buches einfach so. Man hat einfach noch so wenig Hintergrundinfos zu den vielen verschiedenen Begriffen. Ich habe dann doch ganz gut Zugang zu Seri gefunden. Und ich muss sagen, ich war überrascht, wohin mich ihre Geschichte geführt hat.

Die Grundidee eines Fluches und einer Ehe mit zwei völlig verschiedenen Menschen, die aus völlig verschiedenen Verhältnissen stammen hat mir gut gefallen. Der Fantasyanteil verbirgt sich in dem Fluch, über den ich gar nicht so viel sagen möchte, sonst hat man so schnell eine Ahnung wohin es geht.
Die Autorin hat wundervolle Charaktere erschaffen. Seri ist wahnsinnig stur, aber ebenso stark und mutig. Sie würde für ihre Familie alles tun. Doch sie würde nie Gewalt anwenden. Graeme hat sein Leben immer im Überfluss leben dürfen, doch so recht ist ihm das gar nicht, er würde lieber seine Studien fortführen als zu heiraten. Er ist in seinem Herzen ein guter Mensch, doch Seri hat davon keine Ahnung.

Die Autorin lässt die Liebesgeschichte ganz sanft beginnen und steigert sich langsam. Das war genau nach meinem Geschmack, ich empfand die Liebesgeschichte auch als glaubhaft und in einem angemessenen Tempo. Es wird schon etwas erotisch, daher ist dieses Buch definitiv kein Jugendbuch, aber das ist wirklich in einem angenehmen Rahmen. Zumindest war es nach meinem Geschmack. Es würde dieses Buch in die Romantasy einordnen.

Tatsächlich hat die Geschichte noch so viel Potenzial, dass ich mir eine Fortsetzung vorstellen könnte und auch wünschen würde.

 

Fazit

Ich hatte angenehme Lesestunden und kann an dieser Geschichte nichts zu meckern finden. Alle, die mal wieder ein gutes Romantasy Buch lesen wollen, sind bei Queen of Blood auf jeden Fall richtig.

 

Von mir bekommt dieses Buch 5 von 5 Salatköpfen. 

 

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