Rezension zu Das Lied der Wächter – Das Erwachen – von Thomas Erle

Klappentext 

Seit einem verheerenden Atomunfall vor 16 Jahren gilt der Schwarzwald als unbewohnbar – die Bevölkerung wurde evakuiert und die gesamte Region zur Sperrzone erklärt. Die Menschen waren zunächst verunsichert, haben sich aber nach über einem Jahrzehnt wieder eingerichtet in ihrer heilen Welt. Doch die Regierung spielt seit Jahren ein falsches Spiel. Denn die Gefahr, die in dem verstrahlten Gebiet lauert, ist so viel größer, als sich die Menschen vorstellen können: Eine unerklärliche Kraft scheint alles Leben zu bedrohen …

 

Buchinfos 

 

 

Titel: Das Erwachen – Band 1 – 

Das Lied der Wächter 

Trilogie 

Autor/in: Thomas Erle 

Seiten: 380

Gmeiner Verlag 

 

Meine Meinung 

 

Durch eine Aktion des Verlages bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ich war gespannt, auf ein Werk, dass im schönen Schwarzwald spielt.

Felix ist kurz vor seinem 16. Geburtstag, eigentlich freut er sich nur noch auf sein Motorrad. Er hat irrsinnig lange darauf gespart. Doch an seinem Geburtstag prasselt die Wahrheit auf ihn ein. Vor 16 Jahren gab es im Schwarzwald einen Atomunfall. Er wohnt direkt an der Sperrzone. Er erhält Unterlagen in denen sein Onkel Informationen sammelt. Die Regierung hat sie alle belogen. Felix Eltern könnten noch leben, mitten in der Sperrzone. Felix muss die Wahrheit herausfinden, also begibt er sich auf eine gefährliche Reise…

Den Stil des Autors mochte ich sehr. Die Atmosphäre ist sehr düster, sehr passend für die Grundidee. Die Wendungen haben mir gut gefallen. Die Beschreibungen des Schwarzwaldes empfand ich für den Leser als verständlich und gut vorzustellen. Wie man vielleicht heraus liest, kommt jetzt mein „Aber“.

Felix ist 16. Er begibt sich in eine Sperrzone. Die einzigen Erwachsenen in seinem Leben unterstützen das tatkräftig, indem sie ihm alles mitgeben, dass er zum überleben braucht. Für mich persönlich Quatsch, vor allem, dass seine Tante ihn unterstützt, bei einem Vorhaben, dass außerordentlich gefährlich ist. Als wäre es nur ein kleiner Ausflug. Hier hätte ich mir den Protagonisten definitiv etwas älter gewünscht, so wäre die ganze Sache einfach deutlich glaubhafter geworden.

Ansonsten muss ich sagen, ist das Werk wirklich voller Geheimnisse, die man als Leser gemeinsam mit Felix entdecken muss. Es gibt gute Wendungen und die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Man verfolgt die gefährliche Reise mit Spannung. Es gibt eine kleine Romanze, aber die ist wirklich klein, Romantisch wird es aber nicht.

Das Ende lässt viele Fragen offen, logisch, schließlich handelt es sich um eine Trilogie.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Fazit

 

Ein guter Auftakt, auch, wenn ich ein klein wenig zu meckern hatte. Ansonsten werden Fans von Verschwörungen sich im Schwarzwald wirklich wohl fühlen.

 

Von mir bekommt der Auftakt 4 von 5 Salatköpfen. 

 

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