Rezension zu – Das Erbe – von Lucy May

Klappentext 

Außenseiterin Katie Collins ist ein ganz normaler Teenager – zumindest denkt sie das. Bis ihr Leben in St. Jeremy, England, an ihrem Geburtstag durch ein geheimnisvolles Päckchen schlagartig auf den Kopf gestellt wird. Plötzlich befindet sich Katie in Lebensgefahr und merkt, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt. Kann sie ihre neugewonnenen Kräfte nutzen oder bringt sie sich damit selbst in Gefahr? Doch zum Glück ist Katie nicht allein …

 

Buchinfos 

 

 

Das Erbe 

Mystery Girls Reihe – Band 1 – 

Trilogie

Autor/in: Lucy May

Neuauflage des Titels Katie Cat 

Seiten: 275 

dp Digital Publishers 

 

Meine Meinung 

 

Ich habe das Buch bei Lovelybooks entdeckt und mich aufgrund des Covers entschieden, dass ich es gerne lesen würde. Das Cover und auch der Klappentext ließen auf Gestaltwandler hoffen. Mal sehen…

Katie wird 15 und erhält zu ihrem Geburtstag ein Paket ohne Absender. Darin ist eine CD, die ihr Rätsel aufgibt. Gemeinsam mit ihrem Freund Ming kann sie das Geheimnis entschlüsseln, doch das wirft noch mehr Fragen auf. Katie beginnt sich zu verändern, doch bevor sie sich damit näher befassen kann, wird ihre Gran beschuldigt einen Mord begangen zu haben. Katie muss ihrer Gran dringend helfen…

Ich muss sagen ich fand die Grundidee interessant. Mir war nicht bewusst, dass das Buch stilistisch so jugendlich ist. Es handelt sich bei diesem Buch um eine Neuauflage des Titels Katie Cat handelt. Nach ein bißchen recherchieren konnte ich herausfinden, dass es sich bei der Autorin um einen Alias von Thomas Brezina handelt.

Für meinen Geschmack wurden in dem ersten Band zu viele Handlungsstränge verarbeitet. Da gibt es zum einen Katie, die mit dem Verlust ihrer Eltern umgehen muss, und zusätzlich mit den Veränderungen ihres eigenen Körpers. Dann hat sie noch ganz normale Teenie Probleme. Dann gibt es Ming, einen von Katies besten Freunden, er trägt gerne Mädchenkleider, was ihm das Leben ganz schön zur Hölle macht. Die Gran wird des Mordes beschuldigt und der örtliche Arzt ist ziemlich neugierig auf Katie. Die Stränge laufen ein wenig nebenher, am Ende werden einige mit kurzen Sätzen beendet. Das empfand ich als platt und nicht zufrieden stellend. Gerade in Bezug auf Ming hätte ich mir einfach mehr gewünscht. Für mich ist das thematisch einfach viel zu schnell abgehakt gewesen, dabei ist es ein wirklich wichtiges Thema finde ich. Auch in der heutigen Zeit.

Gut gefallen haben mir die Szenen, in denen Katie sich „verwandelt“. Diese Szenen sind meistens mit viel Spannung versetzt. Ich mochte die Art, wie die Autorin die Katzenaugen beschreibt und einsetzt.

Ich muss ehrlich sagen, dass die Geschichte mich erst so richtig ab 60 % packen konnte. Ich mochte die Charaktere, die waren mit Onkel Roy, dem Hippie und der dementen Gran, wirklich sehr unterschiedlich. Doch die Charaktere alleine können dann doch die Geschichte nicht retten. Für mich fehlte es vor allem an Spannung und an nachvollziehbarem Geschehen. Manche Informationen kamen aus dem Nichts, das empfand ich stellenweise als schwierig. Alles in Allem bin ich mit der Geschichte nicht warm geworden.

Vielen Dank an den Verlag, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

 

Fazit 

Ein Auftakt, der mich nicht packen konnte. Für meinen Geschmack waren es zu viele Handlungsstränge, die den Leser am Ende unbefriedigt zurück lassen.

 

Von mir bekommt diese Geschichte 2 von 5 Salatköpfen. 

 

 

 

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