I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich von Cleo Leuchtenberg

Klappentext

Mädchen lieben die Liebe. Erst recht, wenn sie echt ist.

Lilly träumt von der großen, ewigen Liebe, so perfekt wie in einem Hollywood-Film. Als sie die weibliche Hauptrolle in einem Hollywood-Blockbuster synchronisieren darf, ist sie überglücklich. Wenn da bloß nicht ihr Synchronpartner Ben wäre! Denn für ihn ist das Ganze nur ein Job, und gegen romantische Liebe ist er allergisch. Zu dumm, dass er mit Lilly eine leidenschaftliche Liebesszene nach der anderen einsprechen muss. Es knallt und knistert gewaltig zwischen den beiden und am Ende sieht auch Lilly ein, dass das echte Leben viel mehr zu bieten hat als Hollywood.

©Oettinger Verlag

Buchinfos

 

 

I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich

Autor/in: Cleo Leuchtenberg
Seitenanzahl: 336
Erscheinungstermin: 20.08.2018

Verlag: Oettinger Verlag

 

 

Meine Meinung  

Das Cover von „I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich“ hat mich irgendwie angesprochen und die Klappe noch mehr. Ich mochte die Grundidee dahinter und dachte mir es sei einfach mal ein bisschen was neues.
Ein bisschen hinter die Kulissen schauen, alles was wir schon immer über das Synchronsprechen wissen wollten. Das war hier und da schon recht interessant. Aber leider alles etwas Platt und trocken. Der Schreibstil ist flüssig und der Perspektivelwechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten finde ich wirklich passend. Allerdings kamen für mich leider auch hier die Gefühle und Emotionen nicht wirklich rüber. Ich empfand leider beide Protagonisten nervig und naiv. Ben hat so seine Probleme mit dem Leben an sich und vor allem mit seinem Vermieter. Der will doch tatsächlich regelmäßig Miete von ihm… er ist auch nicht wirklich sympathisch in meinen Augen.
Und Lilly, mit ihr wurde ich leider auch nicht warm. Was ich wirklich schade fand. Ich kann auch gar nicht richtig sagen was mich bei ihr gestört hat. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen.
Beide müssen für einen neuen Kinofilm als Synchronsprecher fungieren. Ben hat dies schon öfter gemacht. Für Lilly ist es völliges Neuland. Ben macht ihr das Leben aber auch nicht leicht. Er ist unausstehlich und denkt sie sein eine reiche, verwöhnte Göre. Lilly kann mit seiner Art nicht gut umgehen und hinterfragt alles und muss alles irgendwie analysieren. Sie versucht sich in ihre Rolle mit Kleinigkeiten, wie ähnliche Schuhe wie die Schauspielerin im Film zu tragen, einzufühlen.
Die Grundidee finde ich nach wie vor wirklich interessant, die Umsetzung jedoch war mir an vielen Stellen zu flach und langatmig. Ich kam in die Geschichte von Anfang an nicht wirklich rein, was ich super schade finde.
Ich bin sehr auf die Meinungen anderer Leser gespannt, da ich denke, das dieses Buch wirklich die unterschiedlichsten Rezensionen erhalten wird. Als Jugendbuch mit einer Liebesgeschichte eignet es sich ganz gut. Für Erwachsene Vielleser ist es glaube ich zumindest, nur Durchschnitt.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
 
 

Fazit

Gute Grundidee, für mich nur leider eine eher durchschnittliche Umsetzung mit wenig sympatischen Protagonisten. Sehr schade.
Cover:  5/6

Inhalt:  2/6

Grundidee:  5/6

Umsetzung:    2/6

Protagonisten:   1/6

Gesamtpunktzahl: 15 Punkte von 30 Punkten
 

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