Rezension zu Wie die Stille unter Wasser von Brittainy C. Cherry

Klappentext 

Momente.
Die Menschen erinnern sich vor allem an Momente.
Denn das Leben ist eine Summe aus einer unendlichen Anzahl von Momenten. Manche sind grausam und voller Erinnerung an nicht vergangenen Schmerz. Manche sind unglaublich schön und voller Versprechen, die auf einen besseren Morgen hoffen lassen. Ich habe in meinem Leben viele solcher Momente erlebt. Momente, die mich veränderten, die mich herausforderten. Momente, die mir Angst machten und mich in die Tiefe rissen. Doch die größten Momente – die, die mir das Herz brachen und den Atem raubten – habe ich alle mit ihm erlebt.

Alles begann mit einem Nachtlicht, das aussah wie eine Rakete, und einem Jungen, der mich nicht lieben wollte.

 

Buchinfos 

 

 

Titel: Wie die Stille unter Wasser – Band 3 – 

Romance Elements Reihe 

Autor/in: Brittainy C. Cherry 

Übersetzer/in: Katja Bendels 

Seiten: 400

Lyx Verlag 

 

Meine Meinung 

 

Diese Rezension ist schon lange überfällig. Ich habe das Buch bereits direkt nach dem Erscheinen verschlungen. Ich muss aber ehrlich sagen, ich habe ein wenig gebraucht, um die Rezension zu schreiben.

Maggie ist sechs, als sie endlich eine Familie bekommt. Sie könnte nicht glücklicher sein. Doch dann ändert der eine Tag in ihrer Vergangenheit wirklich alles. Nicht nur ihr Leben, nein auch das ihrer Familie und ihres besten Freundes. Aus dem kleinen Mädchen wird eine junge Frau, aber ihr Leben ist an diesem Tag stehen geblieben. Maggie überlebt all das nur wegen Brooks. Er ist ihr Anker an den schlechten Tagen. Doch Brooks Leben ist nicht stehen geblieben, und Maggie muss sich eingestehen, dass sie sich entscheiden muss, zwischen ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft.

Die Autorin beginnt die Geschichte aus der Sicht der sechsjährigen Maggie. Schon die ersten Seiten haben mich so sehr gepackt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt habe. Maggie als Protagonistin konnte mich wirklich mitnehmen. Ich habe so sehr mit ihr gelitten und geweint. Ich war so glücklich darüber, dass Brooks an ihrer Seite war. Die beiden sind gemeinsam so wahnsinnig stark.

Brooks ist ein liebenswürdiger Kerl, der wirklich an jedem Punkt versucht Maggie in sein Leben einzubinden. Tief in seinem Innern gibt er sich die Schuld für all das, aber seine tiefen Gefühle für Maggie kommen von Herzen und nicht aus Mitleid. Ich konnte seine Entscheidungen nachvollziehen, so ist einfach das Leben. Er hat schließlich auch Träume.

Maggie leidet so wahnsinnig und doch so leise. Sie würde überall hingehen mit Brooks, zumindest in ihren Träumen. Sie hat vergessen wie man glücklich ist, wie man lebt und wie man liebt, davon versteht sie schon einmal gar nichts. Zumindest denkt sie das. Sie ist stärker als sie ahnt.

Diese Geschichte hat mich sooooo sehr mitgenommen, dass ich am Ende noch immer völlig in der Atmosphäre gefangen war. Ich habe die Geschichte ein paar Tage mit mir herum getragen, bis ich sie wirklich verarbeitet hatte, all diese Gefühle von Fassungslosigkeit, Trauer, Wut und tiefer Liebe.

Ich liebe die Reihe der Autorin. Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen. Ich habe sie alle gelesen und kann nur immer wieder sagen, die Autorin schreibt so wahnsinnig gefühlvoll, da bleibt wirklich kein Herz unberührt und kein Auge trocken. Ich hoffe es gibt bald Nachschub von der Autorin.

 

Fazit 

 

Dieses Buch hat mich mitgenommen in einen Strudel aus Gefühlen. Ich wurde überschwemmt von Liebe, Wut und den realistischen Charakteren. Dieses Buch wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Von mir bekommt diese Geschichte 5 von 5 Salatköpfen. 

 

 

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