Rezension zu Raubzug des Phoenix von D. B. Granzow

Klappentext 

Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch.
Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt.
Als ihrer Mutter der Fiebertod droht, begibt sich die 15-jährige Hayden entschlossen auf die Reise mit nur einem Ziel vor Augen: die Raubnacht. Viermal jährlich darf das Lagerhaus in der Stadt geplündert werden und genau dort hofft Hayden, die rettende Medizin für ihre Mutter zu finden. Auf ihrem Weg stolpert sie über eine Wahrheit, die ihr von der Familie verschwiegen wurde und sie begreift, dass manche Dinge nicht grundlos unausgesprochen bleiben. Auf einmal gibt es nur noch eine einzige Gewissheit. Dieser Raubzug könnte zugleich ihr letzter sein, denn die gefährlichste Lüge ihrer Familie war das Schweigen.

VIER Nächte.
DREI Städte.
ZWEI Milliarden Menschen.
EIN Ziel: Überleben.

 

Buchinfos 

 

 

Titel: Raubzug des Phoenix – Band 1 – 

Trilogie 

Autor/in: D. B. Granzow 

Seiten: 400

Drachenmond Verlag 

 

Meine Meinung 

 

Tatsächlich nehme ich in letzter Zeit mal endlich Bücher aus meinem Regal. Das merkt man vor allem daran, dass ich Rezensionen zu Büchern schreibe, bei denen ich immer beginnen könnte mit „Liegt schon länger auf dem SuB“. Das muss ja mal erwähnt werden.

Ich muss sagen, auf den ersten Blick mag ich das Cover, aber nach dem Lesen passt es für mich nicht so schön. Da hätte ich mir doch eher eine Mauer und eine Stadt gewünscht. Nun ja, man kann nicht alles haben, und mich interessierte auch deutlich mehr der Inhalt.

Hayden´s Familie muss jeden Tag um ihr Überleben kämpfen. Dreimal im Jahr begeben sich die auserwählten Mitglieder der Familie auf einen Raubzug. Diesen Raubzug müssen sie machen um an Medikamente und Nahrungsmittel zu gelangen. Doch beim letzten Raubzug läuft nicht alles glatt und Hayden beginnt Fragen zu stellen. Ihre Familie ist nicht bereit ihr antworten zu geben.
Hayden verlässt ihre Familie, denn sie hat Angst um ihren Cousin, noch einen Menschen zu verlieren das könnte sie nicht ertragen. Also begibt sie sich auf eine Reise, die ihr Leben für immer verändert.

Den Stil des Autors finde ich bemerkenswert. Ich muss ehrlich sagen, dass ich bei einem Debüt wirklich nicht so viel Hingabe erwartet hätte. Wortgewandt und mit viel Gefühl für die Atmosphäre erzählt der Autor Hayden´s Geschichte. Die Stimmung ist düster und so voller Geheimnisse, fast etwas bedrückend. Das finde ich passend für eine Dystopie.

Hayden ist mutig, keine Frage, aber sie ist noch jung und weiß so viele Dinge über das Leben und seine Gefahren noch nicht. Ihre Reise ist gefährlich, doch sie bekommt unerwartet Hilfe. Sie lernt schnell und durch ihr Leben ist sie deutlich reifer, als man das in ihrem Alter erwarten würde.

Ich muss sagen, mir hat die Grundidee gut gefallen, auch die Umsetzung ist schlüssig. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und realistisch. Lediglich der Spannungspegel hat mir etwas zu schaffen gemacht. Da hätte ich mir deutlich mehr gewünscht, gerade bei einer Dystopie.

 

Fazit 

 

Ein Auftakt, der neugierig macht, lediglich an Spannung dürfte der Autor noch etwas drauf legen.

 

Von mir bekommt dieser Auftakt 4 von 5 Salatköpfen. 

 

 

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