Rezension zu Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern – von Vic James

Klappentext 

Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle.

In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten.
Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart.
Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen.

 

Buchinfos 

 

 

Titel: Dark Palace – Band 1 – 

Zehn Jahre musst du opfern 

Autor/in: Vic James

Übersetzer/in: Franca Fritz, Heinrich Koop

Seiten: 448

Fischer FJB Verlag 

 

Meine Meinung 

 

Auf dieses Buch habe ich mich wahnsinnig gefreut, nach den vielen positiven Rückmeldungen in den sozialen Netzwerken. Das Cover ist toll geworden, für mich hätte es aber ruhig noch etwas düsterer sein dürfen.

Luke ist geschockt, als er von den Plänen seiner Familie hört. Seine Familie hat beschlossen, die Sklavenzeit gemeinsam anzutreten. 10 Jahre in denen Luke sein Leben nicht mehr weiterführen kann. Abi, seine Schwester hat es geschafft, dass sie als Familie ihren Dienst auf dem Familiensitz der Familie Jenner ableisten können. Doch dann kommt alles anders, denn Luke muss unerwartet doch in eine Sklavenstadt. Dort gibt es nichts außer harter, körperlicher Arbeit und dem Tod. Während seine Familie in dem Herrenhaus Geheimnissen gegenübersteht, muss Luke schwere Entscheidungen treffen.

Der Stil der Autorin ist angenehm zu lesen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Wenn ich mich nicht verzählt habe sind es insgesamt sechs Perspektiven, wobei eine ausschließlich für den Prolog genutzt wurde. Normalerweise gefällt mir das wechseln der Perspektiven immer ganz gut, aber bei Dark Palace empfand ich es als etwas anstrengend. Vor allem, weil sich einige Kapitel wirklich ziehen. Das liegt für mich eindeutig an dem politischen Geschehen. Denn die Perspektiven mit den Geheimnissen um die Familie Jardine waren doch deutlich spannender.

Die Grundidee ist spannend, aber ich muss ehrlich sagen, die Umsetzung hat meinen Geschmack nicht treffen können. Luke ist ein kluger Kerl, er wird stärker während seiner Sklavenzeit. Trotz der Enttäuschung über die Entscheidung seiner Familie, liebt er sie über alles.
Abi ist sich so sicher, dass sie das richtige getan hat, als sie die Sklavenzeit beantragt hat. Doch sie merkt schnell, dass sie damit gefährlich falsch liegt.

Die Brüder der Familie Jardine sind sehr unterschiedlich. Vor allem aber sind sie gefährlich und rücksichtslos. Die Wendungen waren für mich oft erschreckend, weil die Brüder aufgrund ihres Geschicks denken, dass sie unbesiegbar und auch unfehlbar sind. Lediglich Jenner war für mich hin und wieder sympathisch.

Das Ende war äußerst spannend und gemein, aber ich bin sicher, dass ich den zweiten Teil nicht lesen werde. Es handelt sich um eine Diologie.

 

Vielen Dank an Netgalley und den Fischer Verlag für das Ebook Rezensionsexemplar.

 

Fazit 

 

Leider konnte mich diese Geschichte nicht wie erhofft packen und mitreißen. Ich empfand die politischen Informationen zu umfangreich, auch, wenn die Grundidee wirklich etwas neues ist im Dystopie Genre.

 

Von mir bekommt diese Geschichte leider nur 3 von 5 Salatköpfen. 

 

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