Rezension zu Beautiful Liars – Gefährliche Sehnsucht – von Katharine McGee

Klappentext 

New York, 2118: Die glänzende Fassade des höchsten Wolkenkratzers der Welt verbirgt eleganten Luxus und düstere Abgründe. Für vier Jugendliche wird nichts mehr so sein wie vor der schlimmsten Nacht ihres Lebens. Denn einer von ihnen hat ein Menschenleben auf dem Gewissen. Und die anderen haben die Tat verheimlicht.

Um ihr dunkles Geheimnis zu verbergen, müssen sie den schönen Schein um jeden Preis wahren. Doch das ist alles andere als einfach.
Denn einer von ihnen kämpft mit gefährlichen Gefühlen für ein gefährliches Mädchen.
Eine von ihnen muss zu dem Jungen zurückkehren, dessen Herz sie in tausend kleine Teile zerbrochen hat.
Eine von ihnen gerät in einen gefährlichen Strudel aus Hass und Schuld.
Und eine von ihnen muss ihre große Liebe verleugnen, um ihre Familie nicht zu zerstören.

Sie ahnen nicht, dass ihre Schritte genau beobachtet werden. Jemand weiß, was sie auf dem Dach des Towers getan haben, und wird sie nicht so einfach davonkommen lassen. Als ein neues Mädchen in den Tower zieht, das seine ganz eigenen Pläne verfolgt, droht das gefährliche Netz aus Lügen zu zerreißen. Mit tödlichen Konsequenzen …

TAUCHE EIN IN DIE GEFÄHRLICHE WELT DER NEW YORKER ELITE DER ZUKUNFT!

 

SPOILERWARNUNG!!! Wer den ersten Teil nicht kennt, sollte jetzt nicht weiter lesen! 

 

 

Buchinfos

 

 

Titel: Gefährliche Sehnsucht – Band 2 – 

Reihe: Beautiful Liars 

Autor/in: Katharine McGee

Übersetzer/in: Franziska Jaekel

Seiten: 512

Ravensburger Buchverlag

 

 

Meine Meinung 

 

Der erste Teil dieser Trilogie hat mich wahnsinnig begeistert. Das einzige, dass ich nicht mochte, war das Cover. Ja es hat Bezug zum Inhalt, aber ich hätte mir etwas gewünscht, dass weniger nach Prinzessin aussieht. Egal, natürlich musste ich den zweiten Teil lesen. Alle, die den ersten Teil nicht kennen, hören jetzt wirklich auf zu lesen, diese Rezension kommt nicht vollständig ohne Spoiler aus.

Nach dem Tod von Eris ist für Leda, Watt, Avery und Rylin nichts mehr wie vorher. Das Leben geht weiter, und die vier versuchen jeder für sich mit dem Geschehen zurecht zu kommen. Avery will gegen alle Regeln mit Atlas zusammen sein, doch will er das auch? Leda erpresst Watt, er verfolgt seine eigenen Ziele, ob das gut gehen kann? Rylin bekommt ein Stipendium, plötzlich ist sie mit den Schönen und Reichen zusammen auf einer Schule. Und dann wären da noch zwei neue Mitspielerinnen, Calliope und Mariel.

Ich muss sagen, den Stil der Autorin mochte ich wieder sehr. Die doch recht kurzen Kapitel lassen den Leser wirklich durch die Geschichte fliegen. Die Autorin springt wieder zwischen den Protagonisten, so lernen wir auch die neuen Mitspielerinnen schnell kennen. Der Prolog verrät bereits am Anfang, dass am Ende des Buches erneut einer der Protagonisten gehen muss. Aber wer? Diese Frage lässt einem bis zum Ende keine Ruhe.

Die Grundidee mochte ich wirklich, aber ich empfand den zweiten Teil doch als deutlich schwächer als den ersten. Das lag zum einen an den vielen neuen Intrigen. Es gibt nur wenig Veränderungen bei den Charakteren, zumindest nicht zum Guten. Es ist eher so, dass die Charaktere immer „schlechtere“ Menschen werden. Das Leben eines Menschen scheint nichts wert zu sein. Dieses Gefühl bekam ich irgendwann beim Lesen, und es ließ mich auch nicht mehr los.

Leda empfindet oft Reue. Sie fühlt sich schlecht, aber das war es auch schon. Die anderen vermissen Eris, aber keiner von ihnen hat den Drang danach das Richtige zu tun. Stattdessen kümmern sie sich nur um sich selbst und ihre „Probleme“. Sehr schade, hier hatte ich mir deutlich mehr erhofft.

Die Charaktere waren mir nach dem ersten Teil doch sympathisch, leider hat sich das sehr geändert. Das ist sooooo schade, die Charaktere entwickeln sich, ja, aber in keine bessere Richtung. Ich möchte hier gar nicht so viel verraten, das spannende ist dann eben doch, dass man es selbst heraus findet.

 

Fazit 

Für mich gab es im zweiten Teil für meinen Geschmack einfach zu viele Intrigen. Ich hätte mir, vor allem in Bezug auf das Ende vom ersten Teil, eine deutliche Veränderung der Charaktere gewünscht. In meinen Augen werden im zweiten Teil der Tod und auch kriminelle Taten weiter „klein“ geredet. Sehr schade.

 

Von mir bekommt der zweite Teil 3 von 5 Salatköpfen. 

 

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