Rezension zu ORCASOMMER von SABINE GIEBKEN

Klappentext 

Svenja hatte schon abgeschlossen mit dem Sommer, dem winzigen Küstenort und ihrem Vater, den sie für drei Monate in seiner Heimat Kanada besucht. Doch dann taucht in der abgelegenen Bucht ein einsamer kleiner Orca auf, der Svenja sofort fasziniert. Auch Alex, ein Meeresbiologiestudent, will herausfinden, woher der Wal kommt und warum er alleine unterwegs ist. Gemeinsam versuchen Svenja und Alex, sich dem Orca anzunähern. Doch schnell wird das öffentliche Interesse an dem Wal immer größer, jeder glaubt zu wissen, was für ihn am besten ist. Nach einem gefährlichen Zwischenfall droht ihm die Gefangenschaft. Kann Svenja ihn retten, auch wenn sie damit ihre Liebe zu Alex aufs Spiel setzt?

 

Buchinfos 

 

 

 

Titel: Orcasommer 

Autor/in: Sabine Giebken 

Seiten: 448

Magellan Verlag 

Meine Meinung 

 

Ist das Cover nicht wundervoll? Dieses Buch ist wieder im typischen Magellan Stil gestaltet worden. So viele kleine Details und so viel Liebe, das bemerkt man wirklich als Leser. Der Klappentext klang nach einem Buch für mich, nach Gefühl und natürlich Orcas. Ob mich diese Geschichte überzeugen konnte.

Svenja soll die Ferien bei ihrem Vater verbringen, in Vancouver. Das Problem? Svenja kennt ihren Vater nicht, sie hat ihn nie gesehen, sie weiß nichts über ihn. Sie ist alles andere als begeistert. Viel lieber würde sie in Berlin bleiben, bei ihrem heimlichen Schwarm Tom. Doch ihre Mutter kennt kein pardon. Schon Svenjas Ankunft steht unter keinem guten Stern, denn sie muss feststellen, dass ihr Vater in einem winzigen Kaff wohnt, in dem man praktisch nichts machen kann. Und er ist auch noch den ganzen Tag arbeiten. Svenja ist ziemlich genervt, doch dann trifft sie auf Alex und sie sieht das erste Mal in ihrem Leben einen Orca, das verändert alles.

Die Autorin hat einen tollen Stil und vor allem bei den Beschreibungen ist die Autorin wirklich ausführlich. Als Leser kann man sich alles wirklich ganz genau vorstellen, das ist bei einer Geschichte, in der es um Natur und Tiere geht extrem wichtig finde ich. Die Atmosphäre dieser Geschichte ist etwas besonderes. Auch die Charaktere hat die Autorin wirklich realistisch erschaffen. Sie alle haben Ecken und Kanten und ich hatte beim Lesen das Gefühl, sie alle wirklich zu kennen.

Ich habe lange kein Buch gelesen, dass mich wirklich so entführen konnte. Svenja als Protagonistin ist realistisch und ihrem Alter entsprechend. Sie ist nicht naiv, sondern klug und lässt sich von ihrem Herz leiten. Sie versucht eine Bindung zur ihrem Vater aufzubauen, was wirklich nicht so leicht ist. Sie lernt neue Menschen kennen und lässt sich auf eine völlig neue Welt ein. Sie wächst stark an ihren Erfahrungen. Das hat mir gut gefallen.

Die Autorin hat mehr als einen Handlungsstrang eingebaut, so kommt wirklich keine Langeweile auf.

Orcasommer ist absolut nach meinem Geschmack. Es bespricht viele wissenschaftliche Erkenntnisse über Orcas, aber auch Probleme im Hinblick auf die Meeresverschmutzung. Es ist absolut lehrreich, aber auch traurig und spannend. Die Mischung ist wirklich etwas besonderes und ich kann nichts zu meckern finden. Dieses Buch würde ich meiner Tochter uneingeschränkt in die Hände geben.

Fazit

Eine lebendige Geschichte, mit den „Riesen der Meere“, wundervollen Landschaften und viel Gefühl. Wirklich mitreißenden Charakteren und Handlungssträngen.

 

Von mir bekommt diese Geschichte 5 von 5 Salatköpfen. 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.