Rezension zu DAS WILDE HERZ DER SEE – ELIAN UND LIRA – von ALEXANDRA CHRISTO

Klappentext 

Lira ist die Tochter der Meereskönigin. Jahr für Jahr ist sie dazu verdammt, einem Prinzen das Herz zu rauben. Doch dann begeht sie einen Fehler und ihre Mutter verwandelt sie zur Strafe in die Kreatur, die sie am meisten verabscheut – einen Menschen. Und sie stellt Lira ein Ultimatum: Bring mir das Herz von Prinz Elian oder bleib für immer ein Mensch. Elian ist der Thronerbe eines mächtigen Königreichs. Doch das Meer ist der einzige Ort, an dem er sich wirklich zu Hause fühlt. Er macht Jagd auf Sirenen, vor allem auf die eine, die so vielen Prinzen bereits das Leben genommen hat. Als er eines Tages eine junge Frau aus dem Ozean fischt, ahnt er zunächst nicht, wen er da an Bord geholt hat. Bald wird aus Misstrauen jedoch Leidenschaft und das Unerwartete geschieht – die beiden verlieben sich ineinander.

 

Buchinfos 

 

 

 

Titel: Das wilde Herz der See – Elian und Lira – 

Autor/in: Alexandra Christo 

Übersetzer/in: Petra Koob-Pawis

Seiten: 384

dtv Verlag 

Meine Meinung 

 

Dieses Buch hatte ich schnell in der Verlagsvorschau entdeckt und habe es dann nach den vielen positiven Meinungen kurzerhand gekauft. Das Cover ist großartig, vor allem mit dem richtigen Licht. Es glitzert wirklich sehr schön.

Lira ist die Tochter der Meereskönigin. Jedes Jahr an ihrem Geburtstag muss sie sich das Herz eines Prinzen holen. Doch sie begeht einen Fehler und ihre Mutter bestraft sie. Lira soll in der Gestalt eines Menschen das Herz des Prinzen holen. Gar nicht so einfach, wenn man plötzlich keine magischen Kräfte mehr hat. Und noch schwerer für jemanden, der Menschen so sehr hasst wie Lira. Doch Lira merkt ganz schnell, dass nicht alle Menschen grausam sind, vor allem der Prinz, Elian, ist so ganz anders als Lira gedacht hätte. Doch um wieder eine Sirene zu werden muss Lira das Herz des Prinzen haben…

Der Stil der Autorin ist etwas besonderes. Die Geschichte liest sich ganz toll und vor allem die Ideen der Autorin konnten mich überzeugen. Bei dieser Geschichte handelt es sich sehr eindeutig um eine Märchenadaption. Wie in Märchen üblich wird es hier und da etwas brutal, aber wirklich angemessen und für ein Jugendbuch wirklich angemessen.

Lira ist gerade am Anfang wirklich ein trotziger Charakter. Es geht immer nur um sie und ihre Gier nach Macht. Nach und nach erklärt sich aber, warum sie sich so verhält und man bemerkt deutlich eine Veränderung bei Lira im Laufe der Geschichte. Gerade zum Ende hin konnte sie mich wirklich begeistern.
Elian ist alles andere als ein typischer Prinz. Er ist eher ein Pirat mit einer Krone, die er aber nur an Land trägt. An Bord seines Schiffes ist er der Captain und nicht mehr oder weniger Wert als seine Crew. Als Leser mag man Elian schnell. Er hat das Herz am richtigen Fleck.

Ich musste leider wieder feststellen, dass Märchenadaptionen einfach nicht meinen Geschmack treffen. Das wilde Herz der See ist wirklich eine unheimlich gute Geschichte. Aber meistens empfand ich die Geschichte viel zu seicht erzählt, da fehlte mir einfach die Spannung. An einigen Stellen war die Geschichte vorhersehbar, was wohl bei einer Adaption schon so sein muss. Wie ihr lesen könnt, kann ich an der Geschichte an sich nicht viel meckern, sie hat einfach meinen Geschmack nicht vollständig getroffen.

 

Fazit

 

Leider konnte die Autorin meinen Geschmack nicht so treffen. Ich bin anscheinend kein Märchen Typ. Aber für alle Fans von romantischen Märchen auf jeden Fall ein Muss!

 

Von mir bekommen Elian und Lira 4 von 5 Salatköpfen. 

 

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