Rezension zu Broken Mirrors von A. F. Dery

Klappentext 

Für was ist ein zerbrochener Spiegel noch zu gebrauchen?
Das wird Thane, Dread Lord von Eladria, herausfinden, als er einen von den menschlichen Spiegeln entdeckt, der in seiner Burg arbeitet: Kesara. Eine unbesonnene Entscheidung verbindet sie beide auf eine Art und Weise, die sie weder verstehen noch der sie vollkommen vertrauen.
Während die Welt außerhalb erschüttert wird, alte Verbündete sich abwenden und sich ein Verräter in ihrer Mitte befindet, ist die einzige Hoffnung für einen zerbrochenen Spiegel und ihren missgestalteten Lord die, gemeinsam zu überleben.

 

Buchinfos 

 

 

Titel: Broken Mirrors – Band 1 – 

Autor/in: A. F. Dery

Übersetzer/in: Laura Labas

Seiten: 353

Drachenmond Verlag 

 

Meine Meinung 

 

Als ich dieses Buch in der Verlagsvorschau entdeckt habe, war klar, dass ich es lesen muss. Die Übersetzungen aus dem Englischen beim Drachenmond Verlag haben mir bisher ausgesprochen gut gefallen. Das Cover hat mich wahnsinnig angesprochen und der Klappentext hat mich extrem neugierig gemacht.

Kesara arbeitet beim Dread Lord von Eladria. Eigentlich ist sie in der Küche eingeteilt, aber, weil das Personal knapp ist, wird sie ausgeschickt um dem Lord seinen Tee zu bringen. Kesara weiß, dass das ihr Todesurteil sein könnte. Sie hat den Lord bisher nie getroffen, doch sie hat gehört, wie unberechenbar er sein kann. Trotzdem steigt sie die vielen Stufen in seinen dunklen Turm hinaus, denn Kesara hat keine Angst vor dem Tod. Sie würde ihn sogar begrüßen, so viel Leid liegt schon hinter ihr. Doch als Kesara und der Lord aufeinander treffen, verändert dass nicht nur Kesare´s Einstellung zum Leben…

Ich muss sagen, der Stil und damit auch die Übersetzung haben mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Die Autorin hat einen angenehmen Stil, sie hat sich ihre eigene Welt erschaffen und mit sehr speziellen Charakteren gefüllt. Für mich haben sich schnell zwei Handlungsstränge ergeben, einmal die Geschichte um Thane und Kesara und dann haben wir da noch die Probleme des Lord Malachi und seiner geliebten Gattin. Ich war am Anfang wirklich unsicher, weil mir das Geschehen bei Lord Malachi deutlich besser gefallen hat. Der Spannungspegel war höher. Denn je weiter in in die Geschichte vorgestoßen bin, desto mehr haben mich Thane und Kesara in den Bann gezogen.

Die Autorin hat hier eine ganz besondere Geschichte geschaffen. Man muss etwas Geduld haben mit den Charakteren, aber nach und nach blühen sie auf und siehe da, als Leser ist man gefangen in einer geheimnisvollen und tiefgründigen Liebesgeschichte. Natürlich geht es noch um viel mehr, nämlich um Intrigen und geheime Machenschaften und die Gefahr eines Krieges. Ob unsere Protagonisten hier bestehen können?

Thane, der Dread Lord von Eladria ist entstellt. Doch dieses Schicksal allein kann ihn nicht aufhalten. Er lebt für seine Truppen, kämpft mit ihnen, und diese danken es ihm mit absoluter Treue, auch sein Volk behandelt er gerecht. Doch seine Kopfschmerzen lassen ihn wenig am Leben teilhaben. Er schließt sich ein in seinem Turm, in völliger Dunkelheit. Als Kesara in sein Leben tritt, weiß er erst nicht so richtig, was er davon halten soll. Thane sieht hinter jeder netten Geste eine Intrige. Ist das bei Kesara auch so?

Kesara hat schon so viel Leid gesehen. Ihre Bürde hat sie angenommen, aber sie will frei sein. Ihre Freiheit ist ihr das Wichtigste. Doch als sie auf den Lord Thane trifft, merkt sie schnell, dass ihre Fähigkeit sich nicht immer beeinflussen lässt. Sie ist klug und immer sehr direkt, auch bei dem Lord. Vielleicht lässt er ihr dafür den Kopf abschlagen?!

Ich muss sagen, die Wortwechsel von Kesara und Thane sind sowohl tiefgründig und voller Sehnsucht, als auch voller Witz. Ich hab wirklich oft gelächelt. Kesara ist so direkt und der Lord, er versucht so lange seinen weichen Kern zu verbergen.

Ich war am Ende hingerissen. Das Ende ist natürlich etwas offen, aber ohne Cliffhanger. Es handelt sich um eine Diologie und ich hoffe, dass es den zweiten Teil bald zu lesen geben wird. Ich möchte unbedingt wissen, wie es ausgeht!

 

Fazit 

 

Eine Geschichte, für die man am Anfang ein wenig Geduld braucht. Ähnlich wie der Wechsel vom Winter zum Frühling brauchen die Charaktere ein wenig, bis die Sonne das Eis um sie herum schmilzt, aber dann liebt man diese Geschichte wirklich einfach nur noch. Für alle, die tiefgründige Liebesgeschichten mögen!

 

Von mir bekommt dieser Auftakt 5 von 5 Salatköpfen. 

 

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