Rezension zu DAS SPIEL DES DUNKLEN PRINZEN von NEY SCEATCHER

Klappentext 

 

Willkommen beim Albtraumschach.
Kannst du deine schlimmsten Ängste besiegen? Nein? Dann fürchte um dein Leben.

Als Taija durch einen Spiegel in eine schneebedeckte Welt stürzt, hält sie das für einen bösen Traum. Schon bald stellt sich heraus, dass jenes Märchen, von dem ihre Tante immer erzählt hat, nicht nur ein Mythos ist. Das Mädchen befindet sich mitten in der seltsamen Welt der weißen Königin und des dunklen Prinzen, in der sich alles um ein grausames Spiel dreht. Nur, wer das Albtraumschach gewinnt, darf zurück in seine eigene Welt. Wer scheitert, verliert sich in seinem Albtraum – für immer!
©Zeilengold Verlag

 

 

Buchinfos 

 


©Zeilengold Verlag

Titel: Das Spiel des dunklen Prinzen 

Autor/in: Ney Sceatcher

Seiten: 300

Zeilengold Verlag 

 

Meine Meinung 

 

Das Cover ist wirklich wahnsinnig schön geworden. Der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen, leider muss ich sagen, war die erste Euphorie schnell dahin. Diese Rezension fällt mir daher mal wieder etwas schwerer.

Taija fällt beim Aufräumen des Dachbodens durch einen Spiegel. Direkt in eine winterliche Welt. Man könnte glauben, dass das etwas schönes ist, doch Taija hat leider kein Glück. Sie fällt direkt in den sehr sehr alten Kampf der weißen Königin und es dunklen Prinzen. Dieser Kampf ist voller Opfer und Bitterkeit. Taija möchte vor allem eines, nach Hause, ob ihr das gelingt?

Ich mochte den Stil der Autorin. Dieses Buch ist doch schon sehr an ein Märchen angelehnt vom Stil. Das hat mir gut gefallen, auch die Grundidee fand ich vielversprechend. Leider hat die Umsetzung nicht immer meinen Geschmack getroffen. Mir fehlte es vor allem an örtlichen Beschreibungen. Die Atmosphäre war düster, aber ich hätte mir hier und da mehr Details gewünscht. Auch die Gefühle der Charaktere kommen viel zu wenig beim Leser an. Die Romanze vor allem24, über die ich nicht mehr sage, empfand ich als viel zu platt. Leider.

Taija selbst verändert sich stark im Laufe des Geschehens. Sie wird reifer, geht Probleme direkt an und versucht stark zu sein. Das war in den ersten Kapiteln noch völlig anders. Ich mochte sie als Protagonistin, aber ihre Gefühle kamen nicht genug rüber. So erging es mir auch bei den anderen Charakteren. Ich konnte ihre Beweggründe verstehen, aber ich wurde einfach bei den Gefühlen nicht ergriffen.

Das Ende fand ich passend, vor allem für ein „Märchen“. Aber alles in allem konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen.

 

Fazit

 

Leider konnte Taija mich wenig in die „fremde Welt“ entführen. Sehr schade!

 

Von mir bekommt diese Geschichte leider nur 3 von 5 Salatköpfen. 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.