Rezension zu DAS ZEITRÄTSEL von MADELEINE L’ENGLE

Klappentext

Der Roman zum Disney-Blockbuster 2018! Die Nacht, als alles begann, war dunkel und stürmisch … Die dreizehnjährige Meg ist zwar ein Mathegenie, aber sie hält nicht viel davon, in der Schule auf die Lehrer zu hören. Also hat sie nichts als Ärger. Auch mit ihrem kleinen Bruder Charles, der über merkwürdige Begabungen verfügt und manchmal ihre Gedanken lesen kann. Als die beiden dann noch mitten in der Nacht Besuch von einer merkwürdigen alten Dame bekommen, wird ihr Leben gehörig auf den Kopf gestellt: Denn Meg und Charles erfahren, dass ihr Vater, ein berühmter Wissenschaftler, der seit Jahren verschwunden ist, auf dem weit entfernten Planeten Camazotz gefangen gehalten wird. Dort herrscht ES, das Böse schlechthin, das die Menschen zu willenlosem Gehorsam zwingt. Niemand kann sich seiner Macht entziehen. Doch es gibt einen Weg, ES zu besiegen und ihren Vater zu befreien. Und Meg und Charlie sind die Einzigen, die diese Aufgabe übernehmen können. Das Abenteuer durch Raum und Zeit kann beginnen …

 

 

Buchinfos

 

Titel: Das Zeiträtsel

Autor/in: Madeleine L’Engle

Übersetzer/in: Wolf Harranth

Seiten: 208

Verlag: you and ivi

Meine Meinung 

 

Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste. Ich habe mich daher gefreut, als es im Briefkasten lag. Das Cover ist geheimnisvoll und passt gut zum Inhalt. Das Hardcover ist wirklich schön geworden.

Meg ist für eine dreizehnjährige schon sehr speziell, daher fällt es ihr schwer, sich in der Schule einzufügen. Auch Zuhause fühlt sie sich zwischen ihren Geschwistern, dem kleinen Bruder Charles, und den Zwillingen oft als Außenseiter. Charles bemüht sich sehr, mit seinen Begabungen fällt es ihm aber auch leichter, sich in Meg hinein zu versetzen. Die vier Kinder leben mit ihrer Mutter allein, denn ihr Vater ist auf einer Expedition spurlos verschwunden. Meg´s Leben wird nicht einfacher, als da plötzlich in einer stürmischen Nacht eine „komische“ Dame vor der Tür steht und in Rätseln spricht…

Ich muss sagen, den Stil der Autorin mochte ich direkt. Altersgerecht erzählt die Autorin die Geschichte von Meg und ihrem Bruder. Eine große Portion Humor macht das Lesen zum Vergnügen. Die Autorin versteht es, eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre zu erschaffen.

Ich finde die Grundidee wirklich interessant und vor allem die Charaktere, wie die drei „Damen“ bringen viel Charme mit. Die Umsetzung fand ich gut, leider war es mir an einigen Stellen doch etwas zu zäh. Es dauert doch, bis sich so richtig viel tut. Am Ende wird es sehr spannend und richtig fies mit einem Cliffhanger. Ich hätte mir hier gewünscht, dass das Buch doch etwas dicker ist. Wobei es mit 200 Seiten für das Lesealter sicher mehr als genug Seiten hat.

Meg und vor allem ihren Bruder mochte ich sehr. Charles ist sehr geheimnisvoll. Meg ist mutig, auch, wenn sie das noch nicht ahnt. Sie trägt große Verantwortung.

Diese Geschichte kommt in diesem Jahr noch ins Kino, und ich bin wahnsinnig gespannt auf den Film. Der Trailer war sehr vielversprechend.

Fazit

Ein Auftakt, der definitiv noch Luft nach oben hat. Aber ich bin sicher, dass die Autorin auch im zweiten Teil wieder fabelhafte Ideen mitbringt.

 

Von mir bekommt dieser Auftakt 4 von 5 Salatköpfen. 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.