Rezension zu AURA – DIE GABE – von CLARA BENEDICT

Klappentext

Einen Jungen aus der Ferne anschmachten, das steht für Hannah nicht zur Debatte – bis sie Jan trifft. Noch während Hannah sich darüber ärgert, dass sie sich immer wieder wie eine Idiotin aufführt, signalisiert Jan Interesse. Mit jedem Treffen wachsen Hannahs Gefühle aber auch ihre Unsicherheit. Jan verhält sich widersprüchlich, ist mal liebevoll und zärtlich, dann wieder aggressiv und distanziert. Diese Unbeständigkeit macht Hannah Angst, denn sie hat sich Jan offenbart. Sie hat ihm von ihrer besonderen Gabe erzählt, einer Gabe, die auch eine dunkle Seite hat … Hat sie dem Falschen vertraut?

Buchinfos

 

Titel: Aura – Die Gabe – Band 1 

Autor/in: Clara Benedict

Seiten:  368

Verlag: Planet!

Meine Meinung 

 

Das ist wieder so ein Buch, bei dem ich so enttäuscht bin und wirklich lange überlegt habe, was ich in die Rezension schreibe. Das Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen, ich hatte wenig Erwartungen. An ein Debüt geht man ja doch eher ohne Erwartungen heran.

Hannah ist 16 und zum ersten Mal verliebt. Leider ist ihr Schwarm bereits vergeben, an die Schulzicke, und selbst, wenn er frei wäre, Jan scheint sich überhaupt nicht für Hannah zu interessieren. Im Gegenteil, er ist offensichtlich gemein zu ihr. Hannah versucht auf Abstand zu gehen, leider ohne Erfolg, denn Jan scheint ihr überall hin zu folgen. Doch dann bemerkt Hannah, dass sie mysteriöse Kräfte hat. Ist sie vielleicht selbst Schuld an dem ganzen Schlamassel?

Ich muss leider sagen, dass ich mit der Protagonistin überhaupt nicht warm geworden bin. Sie darf auf Parties gehen, finde ich mit 16 okay, obwohl ich das mit dem Alkohol fraglich fand. Nun gut, haben wir sicher alle mal gemacht, also schwamm drüber. Leider ist Hannah ansonsten ziehmlich naiv, gerade in Sachen Liebe würde ich sie nicht auf 16 schätzen. Vielleicht eher 14. Sie ist anstrengend, macht sich extrem viele Gedanken über Jan, das zieht sich wirklich sehr finde ich.

Es wird interessanter, als die magischen Kräfte hinzu kommen, aber die Art wie sie damit umgeht. Und vor allem wie das mit Jan so weiter läuft, das hat mir nicht zugesagt. Diese leeren Entschuldigungen fand ich nicht glaubhaft. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, aber ich wäre da auf Abstand zu dem Jungen gegangen. Ansonsten passiert außer diesen Mädchen Sachen wirklich nicht so viel.

Das Ende war dann brutal und erschreckend und das ist natürlich schön, wenn das Ende schockt, aber es passte so wenig zum Rest des Inhaltes, dass ich sicher bin, dass ich den zweiten Band nicht lesen werde. Vielleicht mag das jüngere Publikum dieses Buch mehr als ich, könnte sein. Ich habe mich leider sehr durch die Geschichte gequält.

Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Fazit

Leider konnte mich die Umsetzung und vor allem die naive Protagonistin nicht überzeugen. Schade, aber ich werde den zweiten Teil nicht lesen.

 

Von mir gibt es leider nur 2 von 5 Salatköpfen. 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.