Rezension zu ALS DAS LEBEN MICH AUFGAB von NEY SCEATCHER

Klappentext

 

Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe…

Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai – ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat.

 

Buchinfos

 

 

Titel: Als das Leben mich aufgab

Autor/in: Ney Sceachter

Seiten: 220

Verlag: Zeilengold Verlag 

 

Meine Meinung

Das ist wieder so ein Buch, dass schon am Klappentext unheimlich toll und verlockend klang. Und das Cover erst, das ist auch wirklich schön geworden. Findet Ihr nicht?

Mai sitzt in einem großen Raum mit zwei Türen. Durch die eine Tür kommen oft neue Gesichter, durch die andere jedoch gehen wenig Menschen. Sie befürchtet, dass sie wirklich noch lange hier sitzen muss. Aber wo ist hier und was ist hinter der Tür? Schnell hat sie sich durch die geheimnisvolle Tür geschlichen. Sie ist gestorben, das weiß sie nun. Aber das ist aber auch schon alles. Das einzige klare ist, dass sie eine Handvoll Briefe bekommt, die sie auf der Erde verteilen soll. Doch wie?

Ich fand die Idee rund um Mai wirklich gut erdacht. Mir hat auch die Umsetzung wirklich gut gefallen. Sowohl die „Gebote“ an den Kapitelanfängen als auch die Umsetzung an sich. Da hat die Autorin wirklich eine spezielle Idee gehabt und zu Papier gebracht.

Mai ist sehr nachdenklich, aber sie ist auch sehr aufmerksam und neugierig. Zu ihrem Glück, denn anders wäre ihre Aufgabe nur schwer zu lösen. Doch sie bekommt unerwartet Hilfe und schließt so auch im Tod noch Freundschaften.

Mir hat die Tiefe dieser Geschichte sehr gut gefallen. Viele Zeilen dieser Geschichte regen zum Nachdenken an und vor allem gefühlsmäßig ist diese Geschichte wirklich etwas fürs Herz. Mir hat lediglich das Ende nicht zugesagt, aber darauf kann ich nicht näher eingehen. Wir wollen ja nicht spoilern.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

Fazit

 

Eine berührende Geschichte, die mit ganz viel Herz umgesetzt wurde.

 

Von mir bekommt diese Geschichte 4 von 5 Salatköpfen. 

 

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