Rezension zu MEDUSAS FLUCH von EMILY THOMSEN

 

Klappentext

Medusa wird von ihrer Mutter Gaia verflucht: Jeder Mann, den sie liebt, erstarrt zu Stein. Sie muss mit ansehen, wie ihre große Liebe stirbt, und zerbricht beinahe daran. Das will die junge Gorgone nie wieder ertragen müssen. Sie entscheidet sich für ein abgeschiedenes Leben in der Menschenwelt. Nach Jahrhunderten der Einsamkeit begegnet ihr der geheimnisvolle Jendrik, dem sie sich nicht entziehen kann und Medusas Fluch erwacht von Neuem.

Buchinfos

 

 

 

Titel: Medusas Fluch – Band 1 –

Autor/in: Emily Thomson

Seitenzahl: 200

Verlag: Drachenmond Verlag

 

 

Meine Meinung

Überraschend kam vom Verlag dieses schöne Buch. Das Cover hat Julia direkt angesprochen und auch der Klappentext. Sie hat sich also direkt in das göttliche Abenteuer gestürzt.

Marie macht mit ihrer Freundin Tessa eine Kreuzfahrt. Marie ist überhaupt nicht begeistert, das Element Wasser ist ihr nicht mehr Geheuer. Sie verkriecht sich am liebsten in ihren vier Wänden und malt. Doch ihre Freundin kennt da kein pardon, Marie muss mit. Diese Reise entwickelt sich völlig anders als Marie gedacht hätte…

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Die Autorin schreibt abwechselnd aus der Sicht von Marie und Medusa. So lernen wir Marie kennen und auch die Vergangenheit von Medusa. Die Innengestaltung des Buches hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen, hier bekommt man wie gewohnt ein Highlight aus dem Verlag.

Leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht überzeugen konnte. Mir war der Spannungspegel viel zu niedrig. Ich mochte Marie und ihre naive Art nicht. Dafür, dass sie „uralt“ ist bringt sie wirklich wenig Erfahrung mit, und die Dinge die sie erfahren hat, an denen ist sie nicht gerade gewachsen.

Die Liebesgeschichte war mir etwas zu platt. Es ging sehr schnell und dann ist auch das Ende des Buches bereits erreicht. Da es sich um eine Reihe handelt, könnte hier im zweiten Band wirklich eine Steigerung stattfinden.

Und als letzten Mangel muss ich leider die Seitenzahl ansprechen. 200 Seiten sind mir einfach zu wenig. Vor allem für eine Geschichte, die doch komplexer gestaltet hätte werden können. Wirklich schade, hier wurde viel Potenzial verschenkt.

 

Fazit

 

Leider konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen. Ich wurde nicht warm mit der Protagonistin und meiner Meinung nach wurde hier viel Potenzial verschenkt, weil der erste Teil sich nur auf 200 Seiten entfalten kann.

 

Von mir bekommt dieses Buch 2 von 5 Salatköpfen. 

 

 

 

 

 

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