Rezension zu KUSS DER MUSE von REBEKKA MAND

Klappentext 


»Tu es endlich«, flüstert sie.
Und dann tue ich es. Ich küsse sie. Öffne meine Lippen und lasse den Wahnsinn herein.
Da ist keine Luft mehr zwischen uns. Nur unsere Körper, ihrer und meiner. 
Ganz nah.
***
Alex scheitert am Leben und sucht Trost im Alkohol. Für Mia besiegt er seine Sucht und mit der Geburt ihrer Zwillinge scheint das Glück perfekt.
Bis die Silberne in sein Leben tritt. 
Als seine Muse weckt sie in Alex die Sehnsucht nach seiner wahren Liebe – der Kunst. Mehr und mehr ergreift sie Besitz von ihm, entfernt ihn von Familie und Freunden.
Doch was ist Wahrheit, was Lüge? Ist die Silberne ein übernatürliches Wesen oder Einbildung?

Gefangen in ihrem Bann taucht Alex in seine Vergangenheit ein und bringt Geheimnisse ans Licht, die ihn an den Abgrund führen.

 

 

 

Buchinfos

– Entwicklungsroman –  
 Autor/in: Rebekka Mand
Seitenanzahl: 192
Erscheinungstermin: 06.03.2018

 

Meine Meinung 

 

Das Cover mag ich leider so gar nicht. Das spricht mich weder farblich noch vom Motiv her an. Wobei das Motiv zum Inhalt wirklich gut passt. 

Alex ist verheiratet mit Mia. Das gemeinsame dritte Kind ist unterwegs und dennoch stellt sich bei ihm wenig Freude ein. Er arbeitet wie ein Verrückter als Taxifahrer, damit er seine Familie über Wasser halten kann. Doch sowohl der Alkohol als auch die Silberne drängen sich immer wieder in sein Leben. 
 
Dieses Buch ist so völlig weit entfernt von den Büchern die ich sonst lese. Und dennoch hat es mich wirklich überrascht und in seinen Bann gezogen. 
 
Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen und ich bin jedes Mal wieder überrascht, wenn ich so schnell gefangen genommen werde von einer Geschichte. Ich habe bereits den ersten Teil der Grenzen-Saga gelesen und war auch von dem Schreibstil wirklich positiv angetan. 
 
Die Autorin erzählt die Geschichte von Alex. Als Leser erfährt man die Geschichte sowohl aus der Perspektive der Vergangenheit als auch der Gegenwart. Das hat mir gut gefallen, so bekommt man als Leser die Informationen immer nur Stück für Stück und der Spannungspegel ist angenehm. 
 
Beim Lesen ist mir schnell aufgefallen, dass das Buch als roten Faden Alex hat. Sein Leben, seine Erfahrungen und seine Träume. Man kann das Ende nicht vorhersehen, wie es im Leben nun einmal ist. Ich empfand das als sehr realistisch. 
 
Die Idee mit der Silbernen ist sehr speziell, aber ich finde, dass das die Bücher dieser Autorin ausmacht. Sie sind weit weg vom Mainstream. Das gefällt mir, zumindest bei dieser Autorin konnte mich das bisher durchweg überzeugen. 

Fazit 

Ein besonderes Buch, das eine realistische Geschichte erzählt. So oder so ähnlich ist es sicher schon hier und da einmal passiert. Mich konnte die Autorin überzeugen.

 

 Von mir gibt es verdiente 5 von 5 Salatköpfen 


One thought on “Rezension zu KUSS DER MUSE von REBEKKA MAND

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.