Rezension zu ARIANWYN – HEXE AUF PROBE – von JAMES NICOL

Klappentext


Was für eine Blamage! Arianwyn ist durch die Hexenprüfung gefallen. Und anstatt die Welt zu retten, wird sie als Hexe auf Probe in den hinterletzten Winkel des Landes geschickt. Dort muss sie sich mit den magischen Alltagsproblemen der Dorfbewohner herumschlagen. Doch dann ergreifen unheimliche Träume von ihr Besitz. Und als ihre alte Erzrivalin Gimma einen fatalen Zauberfehler begeht, wird klar: Arianwyn ist mächtiger, als alle je vermutet hätten. Und ihr steht eine große Aufgabe bevor …

 

 

Buchinfos 

Arianwyn Hexe auf Probe 
– Band 1 – 
Autor/in: James Nicol 
Übersetzer/in: Birgit Niehaus
Seitenanzahl: 336
Erscheinungstermin: 30.11.2017

Verlag: Chicken House

 

Meine Meinung

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ich mag die Thematik Hexen und war sehr gespannt, was mich hier erwarten würde. Das deutsche Cover finde ich nicht soooo schön. Das Original Cover passt deutlich besser zum Inhalt. 
 
Arianwyn hat die Hexenprüfung nicht bestanden. Sie kann es gar nicht fassen, und auch ihre Grandma scheint alles andere als begeistert. Doch es ist noch nicht alles verloren. Sie soll die Prüfung wiederholen, erst einmal wird sie jedoch in ein winziges Dorf am Rande des Landes geschickt. Dort soll sie den Dorfbewohnern mit ihren magischen Problemen helfen. Das ist gar nicht so einfach, denn die „kleinen“ Probleme wachsen schnell zu etwas größerem heran…
 
Arianwyn ist ziemlich niedergeschlagen, dennoch will sie ihre Aufgabe meistern und den Dorfbewohnern eine gute Hexe sein. Sie bekommt auch schon auf der Hinfahrt direkt die Chance zu zeigen, was sie kann. Leider läuft das so gar nicht wie geplant. Arianwyn ist in meinen Augen ziemlich tollpatschig und vor allem nervös. Sie weiß eigentlich, was sie tun muss, aber sie hat es eben nur in der Theorie gelernt. Die Praxis ist dann doch immer etwas anderes. Sie ist ein liebes Mädchen, höflich und sie sieht immer das Gute in den Menschen bzw. Lebewesen. Sie verurteilt niemanden wegen des ersten Eindrucks. 

Die Ideen des Autors sind wirklich gut erdacht und wie ich finde etwas neues. Die Umsetzung ist gelungen. Ich fand es hin und wieder einfach etwas langatmig. Es gibt viele Geheimnisse zu entdecken und auch am Ende sind nicht alle Fragen geklärt. Es gibt auf Englisch bereits einen zweiten Teil. Für Mädchen in dem angesprochenen Lesealter 11-14 ist es aber sicher spannend und vor allem voller Ideen um die Fantasie anzuregen. 

Der Autor bespricht viele Themen, allen voran rückt das Thema Freundschaft stark in den Vordergrund. Für das angesprochene Lesealter auf jeden Fall toll umgesetzt. 

Fazit

Ein Abenteuer für Mädchen, die Hexen und „Ungeheuer“ mögen. 

Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Salatköpfen 


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