Rezension zu DER CLAN DER OTORI – DAS SCHWERT DER STILLE – von LIAN HEARN

Klappentext

 

Als Takeos Familie ermordet wird und er selbst nur knapp fliehen kann, wird sein Schicksal mit dem Clan der Otori verwoben. Otori Shigeru selbst war es, der ihm das Leben rettete. Von ihm lernt Takeo die Bräuche der Clans. Neben Schwertkampf und Etikette widmet er sich jedoch noch anderen, dunkleren Künsten: seiner Fähigkeit an zwei Orten zugleich zu sein, sich unsichtbar zu machen, seinem außergewöhnlichem Gehör. Ohne diese Fähigkeiten würde er nicht überleben, mit ihnen aber gerät Takeo in eine Welt der Lügen, der Geheimnisse und der Rache. Und seine Liebe zu Kaede, deren Schönheit die Menschen verstummen lässt, bringt ihn noch größere Schwierigkeiten …

 

Buchinfos

 

Der Clan der Otori – Band 1 –  
Das Schwert der Stille
Autor/in: Lian Hearn 
Seitenanzahl: 384
Erscheinungstermin: 21.09.2017 NEUAUFLAGE

 

Meine Meinung

Diese Reihe ist mir durch das neue Cover aufgefallen. Die alten Cover wären nie auf meinem Radar gelandet. Es handelt sich also um eine Neuauflage, und ich bin froh darüber, denn die neuen Cover sind wirklich alle ganz toll. 
 
Takeo lebt ein Leben in Frieden, bis zu dem Tag, an dem sein abgelegenes Dorf überfallen, niedergebrannt und alle seine Bewohner getötet werden. Takeo kann dem Tod knapp entkommen, durch die Hilfe eines Fremden. Otori Shigeru ein Anführer des Otori Clans nimmt sich Takeo an. Er leitet ihn an und auch im Schwertkampf wird Takeo unterrichtet. Doch die Ereignisse überschlagen sich und Takeo muss sich bald entscheiden wohin er gehört und vor allem, wem sein Herz gehört. 
 
Ich muss sagen, Geschichten mit dem Schwerpunkt Japan habe ich bisher wenig gelesen. Das schöne bei den Büchern von dieser Autorin? Sie hat zwar einige japanische Bräuche übernommen, aber die Orte sind frei erfunden. So kann man sich an die Erzählungen der Autorin halten und übernimmt alles so im Kopf. Die Autorin hat einen Stil, der lange verschachtelte Sätze beinhaltet, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Die vielen japanischen Namen sind gewöhnungsbedürftig, aber wenn man die Charaktere erst einmal einordnen kann kommt man wirklich prima mit dem Lesen voran. Vorne im Buch hat die Autorin alle Personen und Clans übersichtlich aufgeführt, schadet auf keinen Fall. 
 
Takeo ist mutig und wenn er jemanden mag, dann bemüht er sich immer darum, dass es dem anderen gut geht. Er selbst ist sehr wunschlos und zufrieden. Seine Fähigkeiten sind etwas besonderes, und er wird sie schneller als gedacht benötigen. 
Es gibt unheimlich viele Charaktere, aber ich möchte nicht so viel vorweg nehmen. Gerade beim ersten Teil wäre das evtl. ein Spoilern. Ich mochte Shigeru auch sehr, ein Ehrenmann. Aber in diesem Buch machen gerade die „kleinen“ Charaktere die Geschichte aus. 
 
Diese Geschichte ist etwas für Leser, die komplexe Geschichten und Charaktere mögen. Wir lernen im ersten Teil Takeo kennen und wachsen mit ihm. Ich bin sicher, die folgenden Bücher werden noch mehr gefährliche Abenteuer bereithalten. Ich habe mit den ersten drei Büchern vorgesorgt 🙂 
 

 

Fazit

Eine komplexe Geschichte mit japanischem Hintergrund und Geschehen. Für alle, die mal etwas neues ausprobieren wollen und keine Angst vor Schwertern haben. Auch etwas für Mädchen.

 

Von mir bekommt der Auftakt 4 von 5 Salatköpfen 

Reiheninfos
Reihenfolge DER CLAN DER OTORI
 
1. Das Schwert in der Stille
2. Der Pfad im Schnee
3. Der Glanz des Mondes
4. Der Ruf des Reihers
Und die Vorgeschichte: »Die Weite des Himmels«

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