Rezension zu DEMON ROAD von DEREK LANDY

Demon Road – Band 1 – 
Hölle und Highway
Autor/in: Derek Landy
Übersetzer/in: Ursula Höfker 
Seitenanzahl: 480
Erscheinungstermin: 2016
Verlag: Loewe Verlag 



Wenn ihr glaubt, eure Eltern wären schwierig, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten!

Amber Lamont ist gerade 16 Jahre alt, als sie feststellen muss, dass ihre eigenen Eltern sie gerne zum Abendessen verspeisen möchten. Nur so könnten sie ihre Kräfte wieder aufladen. Alles klar: Ambers Eltern sind waschechte Dämonen.
Seitdem ist Amber auf der Flucht. Quer durch die USA ist sie auf der Demon Road unterwegs, einem magischen Straßennetz, das unheimliche Orte und schauerlichste Wesen miteinander verbindet. Sie trifft auf Vampire, Hexen und untote Serienkiller und erfährt nach und nach, was für teuflische Fähigkeiten in ihr stecken …

Ich habe bisher noch kein Buch von diesem Autor gelesen. Ich war immer unsicher, ob die Bücher etwas für mich sind. Demon Road hat mich recht schnell angesprochen. Ob es mir auch gefallen hat? 

Amber ist sechzehn und hat es wirklich nicht leicht. Ihre Eltern sind sehr speziell und erleichtern ihr damit das Leben auch nicht wirklich. Ansonsten ist Amber ziemlich normal, sie hat einen Job, geht zur Schule und hat Freunde wie alle anderen Mädchen in ihrem Alter auch. Doch dann, von einem Tag auf den Anderen ändert sich alles. Sie verletzt einen Kerl, der es wirklich verdient hat, aber dennoch ist ihr klar, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Als ihre Eltern Wind von der Situation bekommen gerät plötzlich alles außer Kontrolle, denn ihre Eltern sind Dämonen und wollen nichts lieber als Amber verspeisen. Ob sie ihr Leben jemals wieder in den Griff bekommt?

Ich fand den Stil des Autors wirklich sehr einnehmend und es wird recht zügig auch spannend. Man hat immer mal so ein paar Seiten mit Erklärungen, vor allem für Amber, aber die gehören ja gerade in einem ersten Teil wirklich dazu. Amber selbst hat ein ziemlich großes Mundwerk und dieses bringt sie ständig in Schwierigkeiten. Mir hat gut gefallen, dass sie sich im Laufe des Buches an ihre neue Rolle oder ihren neuen Platz in der Welt gewöhnt. Sie akzeptiert ihre Situation und auch die völlig verrückten Gegebenheiten. 

Milo war mir gleich sympathisch. Ich mag diese geheimnisvollen und starken Protagonisten. Ich fand die Verknüpfung mit dem Autor wirklich gut und auch die Hintergründe zu Milo. 

Milo und Amber treffen auf ihrer Reise auf so einige merkwürdige Gestalten. Einige bleiben uns etwas länger erhalten und machen die Geschichte wirklich spannend und total verrückt. Insgesamt hat mir auch das Ende wirklich gut gefallen. Ich würde mir für den zweiten noch etwas mehr Spannung wünschen. 

Was ich noch erwähnen möchte ist die Brutalität und Gewalt die in diesem Buch vorkommen. Ich finde hier hätte man das Lesealter etwas anheben müssen. Ich würde dieses Buch eher ab 16 empfehlen. Mich persönlich hat es aber nicht gestört, ich fand es inhaltlich auch passend, aber für jüngere Leser eher nicht zu empfehlen. 

Insgesamt ein starker Auftakt, auch, wenn es hier und da sehr brutal und blutig wird. Die Charaktere sind überzeugend und einige von ihnen wirklich sehr verrückt. 



4 von 5 Salatköpfen 


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