Rezension zu Irgendwas mit Liebe von Jana Herbst

Autor/in: Jana Herbst 
Seitenanzahl: 394
Erscheinungstermin: 01.12.2017

Quelle: Verlag





Strafverteidigerin trifft auf Ex-Cop – und aus beruflicher Abneigung wird gefühlsmäßiges Chaos. Ein unterhaltsamer romantischer Roman von Jana Herbst.

Sie weiß, was sie will…
Vor Gericht fühlt sich die taffe Strafverteidigerin Luisa Elmas so richtig wohl. Souverän und unnahbar gewinnt sie ihre Fälle. Ihre Welt gerät jedoch ins Wanken, als sie vor der Kanzlei überfallen wird. Erschüttert stellt sie fest, dass es einen Bereich in ihrem Leben gibt, den sie nicht kontrollieren kann – ihre Sicherheit. Umgehend besucht sie einen Kurs bei YouTube-Selbstverteidigungsstar Iljas Rick.

… und er weiß, wie er sie schützen kann.
Als ehemaliger Polizist kann Iljas genau eine Berufsgruppe nicht ausstehen: Strafverteidiger. Doch sein Beschützerinstinkt ist zu groß, um der starrsinnigen Anwältin nicht zu helfen. Während die beiden versuchen, die Funken zwischen ihnen zu ignorieren, nimmt die Bedrohung für Luisa immer weiter zu …
Quelle: Verlag


Das Cover ist mir sozusagen sofort ins Auge gesprungen! Nach dem Lesen finde ich, dass es wirklich richtig gut zum Inhalt passt und ich muss die ganze Zeit an den Satz „Sie ist gut zu Vögeln“ denken. Was es damit auf sich hat? Das müsst ihr schon selbst lesen. 🙂


Für mich war dies der erste Roman der Autorin, es wird aber mit Sicherheit nicht der letzte gewesen sein. Zum Anfang hatte ich ein wenig Probleme mit dem Schreibstil, das hat sich aber nach den ersten paar Seiten gelegt.

Die Hauptprotas sind mir eigentlich sofort sympathisch gewesen. Die Sorte Mensch, die weiß was sie will und nicht ewig rum eiert. Sie sprechen meist aus, was sie denken und versuchen dem Gegenüber so weit es geht ehrlich zu sein und zu bleiben.

Iljas Rick war früher ein Polizist, dann entschied er sich aber für eine Kariere als Youtube-Star mit selbst gedrehten Selbstverteidigungsvideos. Er hat sein eigenes kleines Studio und lebt sein Leben alleine und mit sich einigermaßen im Einklang. Was Iljas Rick allerdings absolut nicht leiden kann, sind Strafverteidiger. Jeder der diese
n Beruf ausübt ist für ihn ein absolutes rotes Tuch. Er sprüht nur so vor Vorurteilen. Und ausgerechnet so eine soll er auch noch in Selbstverteidigung trainieren. Ohje…

Luisa, Beruf: Strafverteidigerin. 😉 Stark, Clever und Selbstbewusst. Sie weiß was sie will und wohin sie will. Dachte sie zumindest viele Jahre… und nun muss sie sich nach einem Überfall mit vielen neuen Gefühlen und mangelnden Selbstverteidigungsmethoden auseinandersetzten.

Sie ist nicht auf Iljas und seinen Hass auf ihre Berufsgruppe vorbereitet. Die beiden können sich also nicht mal ansatzweise ausstehen und doch ist da ein gewisses etwas, das beide nicht leugnen können. 

Zu allem Überfluss wird Luisa weiterhin von jemandem bedroht, aber wer steckt dahinter? Und vor allem was will er? Iljas und Luisa sind ein super Team. Und die Dialoge teilweise echt zum totlachen.
Ich habe diesen kleinen Roman sehr genossen auch wenn das Ende mir wieder etwas zuuuu viel Happy End war, aber das ist ja Geschmackssache.
Die Grundidee ist mit Sicherheit nichts neues aber die Umsetzung ist wie ich finde sehr gelungen.


Eine gute Mischung mit einem spritzer Humor. Ich freue mich auf ihr nächstes Buch!

Cover: 6/6

Inhalt: 5/6

Grundidee: 5/6

Umsetzung:   6/6

Protagonisten:  6/6

Gesamtpunktzahl: 28 Punkte von 30 Punkten

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