Rezension zu DAS LAVENDELHAUS von HILARY BOYD

Autor/in: Hilary Boyd
Übersetzer/in: 
Kristina Lake-Zapp
Seitenanzahl: 608
Erscheinungstermin: 18.09.2017

Eigentlich ist Nancy recht zufrieden: In ihrem Häuschen im südenglischen Sussex fühlt sie sich wohl, und sie muss nur durch den Garten gehen, um bei ihrer Tochter und ihren heißgeliebten Enkelinnen zu sein. Ihren Exmann – und Männer im Allgemeinen – hat sie abgeschrieben. Bis sie eines Abends Jim begegnet, der als Musiker durch die Pubs tingelt. Im Grunde ist Jim überhaupt nicht Nancys Typ. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, und auch Jim scheint Gefühle für Nancy zu hegen. Als Jim unverhofft ein Haus in der Provence erbt, muss Nancy sich entscheiden. Ist sie bereit, sich kopfüber in ein neues Leben zu stürzen?

Dieses Buch habe ich beim stöbern entdeckt und hoffte auf viel Romantik. Ich finde das Cover auch sehr schön, vor allem die Farben haben mich angesprochen.

Nancy lebt in ihrem kleinen Häuschen, direkt neben ihrer Tochter und deren Familie. Sie lebt schon lange getrennt von ihrem Mann und hat sich damit abgefunden, ,allein zu leben. Sie hat die Liebe abgeschrieben, schließlich ist sie mit 60 Jahren auch zu alt für die Liebe oder? 

Zu Beginn der Geschichte führt die Autorin kurz die Trennung von Nancy und ihrem Mann aus. Das fand ich als Einstieg passend und man ist als Leser gespannt, wohin es geht. Nancy ist einem sympathisch und gerade die ersten Kapitel mit der Geburtstagsfeier ihrer Freundin war zum schmunzeln. Die Freundinnen sind alle im 60er Bereich, aber in ihren Herzen jung geblieben. Manche vielleicht etwas zu jung. 

Nancy trifft auf Jim, er ist Musiker und tourt durch kleine Clubs. Nebenbei gibt er noch Tanzkurse. Nancy und er fühlen sich zueinander hingezogen, doch beide sind durch ihr bisheriges Leben stark mitgenommen. Beide hatten kein Glück in der Liebe, denn auch Jim ist mit seiner Frau nicht mehr glücklich. Allerdings gibt es in seinem Leben noch keinen richtigen Abschluss. Die beiden kommen sich trotz aller Widrigkeiten näher, ob es hier ein Happy End gibt? 

Ich mochte dieses Buch, aber dass die Protagonisten schon im etwas höheren Alter sind hat mich etwas überrascht. Keine Ahnung wieso, aber das mochte ich nicht. Obwohl ich finde, dass die Autorin diese Geschichte realistisch und mit viel Gefühl umgesetzt hat. Dennoch ist diese Geschichte wirklich lesenswert und findet sicher auch trotz oder gerade wegen des Alters der Protagonisten viele Leser.


Dieses Buch erzählt die Geschichte zweier Menschen, die an die Liebe für sich nicht mehr geglaubt haben. Manchmal kommt es eben doch anders als man denkt….




4 von 5 Salatköpfen 


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