Monat: August 2017

Rezension zu Don’t Kiss Ray von Susanne Mischke

Verlag: dtv
Erscheinungstermin: 7. April 2017
Seiten: 320
Genre: Jugendbuch








Bildquelle: Verlag


Waffeln zum Frühstück, Shitstorm am Abend
Am Waffelstand eines Musikfestivals lernen Jill und Ray sich kennen und zwischen ihnen funkt es sofort. Leider fällt das verabredete Date einem Gewittersturm zum Opfer und Jill stellt sich darauf ein, dass sie Ray nie wiedersehen wird – nur um später, beim Konzert der Nachwuchsband „Broken Biscuits“, aus allen Wolken zu fallen: Der Leadsänger der Band, dessen Poster (nicht nur) die Wand ihrer besten Freundin schmückt, ist kein anderer als Ray! Und damit nicht genug: „Hallo, Mädchen mit der Puderzuckernase, falls du da bist … Tut mir leid, dass es vorhin nicht geklappt hat. Versuchen wir es morgen noch mal?“, ruft er ins Publikum. Und handelt sich und Jill ungeahnte Probleme ein: Nicht nur, weil Ray laut Vertrag keine Freundin haben darf, sondern vor allem, weil ein fanatischer Fan die beiden fotografiert hat und im Netz eine wahre Hetzjagd lostritt. Jill und Ray müssen sich trennen, bevor ihre Beziehung richtig begonnen hat, doch vergessen können sie sich nicht …

Das ist wieder einer der Fälle, wo ich nur nach Klappentext und nicht nach Cover entschieden habe. Das Cover ist furchtbar und ich finde man hätte das Buch eher wie ein Klatsch Magazin aussehen lassen können, das hätte viel besser gepasst. Dieses Cover passt meiner Meinung nach null zum Inhalt des Buches.

Es geht in dem Buch um Jill, 16 Jahre alt, wilde Lockenpracht und ein typischer Teenie in meinen Augen. Sie lernt Ray auf einem Musikfestival durch Zufall kennen. 
Sie weiß nicht wer er ist, und das scheint ihm zu gefallen denn spontan beschließt er, sie zum gemeinsamen Waffel essen einzuladen. 

Großes Thema des Buches ist das „Cybermobbing“ welches wirklich gut dargestellt wurde. Ich weiß zwar nicht, ob es wirklich so extrem passiert, aber da draußen gibt es so einige Spinner und Verrückte. 

Die Liebesgeschichte zwischen Ray und Jill geht mir viel zu schnell und zieht sich doch wie Kaugummi. Sie sind beide sofort voneinander angezogen und doch können sie wegen der Fans und der Presse keine gemeinsamen Wege gehen. Jill wird im Internet, vor Ihrer eigenen Haustür und in der Schule böse gemobbt und sogar bedroht. Sie leidet sehr und auch ihre angeblichen Freundinnen benehmen sich alles andere als freundschaftlich. Sie lassen sie hängen und benehmen sich wie absolute Zicken. Das fand ich sehr extrem und überzogen. Wenn ich an meine  Jugend zurück denke, meine Freunde waren immer da wenn ich sie gebraucht habe und anders herum. Auf solche Freunde wie im Buch kann man verzichten. 

Ein hin und her zwischen Jill und Ray entsteht, obwohl sie sich bisher kaum kennen. Das zwischenmenschliche kommt für mich viel zu kurz. Klar sie mögen sich attraktiv finden, aber das ist ja nicht alles. Sie mögen Tango ok, aber was noch? Die beiden wissen kaum etwas übereinander und trotzdem setzt Ray alles aufs Spiel. 

Ich fand viele Stellen leider unglaubwürdig und viel zu überzogen. Paul würde ich komplett streichen. Der wird überhaupt nicht benötigt. 😉 Warum immer versuchen irgendwelche Dreiecksbeziehung aufzubauen? Brauch kein Mensch! 😉

Ich bin wirklich hin und her gerissen von ja war ganz gut bis hin zu ahhh so verhält sich doch niemand. 😉
Und ja mir ist bewusst, dass es ein Jugendbuch ist aber man muss es ja nicht übertreiben.


Idee ganz gut aber bei der Umsetzung hätte man viel mehr rausholen können.

Cover: 1/6

Inhalt: 3/6

Grundidee: 4/6

Umsetzung:   3/6

Protagonisten: 3 /6

Gesamtpunktzahl: 14 Punkte von 30 Punkten




BUCHVERLOSUNG – SPIEGELGASSE von SASCHA BLUM

*************GEWINNSPIELZEIT*******************




Wir dürfen ein Exemplar von 

Spiegelgasse 
Das geheime Wissen von Scripton 
von Sascha Blum 

verlosen. 

Vielen Dank an den Arena Verlag für diese Möglichkeit!



Klappentext

Das Leben von Blue und ihrer Freunde Elek, Stella und Spence ändert sich schlagartig, als sich in ihrer Heimat Civia mysteriöse Vorkommnisse häufen: die Pilare, die Blues Volk auf dem Kopf trägt, verwelken, in der Bibliothek gibt es plötzlich nur noch leere Bücher, und überall verbreiten Gestalten in grauen Mänteln Angst und Schrecken. Als Blue im Spiegel ihrer Großmutter ein sonderbares Buch findet, begreift sie, dass das gesamte Wissen ihres Landes in Gefahr ist und nur sie und ihre Freunde Civia retten können. Und schon stecken die vier mitten in einem unglaublichen Abenteuer … 

Unsere Rezension findet Ihr *HIER


Was Ihr tun müsst um zu gewinnen? 

Nennt uns Euer aktuelles Lieblingsbuch aus dem Arena Verlag! 
Hörbücher sind natürlich auch erlaubt.


Es gibt die Möglichkeit ein zweites Los zu ergattern. Dafür macht Ihr einfach auf unserer Facebook Seite auch mit. 

Das Gewinnspiel läuft bis zum 02.09.2017, 18.00 Uhr. Der Gewinner wird ausgelost.
Teilnahmebedingungen

  • – Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • – Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. 
  • Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • – Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • – Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • -Alle Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Sie werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
  • -Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. 
  • Das Gewinnspiel wird vom Büchersalat organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Der Gewinner muss sich innerhalb von 48 Stunden melden, sonst erfolgt eine neue Auslosung. 



Rezension zu SPIEGELGASSE von SASCHA BLUM

Titel: Spiegelgasse
Das geheime Wissen von Scripton

Autor/in: Sascha Blum
Illustratorin: Natalie Dombois
Verlag: Arena Verlag
Erscheinungstermin: 17.07.2017
Seiten: 368
Genre: Fantasy, Jugendbuch





Das Leben von Blue und ihrer Freunde Elek, Stella und Spence ändert sich schlagartig, als sich in ihrer Heimat Civia mysteriöse Vorkommnisse häufen: die Pilare, die Blues Volk auf dem Kopf trägt, verwelken, in der Bibliothek gibt es plötzlich nur noch leere Bücher, und überall verbreiten Gestalten in grauen Mänteln Angst und Schrecken. Als Blue im Spiegel ihrer Großmutter ein sonderbares Buch findet, begreift sie, dass das gesamte Wissen ihres Landes in Gefahr ist und nur sie und ihre Freunde Civia retten können. Und schon stecken die vier mitten in einem unglaublichen Abenteuer … 

Das Cover fällt einem ins Auge. Die vielen Feinheiten, wie zum Beispiel „Die Grauen“ oben im Cover, oder Blue und ihre Pilare. All das und die goldene Schrift sorgen dafür, dass das Cover wirklich unheimlich gut zum Inhalt passt. 

Elek lebt in einer Zirkusfamilie und schleicht sich während der laufenden Vorstellung immer mal davon. Er braucht einfach Zeit für sich. Doch eines Abends trifft er mitten im Wald auf eine gruselige, kleine Hütte und in dieser lebt ein alter Mann. Elek kommt mit ihm ins Gespräch und recht schnell geraten beide in Gefahr. Elek bekommt ein Buch und einen Auftrag, bevor der alte Mann mit zwei grauen Gestalten verschwindet. Doch Elek ist nicht der Einzige, dem merkwürdige Dinge passieren. Auch Blue und ihre Freunde stecken schnell bis zum Hals in einem Abenteuer…

Mir hat der Stil und auch die Idee sehr gut gefallen. Ich fand die Grundidee überraschend neu und sehr gut umgesetzt. An einigen Stellen hätte ich mir gerne mehr Infos über Civia und auch die Menschen oder Wesen gewünscht. Das war mir hier und da einfach zu wenig. 

Der Autor beginnt direkt spannend und für den Leser ist es, ebenso wie für die Protagonisten, eine richtige Achterbahnfahrt. Das Ende ist sehr spannend und lässt Raum für einen zweiten Teil. Ich könnte noch ein Abenteuer vertragen 😉 

Die Mischung ist gelungen, viele fantastische Elemente, aber wenig Magie oder Zauberei. Die Grauen sind fiese Gegenspieler und mir hat die Idee insgesamt sehr gut gefallen. 

Eine erfrischende Idee umgesetzt mit tollen Charakteren, wird zu einem spannenden Abenteuer für Jugendliche ab 10 Jahren, aber auch älteren Lesern wird es gefallen. 




4 von 5 Salatköpfen 


Selfpublisher Samstag – KURZGESCHICHTEN VON KURT BEINWELL

Der August naht sich seinem Ende, aber wir schaffen diese Woche auf jeden Fall noch einen Selfpublisher Samstag. Heute mit den Kurzgeschichten von 

Kurt Beinwell. 

Aber schaut doch einfach mal rein…




Titel:  Wildes Kraut aus dem Weltall
Autor: Kurt Beinwell
Seiten: 32
Genre: Science Fiction, Kurzgeschichten
*HIER könnt Ihr das Buch kaufen


KLAPPENTEXT

Die Frau ist tot, sein Bein kaputt und er weiß nicht einmal, wie er die nächste Ernte einbringen soll. Aber noch ist Markus Schmidt nicht gewillt, aufzugeben. Bei einer morgendlichen Routinekontrolle stellt er fest, dass im Weizenfeld etwas vom Himmel gefallen ist. Ein Riesenkorn, wie es der Landwirt noch nie zuvor gesehen hat. Mehr aus Neugier vergräbt er es im Garten, beachtet es nicht weiter, doch plötzlich scheint sich sein Leben wieder zum Guten zu wenden.


Was er nicht weiß: Die Pflanze manipuliert seinen Verstand. Bald verschwimmen Wunsch und Wirklichkeit, Fakten und Fiktionen. Wird Markus Schmidt die Täuschung rechtzeitig durchschauen?

Titel: Der außerirdische Besucher
Eine vegane Kurzgeschichte
Autor: Kurt Beinwell
Seiten: 16
*HIER könnt Ihr das Ebook kostenlos laden
KLAPPENTEXT
Wer hasst sie nicht, die ständigen Meinungsumfragen? Was aber, wenn der Umfragende ein außerirdischer Besucher wäre, und der Befragte ein überzeugter Veganer?
INTERVIEW MIT DEM AUTOR
Stell dich bitte kurz vor
Kurt Beinwell ist nur ein Pseudonym, aber ich mache kein Geheimnis um meine Identität. Mein Name ist Marian Heddesheimer und ich bin ursprünglich Softwareentwickler. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich mit Kundenprojekten im Bereich Internetanwendungen, die ich mit WordPress realisiere.
Stell deine Bücher doch kurz vor 
Derzeit gibt es nur eine Kurzgeschichte als eBook und Taschenbuch mit dem Titel »Wildes Kraut aus dem Weltall«. Es geht dabei um einen Landwirt, der erst kürzlich durch einen Autounfall seine Frau verloren hat und selbst so schwer verletzt wurde, dass er seinen Hof nicht mehr weiter bewirtschaften kann. Während er noch überlegt, wie es für ihn weitergehen kann, entdeckt er etwas im Kornfeld, das offenbar vor kurzem vom Himmel gefallen war. Er identifiziert es als eine Art Pflanzensamen und vergräbt es im Garten, wo es schließlich zu einer Pflanze heranwächst. Plötzlich geht es ihm gesundheitlich viel besser und alles scheint sich zum Guten zu wenden. Die Story beschreibt die Symbiose eines außerirdischen Organismus mit diesem Landwirt.
Eine weitere Kurzgeschichte mit dem Titel »Der außerirdische Besucher«, kann man kostenlos als eBook im Onlinebuchhandel herunterladen. Das ist eine eher lustige Begegnung eines überzeugten Veganers mit einem außerirdischen Meinungsforscher, der die Lebensweise der Erdbewohner kennenlernen möchte.
Schreibst du bereits an einem neuen Werk? Kannst du da schon etwas verraten? 
Gerade habe ich einen Roman im Lektorat mit dem Titel »Erstkontakt 356«. Dabei geht es um eine Gruppe Kleinkriminieller, die dazu verurteilt wurden, Weltraumschrott im erdnahen Orbit einzusammeln. Die Erde ist in dieser Zeitperiode fast komplett von Computern abhängig, deren künstliche Intelligenz auch die Strafverfolgung kontrolliert. Eines Tages entdecken sie unter ihren üblichen Fundstücken ein außerirdisches Gerät. Einer der Kriminiellen schafft es, die Überwachung durch die Behörden auf der Erde auszutricksen und mit dem ganzen Team aus dem Erdorbit zu fliehen. Die Story stellt eine Mischung aus Space-Opera und Erstkontakt mit einer fremden Spezies dar.
Was wünscht du dir, wenn die Menschen dein Buch lesen? Mit welchem Gefühl sollen sie es lesen und vor allem beenden? 
Ich möchte vor allem, dass die Leser meine Geschichten spannend finden und gern wissen wollen, wie es weitergeht. Die Romane sollen in erster Linie unterhalten. Wenn jedoch einzelne Passagen zum Nachdenken anregen, wäre das ein positiver Nebeneffekt.
Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Eigentlich wollte ich nie schreiben. Schon in der Schule konnte niemand meine Handschrift lesen, auch ich selbst nicht. Irgendwann kam ich mal auf die Idee, Druckbuchstaben zu benutzen, danach ging es einigermaßen.
Spulen wir mal einige Jahre (besser Jahrzehnte) vor. Inzwischen hatte ich das 10-Finger-Schreiben auf der Schreibmaschine (ja, ja, noch mechanisch) gelernt. Da konnte ich dann plötzlich richtig viel Text produzieren.
Als das Ganze dann mit Computern anfing, lief es noch besser. Ich tippte so ungefähr 250 Anschläge pro Minute. Für einen Job als professionelle Schreibkraft vielleicht etwas zu wenig, aber für meine eigenen Zwecke ideal. So begann ich dann irgendwann Fachartikel und Fachbücher zu schreiben.
Im Laufe der Zeit fand ich das Produzieren von Fachliteratur auf Dauer doch recht langweilig. Seit der Kindheit hatte ich mich für Science-Fiction interessiert. In meinem Bücherregal stehen heute immer noch die Taschenbücher, die ich als Jugendlicher auf dem Reste-Büchertisch bei Karstadt für wenig Geld gekauft hatte. Denn viel Geld hatte ich damals nicht.
Zwischenzeitlich versuchte ich, auch mit dem Schreiben von Kurzgeschichten anzufangen. Dabei hatte ich mich erstmal auf die Beteiligung in Schreibforen konzentriert. Schließlich konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich so gut Schreiben würde, dass es tatsächlich jemand lesen wollte.
Als introvertierter Mensch, der schon in der Schule keine Freunde hatte, fiel es mir nicht ganz leicht, mit der Kritik anderer Leute umzugehen. Schließlich war ich bereits als Kind immer derjenige, der im Sport als Letzter in die Mannschaft gewählt wurde. Ich glaubte nicht, dass irgendetwas Gutes dabei herauskommen könnte.
Nachdem ich die Kritiken in den Schreibforen doch einigermaßen gut überstanden hatte, fing ich an, tatsächlich meinen Schreibstil zu verbessern. Zumindest glaubte ich das.
Irgendwann in 2012 las ich von der Ausschreibung eines Magazins. Da suchte man nach Kurzgeschichten zum Thema »Phantastische Botanik – pflanzliches Leben in SF, Fantasy und Horror«, die nicht mehr als 20.000 Zeichen haben sollte. So entstand die Geschichte »Wildes Kraut«, die ich eingereicht hatte.
Die Betreiber des Magazins hatten versprochen, für jede Einreichung eine qualifizierte Kritik zu liefern. Da ich mich immer noch verbessern wollte, schien mir das eine ideale Gelegenheit. Leider tat sich dann lange Zeit nichts mehr. Nach zwei Jahren hatte ich schließlich nachgefragt. Offenbar waren dort so viele Einsendungen eingegangen, dass man nicht einmal die Zeit hatte, Absagen zu verschicken.
Ich mochte die Geschichte allerdings nicht wegwerfen, also habe ich sie in 2016 noch einmal hervorgekramt und überarbeitet. Da ich ja nun nicht in der Zahl der Zeichen beschränkt war, konnte ich einige Kapitel hinzufügen und so beschloss ich dann, die Kurzgeschichte im Sommer 2016 zu veröffentlichen.
So ist das Pseudonym »Kurt Beinwell« entstanden, der als Autor für das Buch angegeben ist. Es ist jetzt als Kindle eBook verfügbar und wurde nur wenige Male heruntergeladen, als es kostenlos verfügbar war.
Werbung habe ich für das Buch allerdings nie gemacht. Ich kümmerte mich nämlich in der gleichen Zeit um die Vermarktung meiner Fachbücher, die ich unter meinem richtigen Namen veröffentlicht hatte.
Anmerkung vom Büchersalat:
*HIER findet Ihr die Werke, die nicht unter Pseudonym erschienen sind. 
Wo kommen dir die besten Ideen für deine Bücher? 
Sehr oft bei meinen Spaziergängen in der Natur, aber auch, wenn ich gerade eine spannende Story lese oder einen Film ansehe, bei dem mir alternative Handlungsstränge einfallen.
Hast du einen Lieblingsautor/in? 
Ja, das wäre eindeutig Andreas Eschbach. Ich finde, er schreibt sehr spannend, auch Genre-übergreifend.
Welches Buch hast du selbst als letztes gekauft? Hast du es schon gelesen? 
Gekauft habe ich schon lange kein Buch mehr, ich leihe mir häufig eBooks und Hörbücher in der Bibliothek aus. Das letzte eBook war »Blackout« von Marc Elsberg, was ich sehr spannend fand. Wenn ich eBooks kaufe, sind dies meist englischsprachige Science-Fiction Romane, die es in der Bibliothek nicht gibt. Das letzte war ein Buch von Evan Currie aus seiner »Odyssey One« Serie. Leider komme ich in letzter Zeit nur noch selten dazu, Romane zu lesen.
Hast du Rituale für das Schreiben? Also feste Zeiten, oder machst du dir vorher einen Tee, hörst du Musik? Wo schreibst du am liebsten? 
Eigentlich nicht. Beim letzten NaNoWriMo habe ich mich einfach morgens nach dem Frühstück darangesetzt und die erste Hälfte meines Tagespensums geschrieben, dann meistens nach dem Mittagessen die zweite Hälfte. Wichtig war für mich nur, dass ich meine Ziel-Wortzahl vor Augen hatte und die bis zum Abend erfüllen konnte.
Was magst du besonders am Selfpublisher Dasein? 
Als Selfpublisher bin ich vollständig frei und kann selbst bestimmen, wie und wann mein Buch erscheinen soll. Es redet mir niemand rein (außer vielleicht meine Lektorin, aber sie soll das ja auch) und ich kann unabhängig arbeiten.
Was magst du gar nicht am Selfpublisher Dasein? 
Die Freiheit und Unabhängigkeit, die ich eigentlich so mag, sind auch ein großer Nachteil. Es ist sehr leicht, das eigene Buch auch mal auf die lange Bank zu schieben, wenn wichtigere Dinge im Leben anstehen. So ganz ohne Deadline, besteht immer die Gefahr, dass ich es vernachlässige. Ich bin dann immer froh, wenn beispielsweise meine Testleser immer mal wieder nachfragen, ob es schon etwas neues gibt. Außerdem ist das Vermarkten des eigenen Romans nicht so ganz einfach. Inzwischen habe ich mehr über Online-Marketing gelernt, als über das Schreiben.
Hast du auch schon negative Erfahrungen gemacht als Selfpublisher? 
Du meinst, außer dass meine Bücher nicht gekauft werden? Nein, eigentlich nicht.
Suchst du noch Blogger/innen, die Lust haben dein Buch zu rezensieren? 
Wo dürfen sich Interessierte melden? 
Natürlich, sehr gerne. Schreibt mir einfach an kurt.beinwell@heddesheimer.de

Rezension zu CARIM – DRACHENTÖTER – von LENA KNODT

Autor/in: Lena Knodt
Erscheinungstermin: 15.05.2017
Seiten: 300
Genre: Fantasy




Ein Mann mit vor Schmerz zerfressenem Herzen.
Ein Drache mit Augen so rot wie Blut.
Und eine Vergangenheit, die auf immer verborgen bleiben soll.

Drachen töten. Das ist es, was Carim kann. Das ist es, was Carim liebt und seit Jahren tut.

Als er auf einer Jagd ein brütendes Weibchen tötet, greift er ohne zu zögern nach dem letzten, unbeschadeten Ei. Doch er kommt nicht dazu, es zu verkaufen denn der Drache schlüpft.

In seiner unstillbaren Machtgier erkennt der junge Mann all die Möglichkeiten, die sich ihm nun bieten und schmiedet einen boshaften Plan. Denn wenn die Bestie ihm erst einmal gehorchte, würde jeder Mann vor ihm kriechen …

Carim ist Drachentöter. Er lebt allein, ist sehr zerfressen von Rache, Einsamkeit und Enttäuschung über sein früheres Leben. Er tötete die Drachen mit Genuss, er lebt davon. Doch es soll sich alles verändern, als Carim ein Drachenei findet und aus diesem ein kleiner Drache schlüpft. Carim schmiedet in seinem Kopf einen Plan, einen gefährlichen, aber er ist überzeugt von sich. Damit beginnt das Abenteuer…

Man bemerkt schon recht früh, dass Carim kein typischer Protagonist ist. Er ist so voller Blutdurst und Wut, er giert nach Macht. Ich habe keinen Zugang zu ihm gefunden, ich konnte ihn meistens wirklich nicht leiden. Seine Einstellung mochte ich nicht, der Drache tat mir leid, aber Carim versucht sich hin und wieder zu bessern. Aber er kann nicht aus seiner Haut. Und genau das macht den Reiz dieser Geschichte aus. Sie folgt keinen Klischees, außer in Bezug auf die Drachen hin und wieder. Aber Carim ist ein Mensch, den man nicht mag, dennoch folgt man ihm und dem Drachen auf ihrer Reise und man ist wirklich gespannt dabei. 

Die Wendungen haben mir gut gefallen, auch der Stil der Autorin. Die Autorin macht immer kleine zeitliche Sprünge bei den Kapiteln, das mochte ich, das zieht die Geschichte nicht so unnötig in die Länge. An einer Stelle hätte ich mir gerne etwas mehr gewünscht, aber auch so war die Geschichte verständlich und gut durchdacht. 
Es war an einigen Stellen ziemlich blutig, es geht schließlich auch um einen Krieg, aber wer das nicht mag ist hier falsch. 
Das Ende lässt auf einen zweiten Band hoffen. Für mich sind auch noch Fragen in Bezug auf Raki offen, daher würde ich mir einen zweiten Teil auch wünschen. Mehr sage ich mal nicht, sonst Spoiler ich noch. 

Carim und sein Drache sind wütend auf die Welt und das spürt man auf jeder Seite. Dennoch ist die Geschichte so anziehend, dass man sie bis zum Ende lesen muss!



4 von 5 Salatköpfen