Monat: Juli 2016

Rezension zu GHOST – VERFLUCHT 1.1 von CAROLINE G. BRINKMANN

Titel: Ghost 1.1
Verflucht

Autor/in: Caroline G. Brinkmann
Erscheinungstermin: 25.07.2016
Seiten: 105
Genre: Fantasy






Elenora Dumont flüchtet sich gerne in fiktive Welten, um ihrem tristen Alltag zu entkommen. Niemals hätte sie für möglich gehalten, dass Übernatürliches tatsächlich existiert. 
Doch dann bekommt sie unerwartet Besuch. Ausgerechnet Tante Gitty, die sich schon vor Jahren zu Tode getrunken hat, zeigt Elenora, welche unglaublichen Fähigkeiten in ihr schlummern. 
Ihre Eltern haben eine eigene Theorie über den Zustand ihr Tochter: Geisteskrankheit. Doch die Toten sind nicht Elenoras einzige Sorge, denn auch Lebende machen Jagd auf Menschen mit besonderen Fähigkeiten, und sie haben Elenora bereits im Visier.


Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich mag dieses Cover, aber mein Favorit ist ja kein Geheimnis mehr. 😉 

Eli bestreitet ihr Leben alleine und unabhängig von ihrer Familie, obwohl diese recht vermögend ist. Sie will nicht abhängig sein und vermeidet große Zusammenkünfte mit ihrer Familie. Leider geht das nicht immer, und mit diesem Familientreffen fangen ihre Probleme erst so richtig an…

Ich fand diesen Band wirklich super. Die Grundidee und die Kräfte dieser Heldin sind absolut realistisch. Ist jetzt nicht soooo neu, aber super umgesetzt und ich habe die Geschichte viel zu schnell weg gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ihre Charaktere etwas besonderes. 

Eli hat einen starken Charakter, das macht die Reihe ja auch absolut aus. Starke Frauen, die ihr Leben in der Hand haben. Leider werden Eli oft Steine in den Weg gelegt, aber sie lässt sich nicht unterkriegen. Trotz ihrer Kräfte versucht sie nicht verrückt zu werden und auch wenn es schwierig ist, sie bringt noch immer die Kraft auf um für andere zu kämpfen. 

Der Spannungspegel ist angenehm hoch und steigt stetig, ich freue mich unwahrscheinlich auf die Fortsetzung!

Fazit

Bisher eindeutig meine Lieblings-Heldin!



5 von 5 Salatköpfen 


Gastrezension zu Worte für die Ewigkeit von Lucy Inglis

Autorin: Lucy Inglis
Verlag:  Carlsen
Erscheinungstermin: 28. Juli 2016
Seiten: 400
Genre: Fantasy


Autor/in

Lucy Inglis ist Historikerin und hat sich auf das 18. Jahrhundert spezialisiert. Ihr Blog Gregorian London, für den sie mehrfach ausgezeichnet und der von internationalen Zeitungen und Zeitschriften hochgelobt wurde, ist inzwischen Sekundärquelle für Studenten und Institutionen. Mit ihrem Mann und dem Border Terrier lebt sie im Schatten der St Paul’s Cathedral in London. 

Quelle: Verlag

Klappentext

Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust. Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird. Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet – einem Halbindianer, der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet. Zwei große Liebesgeschichten, die auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind.
Quelle: Verlag

Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr gelungen. Die Farbgestaltung spricht mich an und das Motiv – eine scheinbar junge Frau in einem Feld stehend, das Haar im Wind wehend –  ist zwar nichts aufregendes, drückt aber meiner Meinung nach eine gewisse Sehnsucht aus, was hier sehr zum Inhalt passt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Man fliegt förmlich über die Kapitel hinweg.

2 Schicksale auf mysteriöse Weise miteinander verbunden, machen den Grundgedanken des Buches aus. Zum einen wäre da Hope, eine 16 jährige, die mit ihrer Mutter aufgrund deren Job ständig auf Reisen ist und nun mal wieder ihr geliebtes London für einige Zeit verlassen muss. In die Einöde Montanas geschickt, versucht sie das Beste aus der Zeit auf der Ranch der Crows zu machen. Dort trifft sie auf Cal, einen nicht unattraktiven Jungen der Probleme mit dem Gesetzt zu haben scheint. Sie tritt ihm zunächst schüchtern entgegen, aber als sich das Verhältnis bessert, erlebt sie mit ihm das Abenteuer ihres Lebens.

Zum anderen ist da Emily, eine auch 16 jährige junge Frau aus gutem Hause, die im Jahr 1867 von ihren Eltern aus London zu ihrem potentiellen Ehemann (einem hohen Tier in der Eisenbahngesellschaft) durch halb Amerika geschickt wird. Begleitet wird sie durch eine etwas spießige Gouvernante und ein paar Männer zum Schutz. Auf ihrem Weg durch die Prärie machen sie an verschiedenen Orten Rast. An einem davon sieht sie zum ersten Mal Nate, einen Halbindianer, der sie sofort in seinen Bann zieht. Als die Kutsche der Gesandtschaft verunglückt und Emily als einzige überlebt, rettet ausgerechnet dieser ihr das Leben. 

Ich war gleich von der ersten Seite an gefesselt und wollte einfach nur weiterlesen. Zunächst irritierte der kapitelweise Wechsel zwischen Emily und Nate und dann wieder Hope und Cal. Daran gewöhnte ich mich aber schnell und so wurde mal die eine und mal die andere Geschichte vorangeführt. Anfangs sieht man den Zusammenhang zwischen den beiden Mädchen noch nicht, aber je weiter man liest, desto deutlicher wird die ganze Sache. Ich habe sowohl mit der einen als auch mit der anderen mitgelitten, vor allem aber mit Emily, die es wahrlich nicht einfach hatte.

Das Buch ist wirklich sehr spannend geschrieben und zum Ende hin überschlagen sich mal wieder die Ereignisse. Ich muss sagen, es waren auch für mich sehr unerwartete Geschehnisse dabei, die mich schon etwas sprachlos machten und mir das ein oder andere Tränchen fließen ließen. 

Fazit

Alles in allem sehr empfehlenswert. Wen also das hin und herspringen der Zeiten nicht stört und eine Mischung aus historischen Ereignissen und Liebesgeschichte lesen möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

Bewertung

Cover: 6/6

Inhalt: 5/6

Grundidee: 5/6

Umsetzung:   6/6

Protagoniten: 6/6

Gesamtpunktzahl: 28 Punkte von 30 Punkten


Marion


BUCHVORSTELLUNG BRAUTSEE VON LUCIA S. WIEMER

Heute haben wir mal wieder eine Buchvorstellung für Euch. Wir sind gespannt ob wir Euch auch dieses mal begeistern können…




Und hier ist es, das Cover  *Trommelwirbel


Klappentext

1633: Trine ist sechzehn Jahre alt und schwer verliebt in den Heiden Fridtjof. Doch als sie am Tag ihres ersten Kusses nach Hause kommt, erwartet sie eine böse Überraschung. Ihr Vater hat eine Verlobung für sie arrangiert, die bereits drei Wochen später in der Eheschließung enden soll. Und das ausgerechnet mit dem als Frauenprügler verschrienen Velten!
In ihrer Verzweiflung wendet sich Trine an Pfarrer, Freundin, ihren Vater und betet inbrünstiger denn je zu Gott. Doch selbst Gott scheint sie verlassen zu haben.

Die Geschichte, die von einer Sage rund um den Brautsee bei Schleswig handelt. So oder so ähnlich soll es sich zugetragen haben.

Buchinfos

Titel: Brautsee
Autorin: Lucia S. Wiemer
Erscheinungstermin: 11.08.2016
Erscheinungstermin:  Ebook



Die Autorin



»Life isn’t about waiting for the storm to pass. It’s about learning to dance in the rain.«


Lucia S. Wiemer lebt in Norddeutschland mit ihrem Verlobten und ihren Katzen unter einem Dach. Wenn sie nicht gerade jedes Buch leerliest, das sie gerade in die Finger bekommt, denkt sie sich selbst bei norddeutschem Tee- und hohem Kaffekonsum selbst Geschichten aus. Wenn dann noch Zeit bleibt, dürfen sich Freunde und Verwandte um die letzten freien Plätze in ihrem Terminkalender streiten.




Naaaaaaaaa, klingt das nicht vielversprechend? Wir finden schon!



Rezension zu LEXI LITTERA – MACHT DER TINTE – 1.1 von LUCIA S. WIEMER

Titel: Lexi Littera 1.1
Macht der Tinte

Autor/in: Lucia S. Wiemer
Erscheinungstermin: 22.07.2016
Seiten: 94
Genre: Fantasy, Jugend






Clara ist ein übergewichtiger Bücherwurm, die sich lieber in Romanwelten vergräbt, als aus dem Haus zu gehen. Sie hat es nicht immer leicht, schon gar nicht gegen die Models-Truppe an der Schule, die sie mobbt. Wehren kann Clara sich nicht, bis zu dem Tag, da sie völlig unerwartet auf dem Nachhauseweg angegriffen wird. Zu ihrer eigenen Überraschung reagiert sie mit einem Tintenstrahl aus ihren Fingerspitzen. Sie muss aktiv werden, um herauszufinden, wer sie attackiert hat und woher diese Fähigkeit kommt. Warum sprechen Tiere zu ihr? Und wieso saugen sich Bücher an ihr fest?
Zusammen mit ihrer Freundin will Clara das Rätsel um ihre eigenartige Kraft lösen. Doch dafür braucht sie vor allem zwei Dinge: Selbstbewusstsein und die Stärke, sich endlich zur Wehr zu setzen.


Hier ist er endlich, mein Cover Favorit aus den ersten vier Episoden von Aurora. Es erinnert mich total an Storm von den X-Men. Aber der Inhalt ist davon weit entfernt. 😉 

Clara hat es nicht leicht. Sie ist ein Einzelgänger, vor allem machen anderen sie dazu. Sie ist übergewichtig, liebt es sich stundenlang in ihren Büchern zu vergraben und vermeidet Dinge, die man sonst so in ihrem Alter macht. Der einzige Mensch, bei dem sie sein kann wer sie ist, ist Odette, ihre beste Freundin. Gemeinsam bestreiten die beiden ein spannendes Abenteuer auf der Suche nach Antworten…

Ich muss gestehen, dass mich diese Geschichte nicht so abholen konnte. Ich fand die Grundidee gut und auch die Superkräfte waren echt cool. Aber ich wurde mit Clara einfach nicht warm. 

Ich persönlich glaube, das lag am Alter der Protagonistin. Sie kämpft mit Mobbing, Liebeskummer und der Schulzeit im Allgemeinen. Sie ist enorm schüchtern und hat wenig Selbstbewusstsein, alles in allem kann ich mich da natürlich hinein versetzen, aber das konnte mich dennoch einfach nicht abholen. Zwar macht Clara einige Entwicklungen durch, aber man bemerkt eben doch ihr Alter. 

Ich finde diese Episode gehört deutlich mehr in den Jugend Bereich hinein, das unterscheidet sie einfach von den vorherigen Episoden.

Dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen, ich würde mir für den zweiten Teil einfach etwas mehr Spannung wünschen.  


Fazit

Eine Superheldin mit tollen Kräften, leider konnte mich die Heldin dennoch nicht ganz überzeugen. 



3 von 5 Salatköpfen 


Rezension zu HERZ AUS GOLD UND ASCHE von KATJA AMMON

Autor/in: Katja Ammon
Erscheinungstermin: 15.07.2016
Seiten: 336
Genre: Fantasy, Jugendbuch






Elin kann es nicht fassen! Ohne große Anstrengung ergattert sie ihren Traumjob in einem der weltweit größten Pharmaunternehmen. Nicht nur, dass sie in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vaters tritt, nein, mit der Forschung kann sie möglicherweise ihrem schwerkranken Bruder helfen. Allerdings ist es nicht einfach, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, seit sie dort Esra begegnet ist. Er sieht umwerfend aus und ist unglaublich charmant, aber irgendetwas scheint er vor ihr zu verbergen. Und jeder Schritt in seine Richtung treibt Elin mehr in die faszinierende sowie gefährliche Welt einer längst vergessenen Legende. Bis sie sich entscheiden muss: Wen soll sie retten – ihren Bruder oder ihre große Liebe?
Vielen Dank an den Verlag für das Ebook Rezensionsexemplar!

Elin weiß genau was sie will, auch wenn das nicht allen gefällt. Sie will in die Forschung um ihrem kranken Bruder zu helfen. Nach dem Tod ihrer Eltern zählt für Elin nur dieses Ziel. Sie bewirbt sich in dem Pharmaunternehmen in dem ihr Vater gearbeitet hat und wird wider Erwarten sofort genommen. Dort trifft sie auf Esra, geheimnisvoll und unheimlich sexy fühlt sie sich von ihm angezogen. Aber Esra verhält sich ihr gegenüber häufig merkwürdig, hat er etwas zu verbergen?

Ich finde das Cover ist schön geworden und es hinterlässt einen positiven ersten Eindruck. Es ist geheimnisvoll und ebenso wie der Klappentext verrät es praktisch nichts über den Inhalt. Deshalb war ich auch äußerst überrascht, was sich im Inneren dieses Buches verbarg. 

Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen und war mal was anderes. Die Autorin mischt Fantasy und Realität gekonnt und bringt sogar noch Thriller Elemente bzw. Agenten mit hinein. Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. 

Elin ist klug und eine Kämpferin. Am Anfang war sie mir häufiger etwas zu naiv, aber sie wächst mit den Geschehnissen und gewinnt an Erfahrung. Das hat mit gut gefallen. 
Esra ist ein Charakter nach meinem Geschmack. Er ist ein Beschützer Typ hat aber auch so seine Geheimnisse und was ich wichtig finde Schwächen. Er ist Elin ebenbürtig und beide Charaktere entwickeln sich toll. 

Das einzige, dass ich etwas bemängeln muss sind die Verstrickungen von Geschehnissen und Geheimnissen. Die waren mir zu offensichtlich oder wurden zu schnell aufgeklärt. Das mag daran liegen, dass ich enorm viel lese, aber mich hat das ein wenig gestört. Das ist aber kein Grund dieses Buch zu meiden, es lohnt sich dennoch wirklich sehr dieses Buch zu lesen. Der Spannungspegel steigt gerade zum Ende hin enorm und die Wendungen waren auch gut eingebaut.

Fazit

Geheimnisvoll und auch die Liebe kommt nicht zur kurz!



4 von 5 Salatköpfen